Bayern


200 Jahre E.T.A. Hoffmann in Bamberg

Anlässlich der geschichtsträchtigen Ankunft E.T.A. Hoffmanns in Bamberg vor 200 Jahren bietet die Stadt eine Fülle attraktiver Veranstaltungen. Mit Opern, Tanz und Theater, einem durch Bronze-Motive aus Hoffmanns Werk hervorgehobenen Spazierweg, Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und Filmen werden die unterschiedlichen Seiten des Künstlers dargestellt – „wie durch ein Vervielfälti-gungsglas“, hätte Hoffmann selbst gesagt. Ob man in gemütlicher Teehausatmosphäre Hoffmanns Erzählungen lauscht, auf einem Spaziergang dem sprechenden Hund Berganza begegnet, Originalzeichnungen, Buchillustrationen und Karikaturen betrachtet oder Inszenierungen seiner Werke wie „Nussknacker und Mäusekönig“ genießt – Bamberg ist ein Ort der Fantasie in Hoffmanns Manier. Die Termine zu den Veranstaltungen finden sich im Jubiläumsprogramm oder unter www.etahoffmann.bamberg.de.

Berühmte Expressionisten in Aschaffenburg

Vom 6. Dezember bis 1. März 2009 zeigt die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche die Sonderausstellung „Expressionismus - Auftakt zur Moderne in der Natur“. Die Architektur- und Kunststudenten Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff gründeten 1905 ihre von revolutionären I-deen geprägte Künstlergruppe „Brücke”. In dem von Kirchner 1906 verfassten Manifest sehen sie sich als „Jugend, die die Zukunft trägt”.

Obgleich es bereits 1913 aufgrund persönlicher Differenzen zur Auflösung kam,vereinten sie in ihren Reihen einige der wichtigsten Künstler des Expressionismus. Die bekanntesten unter ihnen sind Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller. Die Aschaffen-burger Ausstellung bietet einen repräsentativen Überblick über das Schaffen dieser Künstlergruppe und zeigt Arbeiten der berühmten „Brücke”-Maler. Vor allem der in Aschaffen-burg geborene Ernst Ludwig Kirchner (1880 - 1938) wird im Zentrum stehen. Aber auch Werke einiger fast in Vergessenheit geratener Mitglieder werden ausgestellt.

10. Kissinger Winterzauber - Das Musik Festival zur 4. Jahreszeit 13. Dezember 2008 – 10. Januar 2009

36 Veranstaltungen, 786 Künstler und eine Welt-Erstaufführung

Ein Klassiker feiert Jubiläum: Vom 13. Dezember 2008 bis 10. Januar 2009 findet der 10. Kissinger Winterzauber statt. Auch im Jubiläumsjahr stehen Innovation und Entdeckerlust, ungewöhnliche Produktionen und spannende Projekte auf dem Programm. Das Festival setzt auf höchste künstlerische Qualität, begeisternde Vielfalt, auf Weltstars aber auch auf entdeckungswürdige Programme und Künstler.

Das Jubiläumsfestival steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten, Günther Beckstein.

Der Kissinger Winterzauber steht in diesem Jahr unter dem Thema Poetische Töne und widmet sich insbesondere dem interdisziplinären Dialog von Literatur und Musik. Schwerpunkte sind Symphoniekonzerte, Kammermusik, Jazz, Alte Musik, Folklore und Tanz.

Faszinierende Begegnungen im Eröffnungskonzert
Das Jubiläumsfestival wird feierlich und mit besonderen Begegnungen eröffnet: Das Festival Orchester München unter Leitung von Gerd Schaller entdeckt den Bad Kissinger Komponisten Cyrill Kistler und führt zwei seiner sinfonischen Dichtungen wieder auf: „Die Hexenküche op. 130“ und das „Vorspiel zur Komödie Till Eulenspiegel“. Die Solistin dieses Abends ist die junge Geigerin Rebekka Hartmann, noch ein Geheimtipp, doch hat sie alle Attribute für eine vielversprechende Karriere: Ausstrahlungskraft, Persönlichkeit, ausgezeichnete Virtuosität und tiefe Musikalität. Und sie kommt mit dem selten gehörten Violinkonzert Nr. 1 von Karl Goldmark nach Bad Kissingen (13.12.).

