Jazztage Dresden vom 1. bis 16. November 2008

23 Konzerte an 13 Spielstätten im Hauptprogramm / Zum ersten Mal ein „Swing Band Ball“

Dresden präsentiert sich zweimal im Jahr als internationaler Treffpunkt der Jazzfreunde. Während das „Internationale Dixieland-Festival“ im Frühjahr bereits eine 38-jährige Tradition hat, sind die „Jazztage Dresden“ ein sehr junges, aber bereits überaus erfolgreiches Kind.

Sie finden vom 1. bis 16. November zum dritten Mal in der sächsischen Landeshauptstadt statt und bieten mit 23 Konzerten im Hauptprogramm an 13 Spielstätten die gesamte Palette des Jazz an.

Von Traditional Swing, der als „Swing Band Ball“ sogar tanzbar zu genießen ist, spannt sich der Bogen bis hin zur „Funk & Soul Night“, die im Flughafen-Terminal stattfinden wird. Für klassischen Jazz stehen die Klazz Brothers, die Swingle Singers und das Helmut Löscher Trio.

Zwischen Swing und Oberkainer musizieren die Global Kryners, und orientalische Rhythmen und Melodien vermischt Renaud Garcia-Fons. Tango, Flamenco, Musette und Jazz beleben Quadro Nuevo auf ihre Weise. Die theatralische Krönung mit nur einer kleinen Prise Jazz ist „Auto Auto“, bei dem ein Opel Kadett musikalisch zerlegt wird.

Die Nachwuchsarbeit hat bei diesem Festival einen hohen Stellenwert. Neben Sessions nach den Konzerten bekommen jungen Künstler als Vorgruppen vor den Hauptkonzerten eine Chance, sich zu präsentieren. Eine interessante Besonderheit sind auch die 13 unterschiedlichen Spielstätten.

So finden Konzerte unter anderem in Kirchen, dem Schauspielhaus, im Kino, in der Gläsernen VW-Manufaktur und im Flughafen statt.

Die Jazztage Dresden haben ihre Historie bei den „Unkersdorfer Jazztagen“. In dem eingemeindeten dörflichen Vorort von Dresden fanden sie 2001 zum ersten Mal statt. In den folgenden Jahren verdoppelten sich aufgrund des hohen künstlerischen Anspruches jährlich die Besucherzahlen, so dass dieses Festival 2006 in das Zentrum Dresdens umzog.

Die „Jazztage Dresden“ verstehen sich als internationales Festival, das sich erstklassigen Jazz in seiner gesamten Badbreite verschrieben hat. Sie ergänzen das reiche Kulturangebot Dresdens um eine weitere wichtige Facette.