Weihnachtsmärkte Dresden - Dresden zur Weihnachtszeit 2008

574. Striezelmarkt auf dem Altmarkt / Vielzahl weihnachtlicher Konzerte und Veranstaltungen

Alle Jahre wieder ist Dresdens historisches Zentrum während der Wintermonate ein einziger großer Weihnachtsmarkt. So wird es auch in der Adventszeit des Jahres 2008 sein. Die Hauptattraktion ist der Dresdner Striezelmarkt. Er gilt als ältester ohne Unterbrechung stattfindende Weihnachtsmarkt Deutschlands und findet 2008 bereits zum 574. Mal statt.

Die vorweihnachtliche Stimmung wird dieses Jahr wieder wie gewohnt auf dem Altmarkt aufkommen, nachdem dort der Bau einer Tiefgarage weitgehend fertig gestellt worden ist. Über 230 weihnachtlich geschmückte Buden laden zu einem gemütlichen Bummel ein.

Vom 27. November bis zum 24. Dezember 2008 wird täglich von 10 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag auch bis 21 Uhr, ein süßer Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein und Dresdner Weihnachtsgebäck vom Markt aus in alle Gassen strömen. Zu Ehren des Gebäcks, welches dem weihnachtlichen Markt seinen Namen gab - dem Striezel -, wird am 6. Dezember 2008 ein Fest gefeiert. Beim Stollenfest wird ein vier Tonnen schwerer Stollen durch die Stadt, bis auf den Striezelmarkt getragen, um dort feierlich angeschnitten zu werden.

Doch nicht nur die Dresdner Backtradition wird mit einem Fest bedacht, sondern auch die Handwerkskunst aus der Region. Am 13. Dezember 2008 findet sich zum eine Vielzahl von Sängern im Zentrum des Striezelmarktes ein. Hier steht eine 14 Meter hohe Stufenpyramide, sie ist damit weltweit die größte. Beim „Pyramidenfest” treten die Sänger mit weihnachtlicher Volksmusik in einen Wettstreit.

Weihnachtspyramiden in Miniaturform und anderen traditionellen, handgefertigten Weichnachtsschmuck aus dem Erzgebirge und der Lausitz findet der Dresdenbesucher in den weihnachtlich geschmückten Buden auf dem Striezelmarkt sowie den anderen zahlreichen Weihnachtsmärkten der Stadt.

So führt ebenfalls von Ende November bis zum Heiligen Abend am 24. Dezember eine Weihnachtsmeile von der Prager Straße bis zur anderen Elbseite zum Neustädter Advent. Hier laden auf der Haupt- und Königsstraße im Barock- und Gründerzeitviertel ebenfalls Buden zum Flanieren im vorweihnachtlichen Flair ein.

Wem während des Weihnachtsmarktbummels die Kälte in die Gliedmaßen gekrochen ist, der kann sich leicht bei einer kulturellen Veranstaltung oder einer Ausstellung wieder aufwärmen. Zum Beispiel in der Semperoper: Hier entführt im Dezember Aaron S. Watkins Ballet „La Bayadère” oder die zauberhafte Inszenierung von Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel” das Publikum in die Märchenwelt.

Die Dresdner Philharmonie führt ebenfalls musikalisch in die weihnachtliche Märchenwelt. Sie spielt am Ersten und Zweiten Weihnachtsfeiertag Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker” und Auszüge des Balletts „Cinderella” von Sergei Prokofiew als Weihnachtskonzert im Kulturpalast.

Neben den großen chorsinfonischen Advents- und Weihnachtskonzerten in der Frauenkirche und in der Kreuzkirche, bei denen natürlich Bachs Weihnachtsoratorium nicht fehlen darf, sind die Konzerte in der Dreikönigskirche ein Geheimtipp.

Zu stimmungsvollen „Barocken Weihnachtskonzerten” im historischen Ambiente des Dresdner Zwinger und im Schloss Wackerbarth zu Radebeul laden Solisten und das Orchester der Landesbühnen Sachsen in der Adventszeit ein.

Auch bei einer Ausstellung in einem der zahlreichen Museen Dresdens lässt es sich herrlich aufwärmen. Passend zur weihnachtlichen Stimmung zeigt das Museum für Sächsische Volkskunst die traditionelle Weihnachtsausstellung „Weihnachten im Jägerhof”.

Auch das Stadtmuseum richtet sich wieder weihnachtlich ein, zum indessen 38. Mal. Mit der Präsentation „Weihnachten im Landhaus” lädt das Museum zur Betrachtung der Weihnachtstraditionen und -bräuche vom Biedermeier bis in die Gegenwart ein. Wer die Kälte lieber mit einer sportlichen Übung unter winterlichem Himmel vertreiben möchte, den lädt das Kempinski Hotel Taschenbergpalais ab dem 1. Advent zum Eislaufen im romantischen Ambiente des historischen Innenhofes ein.