Alte Musik-Reihe
Das Ensemble Unicorn Vienna kommt mit einem stilisierten Sängerstreit zwischen dem Bad Kissinger Minnesänger Otto von Botenlauben und den bayerisch-österreichischen Minnesängern zum Kissinger Winterzauber. Das fiktive Aufeinandertreffen von Otto von Botenlauben, Hermann Damen, Robyn, Walther von der Vogelweide, Hugo von Montfort, dem Burggraf von Lienz, Friedrich von Sonneburg, Oswald von Wolkenstein erzählt von 200 Jahren Liebe, Enttäuschung, Sehnsucht, Zorn und Leidenschaft (20.12.).

Musik & Literatur
Diese Reihe wird mit „Gnadenlose Heiterkeit“, einem spritzig, unterhaltsamer Abend voller Humor und geistvollem Witz eröffnet. Die Begeisterung für Wilhelm Busch, den genialen Humoristen, Dichter und Zeichner, hat die beiden Künstler Benno Schollum und Stephan Paryla-Raky zusammengeführt. Die im Chansonstil gehaltene Musik des Wiener Komponisten Kurt Anton Hueber untermalt Buschs Texte in kongenialer Weise. Zu erleben ist dieser Abend im Kurgartencafé in Bad Bocklet (2.1.).

„Anna Karenina“ ist noch heute einer der monumentalsten und bedeutendsten Romane der Weltliteratur. Die Erzählung um das Schicksal der Anna Arkadjewna, einer im Grunde edelsinnigen und stolzen Frau, deren Liebesfehltritt von der Gesellschaft mit kalter Grausamkeit bestraft wird und schließlich ihren Selbstmord herbeiführt, war bereits von Thomas Mann als der „größte Gesellschaftsroman der Weltliteratur“ bezeichnet worden. Die österreichische Schauspielerin Eva Klemt und der glänzende Rezitator und Schauspieler Clemens von Ramin lesen Auszüge aus Tolstois opulentem Epos. Verwoben werden die Textpassagen mit Klaviermusik von Modest Mussorgsky, Alexander Skrjabin, Sergej Rachmaninoff und Sergej Prokofiev, einfühlsam dargeboten von der russischen Pianistin Ekaterina Doubkova (3.1.).

Die Veranstaltung „Der Gentleman Tristram Shandy unterbricht humorvoll Joseph Haydn“ oder auch „Haydn und der britische Humor“ hat zur Grundlage den Roman „Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman“, der in den Jahren von 1759 bis 1767 in neun Bänden erschien und mit dem der lebenslustige englische Pfarrer und Schriftsteller Laurence Sterne seinen literarischen Weltruhm begründete.
Der Burgschauspieler Udo Samel, dem deutschen Publikum vor allem als Franz Schubert in dem ZDF-Dreiteiler „Mit meinen heißen Tränen“ (1988) bekannt, liest aus Laurence Sternes urkomischem Werk. Musikalisch umrahmt wird die Lesung mit Musik von Joseph Haydn, dargeboten vom Kuss Quartett (7.1.).

Matinée classique
In der Reihe „Matinée classique“ haben wir im Jubiläumsjahr drei besondere Konzertprogramme eingeplant: Mit „Verleih uns Frieden gnädiglich“ kommt die international renommierte Gambistin Hille Perl mit Freunden nach Bad Kissingen. Die Besetzung ist sehr außergewöhnlich: Fünf Gamben, eine Theorbe und eine Sopranistin präsentieren frühbarocke, weihnachtliche Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert, von vier deutschen Komponisten: Samuel Scheidt, Leonhart Schröter, Heinrich Schütz, Cornelius Freundt und einem englischen Lautenkomponisten, Francis Cutting (21.12.).

Mit „Süße Seufzer – Dolcissimi sospri“ hören wir den deutschen Lautenisten von internationalem Rang, Joachim Held und seine Partnerin, die Sopranistin Bettina Pahn mit Arien und Lautenmusik von Giulio Caccini, Alessandro Piccinini, Girolamo Frescobaldi, Barbara Strozzi, Johann Hieronymus Kapsberger, Georg Philipp Telemann, Andreas Hammerschmidt und Jakob Kremberg.
Joachim Held gehört zu den bedeutendsten Lautenisten der Gegenwart. Mit der unendlichen Zartheit seines Spiels verführt er sein Publikum zum Hinhören, mit seiner Leidenschaft, die nicht lodert, sondern wärmt, berührt er in seinem Musizieren zutiefst. Als erster Lautenist ist er mit dem ECHO Klassik 2006 in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet worden (28.12.).

