Friedrichstadtpalast lockt mit neuer Revue “Qi - eine Palast-Phantasie”

Europas größtes Revuetheater, der Friedrichstadtpalast, wartet ab dem 9. Oktober 2008 mit einer Show der Extraklasse auf: “Qi - eine Palast-Phantasie” ist eine Mischung aus Ballett, Artistik und berauschender Musik. Der bekannte “Magic On Ice”-Star Steve Wheeler wird dabei sein illusionistisches Können unter Beweis stellen. Er verzaubert die Zuschauer auf Europas größter beweglicher Eisfläche, während das berühmte Ballett des Hauses erstmalig im Wasser tanzt. Zudem vollführen die Flugtrapez-Artisten “Flying Cranes” Kunststücke in der Luft.

„Revue lebt – man muss sie nur modern und zeitgemäß inszenieren“, begann Schmidt seine Ausführungen zur Grundidee der neuen Revue. „Und genau das haben wir mit ´Qi – eine Palast-Phantasie´ vor. Revue im Jahr 2008 heißt: Showentertainment pur.“ ‚Qi – eine Palast- Phantasie’ werde eine Show der Superlative mit „Creme-de-la-Creme-Nummern aus aller Welt.“ Conny Porod lieferte dazu die Idee: „Nachdem ich weltklasse Artisten rund um den Globus gesehen hatte, schwebte mir eine Revue vor, in der Artisten eine tragende Rolle spielen. Mit dieser Idee bin ich an das Haus herangetreten.“ Porod, der in den vergangenen zwölf Monaten über 520.000 Flugmeilen hinter sich gebracht hat, hält die Fäden bei der internationalen Koordination der rund um den Globus verstreuten Künstler zusammen. „Er ist für uns nonstop in der Welt unterwegs, um das, was ich einen logistischen Wahnsinn nenne, auch realisieren zu können“, so Schmidt.

Jürgen Nass und Roland Welke, Autoren der Show, verantworten „die hohe Kunst des temporeichen, kreativen und phantasievollen Zusammenfügens der Einzelteile, die dramaturgische Begründung und Inszenierung“, so Schmidt. Roland Welke erläuterte: „Künstler und Artisten, die wir zu uns auf die Bühne holen, bringen zwar ihr Handwerk und die Virtuosität ihrer Nummern mit, aber ansonsten bleibt nichts wo und wie es bisher ist. Wir versehen alle Nummern mit neuer Musik, neuen Kostümen und neuer Choreographie.“ Dass sich die Künstler darauf einließen, sei gerade im Hinblick auf die Weltklasse der Artisten bestaunenswert und in dieser Art einzigartig. Jürgen Nass fügte hinzu, dass für ´Qi – eine Palast-Phantasie´ die Messlatte sehr hoch liege. „Die Revue hat unglaublich viel Tempo. Durch schnelle, ständige Bildwechsel nimmt die Show richtig Fahrt auf.“ Inspirieren lassen habe man sich bei Bühnenbild und Kostüm auch von weltklasse Shows wie denen von Kylie Minogue, Madonna oder auch Celine Dion, die klassische Revueelemente selbst immer wieder aufgriffen.

Als Gesprächspartner standen ebenfalls die beiden Kostümbildner Galina Kiktev aus Paris und Stephan Bolz aus Berlin zur Verfügung. Kiktev, die schon für Cirque du Soleil arbeitete, bedankte sich für die Chance, bei ‚Qi – eine Palast-Phantasie’ mitarbeiten zu dürfen und stellte die Philosophie ihrer Kostüme vor: „Sexy, modern frech und ein bisschen provokant. Es sind nicht nur Kostüme, es ist ein eigener Style.“ Stephan Bolz ergänzte, dass es darum ginge, die Zuschauer vom ersten Moment an in die neue Welt von „Qi – eine Palast-Phantasie“ mitzunehmen: „Zusätzlich zu Tanz und Musik soll das Publikum den Kick und das Adrenalin über die Kostüme bekommen.“

Heinz Hauser, Bühnenbildner an zahlreichen renommierten Opern- und Schauspielhäusern weltweit, wusste dies zu bestätigen. „Die Treppe als klassisches Schau-Element werden wir natürlich auch bei ´Qi – eine Palast-Phantasie´ sehen, allerdings völlig neu inszeniert und aufgebaut. Und wir werden Elemente sehen, die die rationalen Elemente brechen.“ Dies spiegelt sich auch in der Musik wieder. Frank Nimsgern, verantwortlich für die Musik der neuen Show, stellte Auszüge der Musik am Flügel vor. „80 Prozent der Musikstücke sind Neukompositionen und Musikzitate, 20 Prozent sind große Hits, die in ein zeitgemäßes Gewand gelegt wurden. Madonna hat ja unlängst gesagt, dass man ihr vier Millionen Euro bieten müsse, damit sie überhaupt noch einmal ´Like A Virgin´ singe“, fügte er an. „Unsere Gäste am Friedrichstadtpalast werden es zu hören bekommen, jedoch völlig neu interpretiert – als Tango“. Gemeinsam mit Katja Berg, Solistin der neuen Revue, präsentierte er sodann auch die Ballade der Show „Somewhere in Heaven“. Katja Berg: „Der Friedrichstadtpalast ist die perfekte Bühne, um Menschen zu unterhalten.“