Windjammerparade auf der Kieler Woche 2009

Die Windjammerparade am Sonnabend, 27. Juni, 11 bis 13 Uhr, wird wieder ein maritimer Höhepunkt der Kieler Woche. „Sehleute” von nah und fern werden die Ufer der Kieler Förde säumen, um den Korso der Großsegler und Traditionsschiffe zu bewundern. Das deutsche Segelschulschiff Gorch Fock führt die Parade an, mit dabei sind die ganz großen russischen Windjammer Mir und Sedov sowie die Christian Radich aus Norwegen, die Großherzogin Elisabeth, die Alexander von Humboldt mit den grünen Segeln und die Thor Heyerdahl. Sie alle führen jeweils eine Gruppe kleinerer Segelschiffe an.

Rund 100 Groß- und Traditionssegler sowie die vom Kieler Museumsschiff Bussard angeführten 20 Dampfschiffe und Begleitfahrzeuge bilden offiziell die Windjammerparade. Dazu gesellen sich noch ungezählte kleine Yachten und Boote, die das Aufstellen der Paradeformation aber nicht beeinträchtigen dürfen.

Am Sonnabend verlassen die Schiffe gegen 9.45 Uhr ihre Liegeplätze und begeben sich am Ostufer der Innenförde in Warteposition. Um 10.45 Uhr werden bei günstigem Wind in der Förde die Segel gesetzt; um 11 Uhr laufen die Schiffe in Paradeformation aus und nehmen Kurs Richtung Laboe.

Wenn der Wind zum Paradestart richtig weht, werden auf den Seglern alle Tücher hochgezogen. Mit einem Tempo von vier Knoten (knapp 7,5 km/h) wird mit nordöstlichem Kurs durch die Friedrichsorter Enge am Laboer Ehrenmal vorbeigesegelt. Ein gutes Stück dahinter löst sich die Parade gegen 13.30 Uhr auf, wenn die Schiffe eigene Wege einschlagen.

Die besten Aussichten haben Segelfreunde am Falckensteiner Strand und am Leuchtturm Friedrichsort, wo auch gleich ein kleines Stadtteilfest gefeiert wird. Weitere gute Aussichtspunkte am Westufer der Förde sind der Leuchtturm Holtenau am Eingang zum Kanal und in der Innenförde das Hindenburgufer und die Kiellinie. Auf dem Ostufer haben Interessierte in Kitzeberg und Mönkeberg gute Plätze nah am maritimen Großereignis.