Zum zweiten Mal sind Nachwuchskünstler der Städtischen Musikschule Bad Kissingen zu Gast im Kissinger Winterzauber. In diesem Jahr werden Blechbläsersolisten und Blechbläserensembles ihr Können dem Publikum präsentieren (4.1.)

Jazz after 8
Im Jubiläumsjahr kommen wir einer ganz großen Bitte unseres Publikums nach. Die Jazz-Reihe wird im kommenden Festival nicht mehr um 21:00 Uhr beginnen, sondern bereits um 20:00 Uhr und daher als „Jazz after 8“ geführt. Eingeladen dazu werden Musiker und Ensembles in außergewöhnlicher Besetzung. Das erste Jazzkonzert im wunderbar vorgesehenen Ambiente des Weißen Saals übernehmen der weltweit beste Jazzharfenist Park Stickney und der virtuose italienische Bassist, Dino Contenti mit ihrem Programm „Harfe meets Bass“. Das Konzept ist rein akustisch. Das Resultat ist eine Musik, die frisch, komplex und nuancenreich ist, eine Musik, die sich vor dem Hintergrund des afroamerikanischen Jazz frei zwischen europäischer Musiktradition und afrikanischen Rhythmen bewegt (15.12.).

Gypsy Swing der Extraklasse bietet das Joscho Stephan Trio. Joscho Stephan gilt als das Ausnahmetalent der Gypsy-Jazz Szene und wird international als Wunderkind gefeiert. Seine überragende Fingerfertigkeit und Musikalität begeisterten nicht nur bei nachgespielten Django Reinhardt Soli, sondern beim gesamten Jazz- und Swing- Repertoire. Zusammen mit seinem Trio wagt er sich in immer schwindelerregendere Improvisationshöhen vor (2.1.).

Entdeckerkonzerte
Neu in diesem Jahr sind die Entdeckerkonzerte. Die Entdeckerkonzerte bieten die Chance, außergewöhnliche musikalische Erfahrungen zu machen, neue Klangwelten zu erschließen, Unbekanntes und nie Gehörtes zu ermöglichen. Eröffnet wird diese Reihe mit dem Programm „Piraten des Barock“ des Barockensembles Red Priest. Ehrwürdige und grundsolide Barock-Komponisten, die bestens informiert waren über ihre „Rivalen“, kannten keine Grenzen, was Eigentums- oder Autorenrechte betraf. In diesem Programm erfährt man beispielsweise, dass Albinonis berühmtes Adagio aus der Feder des italienischen Musikologen Remo Giazotto stammt und Händels berühmte Arie Amorosa eigentlich vom Hofkomponisten Kaiser geschrieben wurde? Das Ensemble Red Priest klärt auf originelle Weise über solche musikalischen Piraterien auf (16.12.).

Das Ensemble Accordone ist beim Jubiläumsfestival zu Gast. Seit 1989 begeistern der Sänger mit der „Zauberstimme” Marco Beasley und das Ensemble Accordone mit ihren Projekten und szenischen Konzertaufführungen das Publikum. Die eindeutige Ausrichtung auf das Theatralische wurde zu ihrem stilistischen Markenzeichen. Das Programm „La Bella Noeva“ kann man als das musikalische Manifest von Marco Beasley und Accordone bezeichnen, ein Programm, in dem sich alle musikalischen und interpretatorischen Merkmale finden, die die Musiker im Laufe der Jahre entwickelt haben. Dabei spielt die Kunst der Improvisation eine zentrale Rolle, sie verleiht den Kompositionen Schwung und Sinntiefe.
Das musikalische Repertoire im Kissinger Winterzauber reicht von anonymen Melodien über Kompositionen von Caccini, Marini, Stefani bis Monteverdi, von althergebrachten Tarantelle des apulischen Salento bis zu eigens von Guido Morini, Accordones musikalischem Leiter, komponierten und arrangierten Musikstücken. Marco Beasleys Stimme ist einzigartig und unverwechselbar (18.12.).

