Bayern


1. Allgäuer Wandertage

Vom 24. August bis 06. September 2009 veranstaltet der Heimatbund Allgäu, der parallel sein 125-jähriges Jubiläum feiert, zusammen mit dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Immenstadt erstmalig die „Allgäuer Wandertage“. Unter der Schirmherrschaft von Fernsehrichter Alexander Hold, wird in diesem Jahr das Oberallgäu zum Treffpunkt für Freunde von „Wandern mit Kultur“ aus Deutschland und dem benachbartem Ausland. Die weiteren Allgäuer Landkreise werden folgen, bis das gesamte Allgäu im Jahr 2013 beim „Deutschen Wandertag“ im Fokus der Öffentlichkeit stehen wird. Neben Alexander Hold haben die 1. Allgäuer Wandertage in Staatssekretär und Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes, Dr. Gerd Müller, einen weiteren prominenten Unterstützer gefunden, der sich spontan zur Teilnahme an einer der insgesamt knapp 60 geführten Wanderungen angesagt hat.

Abenteuerlich oder beschaulich – ein Programm für Jedermann

Am 19. Mai wurde das mehr als 70 Seiten umfassende Programmheft zu den 1. Allgäuer Wandertagen vom Vorsitzenden des Heimatbundes, Karl Stiefenhofer, seiner Stellvertreterin Gerlinde Hagelmüller, Staatssekretär Dr. Gerd Müller, Nicole Dietrich vom Landratsamt Oberallgäu, Yvonne Hettich, Geschäftsstellenleiterin des Heimatbundes sowie Birgit Buffler vom Erlebnissporthaus World of Outdoor, vorgestellt. Neben rund 60 geführten, leichten bis anspruchsvollen Einzelwanderungen rund um die Themenkreise Natur, Kultur und Tradition, kann das Allgäu auch auf abenteuerlichen Wegen erkundet werden: Bei einer Ballonfahrt ins Ungewisse erschließt sich die Allgäuer Landschaft aus einer himmlischen Perspektive. Zurück zum Ausgangspunkt des Ballon-Trekkings geht es, ausgerüstet mit Wanderkarte und Kompass, querfeldein auf Schusters Rappen. Das bunte Rahmenprogramm zeigt das traditionelle wie das moderne Allgäu und lockt auch mit kulinarischen Spezialitäten der Region. „Vom Musikantentreffen über eine Bergmesse bis zum Käsemarkt, wird während der 14 Wandertage so einiges geboten“, erzählt Stiefenhofer. Das Programmheft kann kostenfrei in der Geschäftstelle des Heimatbund Allgäu e.V. oder über www.allgaeuer-wandertag.de angefordert werden.
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Oberstdorf - Kleinwalsertal: Grenzenloses Wandervergnügen

Bergbahnticket in der Zweiländerwanderregion den ganzen Urlaub inklusive

„Grenzenlos Wandern“ – das macht die Zweiländerwanderregion Oberstdorf - Kleinwalsertal im Sommer 2009 möglich. Und das heißt nicht nur die Berge zwischen dem österreichischen Kleinwalsertal und dem deutschen Oberstdorf zu überwinden oder gemütliche Touren in zwei Ländern unternehmen, auch dem Bergbahn fahren steht nichts im Wege. Denn jetzt ist das Bergbahnticket für den gesamten Urlaub inklusive. Unter dem Motto „Grenzenlos Wandern – Bergbahnen inklusive“ bieten Oberstdorf und das Kleinwalsertal den ganzen Sommer die Urlaubs-Packages an, mit denen man stressfrei, schnell und günstig auf die Berge kommt. So enthält das Komplettangebot neben Übernachtung nach Wahl und dem grenzenlosen Bergbahnpass optional auch den Flug von Berlin, Hamburg oder Köln/Bonn zum Allgäu Airport sowie den Transfer direkt zur Unterkunft.
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Deutsches Museum München Ausstellung 100 Jahre Ford Model T

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Ford Model T erinnert die Sonderausstellung “Ein Auto für Millionen – 100 Jahre Ford Model T” im Verkehrszentrum des Deutschen Museums an die äußerst bewegte und bewegende Geschichte des ersten Autos in Millionenauflage. Die Ausstellung ist zu sehen vom 11. Oktober 2008 bis 15. Februar 2009 und zeigt originale Fahrzeuge und Abbildungen.

1908 schickten sich Henry Ford und die Ford Motor Company an, ein “Auto für Jedermann” auf den Markt zu bringen. Es sollte leicht, einfach und robust sein und für einen Preis verkauft werden, der auch für Durchschnittsverdiener erschwinglich war. “Model T” sollte die automobile Produktion und mittelbar die amerikanische Gesellschaft grundlegend verändern.