„Zu einer Hälfte Zigeuner, zur andern Franziskaner“ – so beschreibt Franz Liszt in einem Brief an Caroline Wittgenstein sein gespaltenes Wesen. Die Musik der Zigeuner hinterließ beim jungen Franz Liszt prägende Eindrücke und war ganz entscheidend für die Entstehung seiner Ungarischen Rhapsodien. Das Konzert „Franz Liszt und die Musik der Zigeuner“ versucht diesen Spuren anhand von Originalwerken und Bearbeitungen nachzugehen, wobei klassische Pianisten an zwei Klavieren ebenso zu hören sein werden wie eine authentische Zigeunerbanda und Corso Wien, ein Streicherensemble der Wiener Philharmoniker (21.12.).

Vladimir Ivanoff und sein Ensemble Sarband erzählen die Geschichte einer faszinierenden Annäherung: Die letzten Herrscher des Osmanischen Reiches, Sultan Abdülaziz, Sultan Mehmet VI. und Sultan Murad V. komponierten mit Leidenschaft wunderschöne Musik im europäischen Stil. Zur gleichen Zeit sahen westliche Künstler im Osmanischen Reich vor allem das geheimnisvoll Orientalische und übertrafen sich gegenseitig in immer exotischeren Klängen. Vladimir Ivanoff, das Ensemble Sarband und der Pianist Chris Miltenberger entführen mit ihrem Programm „Sheherazade in Paris“ auf eine Entdeckungsreise von Istanbul bis Paris. Sie finden Europa in der Türkei und den Orient in Paris (27.12.).

„Ein Kosmos voller Rhythmen“ mit Marimba, Congas, Snare Drums, Timpani, Glocken, manchmal sogar eine einfache Ministrantenschelle - mit Resonanzkörpern aller Art gelingt es Martin Grubinger immer wieder, einen eigenen rhythmischen Kosmos zu erschaffen. In Kennerkreisen gilt der 1983 geborene Österreicher längst als Schlagwerkwunder. Wenn Grubingers Ensemble einen vierstimmigen Choral wie einen Hauch von überirdischer Mystik in den Raum zaubert oder vom leisen Klanghauch zum tosenden Gepolter aufsteigt, dann ist das Hochleistungssport und ganz große Kunst (5.1.).

Die fünf besten Posaunisten (mit Jonas Bylund, Mike Svoboda, Nils Wogram, Stefan Schulz und Frederic Belli) präsentieren ein feuriges abendfüllendes Programm, in dem sie auf den Zügen von Bach bis ins 21. Jahrhundert reisen und ein Spagat von der E- zur U-Musik ziehen. Es wird eine Pracht sein zu erleben, wie diese Musiker in ihrer Musik aufgehen. Ihr verblüffendes, instrumentalisches Können bringt Generationen in Wallungen und ihre humoristischen Anekdoten trainieren das Zwerchfell der Zuhörer. Ein Klangerlebnis der Extraklasse und einmalig – nur in Bad Kissingen zu erleben (8.1.).

Kissinger Winterzauber-Debüts
Zahlreich sind im kommenden Festival die Debüts im Kissinger Winterzauber. Hervorragenden Schauspielern, Künstlern und Musikern werden in verschiedenen Ensembles und Besetzungen zu hören sein.

So auch das Holzbläserquintett Imani Winds aus New York, das mit seinem spannungsgeladenen Wechselspiel der Instrumente ein ganz außergewöhnliches Konzertprogramm verspricht (6.1.).

Die mittlerweile international gefeierte Sängerin Mariza entführt in die traditionsreiche Welt der Fado-Musik (9.1.).

Das Streichquartett Quatuor Amedeo Modigliani trägt drei der schönsten und anspruchvollsten Streichquartette von Anton Webern, Claude Debussy und Maurice Ravel vor (29.12.).

Und sonst?
„Hammerklavier und Steinway-Flügel“, ein poetisches Klaviermusikprogramm und der deutsche Pianist Alexander Lonquich. Unter Musikern gilt Alexander Lonquich als anspruchsvoller Partner. Als einer, der mit unglaublichem Ernst, hochgradiger Seriosität und enormer Sensibilität zur Sache geht. Er spielt Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Joseph Haydn und Robert Schumann (4.1.).