“Tin Lizzy” war der fulminante Auftakt für die Produktion von Automobilen nach den Prinzipien der Massenfertigung: standardisierte Einzelteile in viele kleine Schritte zerlegt und mittels Fließband vielfach beschleunigt. In der Mitte der 1920er Jahre produzierte die Firma jährlich ca. 2 Millionen Fahrzeuge und konnte sie durch die Massenproduktion immer billiger verkaufen.

Ford T
Foto: Deutsches Museum
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Hofer Weihnachtsmarkt

Beim Hofer Weihnachtsmarkt vom 28. November bis 21. Dezember 2008 weisen niedliche, etwas mollige Weihnachtsengel den Weg zum Maxplatz, wo die Buden aufgebaut sind. Neben dem traditionellen Adventsprogramm lautet das Motto am langen Donnerstag-Abend „Rock Christmas“. In der „Wünsch-dir-was-Allee“ finden während der Woche Standkonzerte statt. Kinder-Weihnachts-Stadtführungen und Sterntaler-Verlosungen, Feuerspucker und Krippenausstellung sind weitere Programmpunkte. Zu den besonderen Attraktionen zählen auch die lebende Krippe mit Eselin Gerda und den Schafen, die überlebensgroße, aus Holz geschnitzte Heilige Familie vor der St. Michaeliskirche und die kleinen, märchenhaften Krippenhütten auf dem Markt. Eine urige Skihütte ist Lieblings-Treffpunkt der Besucher.

Ausstellung „Who killed the painting?“ im Neuen Museum Nürnberg

Eine der profiliertesten Sammlungen von Gegenwartskunst hat der Galerist, Kurator und Herausgeber René Block zusammengetragen – und große Teile davon dem Neuen Museum Nürnberg als Dauerleihgabe anver-traut. Unter der provokativen Überschrift „Who killed the painting?“ zeigt das Haus bis 25. Januar 2009 einen repräsentativen Ausschnitt mit Werken von mehr als 40 bedeutenden Künstlern wie Josef Beuys, Nam June Paik, Sigmar Polke und Ben Vautier. Tatsächlich spielt die Malerei neben Fotografie und Objektkunst nur noch die „zweite Geige“. Neuentdeckungen verspricht besonders das Engagement des Sammlers für Künstler aus der Türkei, vom Balkan und aus Skandinavien.

Gabriele Münter im Würzburger Museum Kulturspeicher

Das Würzburger Museum im Kulturspeicher zeigt vom 13. Dezember bis 1. März die große Sonderausstellung „Gabriele Münter – Zwischen Paris und Murnau“ mit etwa 100 Druckgraphik-Werken aus dem Lenbachhaus München. Die berühmte Künstlerin Gabriele Münter (1877 – 1962) gründete gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin und Franz Marc 1911 die Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“. Bekannt geworden ist Münter vor allem als Malerin. Die Ausstellung mit rund hundert Arbeiten auf Papier aus der Zeit von 1903 bis 1935 zeigt ihr bisher wenig bekanntes graphisches Schaffen, in dem sie eine virtuose Könnerschaft entfaltete, in charakteristischen Porträts, Landschaften und häuslichen Szenen von sensibler Farbigkeit. Alle Werke stammen aus der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, die das gesamte druckgraphische Oeuvre der Künstlerin besitzt.

Weihnachtsmärkte im Romantischen Franken 2008

Wenn im Advent Glühweinduft durch die Gassen der historischen Städte zieht, beginnt die Saison der Weihnachtsmärkte. Mit einem Sternenlichterzug der Kinder wird in diesem Jahr am 27. November in Dinkelsbühl die Weihnachtsmarktsaison eingeläutet. „Ihr Kinderlein kommet“ wurde von Christoph von Schmid aus Dinkelsbühl geschrieben und vor seinem Denkmal beginnt der Lichterzug zur Eröffnung des Marktes im historischen Spitalhof. Beschützt von mächtigen Mauern und geschmückt mit großen Bäumen ist dieser Hof ein romantischer Rahmen für die Budenstadt. Mit einem Kunstbasar und einem weihnachtlichen Programm am Abend ist der Markt während der gesamten Adventszeit geöffnet.
In Ansbach begleitet ab dem 28. November die traditionelle Weihnachtsausstellung in der gotischen Halle des Stadthauses den Weihnachtsmarkt. Produkte aus vielen Werkstätten von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern sowie Handarbeiten werden ausgestellt und verkauft. Der Weihnachtsmarkt auf dem Martin-Luther-Platz verleiht der Altstadt ein besonderes Flair und lässt sich wunderbar mit einem gemütlichen Einkaufsbummel in der Fußgängerzone verbinden.

Ebenfalls am 28. November eröffnet der weltweit bekannte „Reiterlesmarkt“ in Rothenburg o.d.T., der die romantische Stadt zu einem Anziehungspunkt für Gäste aus Nah und Fern werden lässt. Den Marktplatz vor dem Rathaus schmückt ein riesiger Tannenbaum und die weihnachtliche Budenstadt geht von dort aus bis zur Jakobskirche. Ein Besuch des Reiterlesmarkt ist vor allem an den Wochentagen zu empfehlen. Die romantische Stimmung der alten Stadt ist dann besonders schön. Das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt passt gut in diese Zeit und ist eine optimale Ergänzung zum Bummel durch die Stände. Es zeigt den Besuchern die Bräuche zum Weihnachtsfest im Blickwinkel der Geschichte. Die drei großen Märkte in Dinkelsbühl, Ansbach und Rothenburg o.d.T. sind durchgehend während der gesamten Adventszeit geöffnet und bieten außerdem täglich ein weihnachtliches Rahmenprogramm mit Konzerten und vielem mehr.

Besonders reizvoll anzusehen sind auch die kleinen oder nur an einem Wochenende stattfindenden Weihnachtsmärkte der Region. So wie etwa in Heilsbronn, wo der Ideenreichtum und das Engagement der örtlichen Gruppen und Vereine besonders vielfältig ist. Ob Groß, ob Klein, für jeden ist etwas dabei, was sein Herz begehrt und jeder findet etwas Schönes, womit er sich selbst oder anderen eine Freude machen kann. Wenn der Duft von Glühwein und Zimt in der Luft liegt, wächst der Appetit auf Bratwurst oder gebrannte Mandeln. Die kleinen Gäste können leckere Lebkuchen naschen, Karussell fahren und wenn sie Glück haben, kommt vielleicht auch mal der Nikolaus zu Besuch und beschenkt sie mit süßen Kleinigkeiten.

Eine Besonderheit der Region ist am Heiligabend das Chistkindlesrunterläuten in Leutershausen. Dort wird für die begeisterte Kinderschar ein mit Süßigkeiten geschmückter Weihnachtsbaum vom Torturm heruntergelassen.

„Rauhnacht is“ im Bayerischen Wald

Es gibt Nächte im Bayerischen Wald, die sind nicht wie die anderen. Dunkel sind sie, die Rauhnächte und geheimnisvoll. In diesen Nächten, sagt der alte Volksglaube, steht das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen ziehen um die Häuser, die wilde Jagd geht um. Wer um Mitternacht in den Stall geht, hört dort angeblich die Tiere sprechen und von der Zukunft künden. Viel Aberglaube rankt sich um die Rauhnächte. Doch die bösen Mächte sind nicht unbesiegbar: Mit Kettenrasseln und Schellengeläut, in Felle gehüllt und das Gesicht hinter kunstvoll geschnitzten Masken verborgen, werden die Geister vertrieben. Dieses Spektakel hat nicht nur Tradition, sondern auch Unterhaltungswert, gleichermaßen für Einheimische wie Urlaubsgäste.
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Huskys beim Internationalen Schlittenhunderennen in Haidmühle

Siberian Huskies, Alaskan Malamutes, Samojedes, Grönland-hunde und andere Schlittenhunde sind am 14. und 15. Februar 2009 in Haid-mühle zu sehen. Und sie wollen nur eines: Laufen, so schnell die Pfoten sie tragen. An diesem Wochenende wetteifern die Gespanne um die Deutschen Meistertitel in den Disziplinen Sprint und Distance. Etwa 120 Starter aus Deutschland und aller Welt werden erwartet. „Go! Haw! Gee!“, feuern die Hun-deschlittenlenker ihre Vierbeiner an. Die Huskies heulen vor Anspannung und Freude, das Publikum fiebert am Rande der Strecke mit. Das ganz besondere Erlebnis, selbst auf einem Hundeschlitten mitzufahren, kann über die Tourist-Information organisiert werden. Sie bringt Gast und Husky für eine Fahrt zusammen.

Pferdeschlittenrennen in Rinchnach

Haflinger, Norweger und schwere Kaltblüter schlagen ihre Hufe mit gewaltiger Kraft in den Schnee, dass die Erde bebt. Sie ziehen ihre Fuhr-leute auf bis zu 80 Jahre alten Pferdeschlitten in einem waghalsigen Rennen um einen 600 Meter langen Rundparcours in Rinchnach im Bayerischen Wald. Das kleine Dorf im Arberland ist bekannt dafür, alte Bräuche und Traditionen zu pflegen. So wird dieses Rennen auch sehr ernst genommen und jeweils drei Einspänner fahren mit hoher Geschwindigkeit nach dem K.O.-System. Zu ei-nem solchen Fest gehören Würstl und heiße Getränke, Ansagen über Laut-sprecher und anschließend eine zünftige Einkehr, bei der die Fuhrleute das Rennen Revue passieren lassen. Das Fest ist am Sonntag, 28. Dezember 2008.

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