Traditionell zum Neujahrskonzert kommen die Berliner Symphoniker unter der Leitung von Lior Shambadal nach Bad Kissingen. Ihre Gäste in diesem Jahr sind die Sopranistin Eva Lind und der Trompeter Jens Lindemann. Mit Werken von Georg Friedrich Händel, Paul Dukas, Giuseppe Verdi, Charles Gounod, George Bizet, Gaetano Donizetti, Paolo Tosti, Jean Baptiste Arban u. a. eröffnen Sie musikalisch das Neue Jahr (1.1.).

Eine Neuproduktion führt hinein in die dunkle Leidenschaft Lateinamerikas: Tänzer und Tänzerinnen des bayrischen Staatsballetts verflechten im Programm „El Café Orfeo“ die tragische Liebe Orpheus’ und Euridikes mit der erotisch vibrierenden Klangwelt Astor Piazzollas… Solisten des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters präsentieren gemeinsam mit Schauspieler und Sprecher Ralf Bauer “Orpheus und Eurydike - El Café Orfeo” in einer Einheit aus Sprache und Tanz zur Musik von Astor Piazzolla, Mauricio Kagel, Leos Janacek und Igor Strawinsky (28.12.).

Im kommenden Jubiläumsfestival hat der Bad Kissinger Kantor, Burkhard Ascherl das zehnsätzige „Oratorio de Noel op. 12“ von Camille Saint-Saens aus dem Jahr 1858 in seiner Planung vorgesehen. Dieses Weihnachtsoratorium ist besonders interessant in seiner Besetzung: Zu fünf Gesangsolisten, dem Chor und Streichorchester treten besonders die Orgel und die Harfe hinzu (19.12.).

„Spitzentanz der jungen Elite“ mit dem Junior Ballett München. Die Nachwuchstänzer des Junior Balletts München präsentieren Choreographien von Hans van Manen, Robert North und Jirí Kylián. Zu Klängen aus Carl Orffs „Carmina Burana“ und Kompositionen von Antonín Dvorák, Darius Milhaud, Cesare Pugni, Djivan Gasparyan, David Byrne werden atemberaubende Bewegungsabläufe und Spitzentanz zu bestaunen sein (17.12.)

Wenn es um die Erneuerung des Wienerliedes geht, denkt man vollkommen zu Recht an Roland Neuwirth und seinen Extremschrammeln. Sie haben den Brückenschlag zwischen den altehrwürdigen Musik-Traditionen und dem zeitgenössischen Klang Wiens geschafft. Schon seit geraumer Zeit hat sich Roland Neuwirth das Internet als neue, typisch urbane Inspirationsquelle erschlossen: seine Onlineklassen sind bereits legendär. Sie bilden den Nährboden für neue Gstanzln, thematisch zeitbezogene Couplets und somit auch für viele neue Wienerlieder. In ausgefeilten, fein-hintersinnigen und virtuosen Arrangements lassen Roland Neuwirth und die Extremschrammeln „Wien g’spürn“:
Ein bisschen Blues, etwas Rock’n Roll, eine Prise Funk, eine Ahnung von Jazz, alles vermengt mit dem typischen Schrammel-Sound - ganz einfach echt wienerisch und unglaublich groovend; extrem schrammelig halt (14.12.).

Abschlusskonzert mit der Welt-Erstaufführung einer Mendelssohn-Komposition
Den Abschluss des Jubiläumskonzertes übernimmt das Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Mario Venzago. Neben Werken von Antonín Dvorák und Ludwig van Beethoven kommt eine Welt-Erstaufführung zur Aufführung.
Fragmente eines dritten Klavierkonzertes von Felix Mendelssohn Bartholdy gab es. Nun hat der international bekannte Mendelssohn Forscher R. Larry Todd (Duke University) rekonstruierte und vervollständigte dieses Klavierkonzert.
Der Pianist dieses Abends ist kein geringerer als Matthias Kirschnereit, der heute zu den führenden deutschen Pianisten seiner Generation zählt (10.1.).

Werkeinführungen
Auch im kommenden Kissinger Winterzauber werden Werkeinführungen zu verschiedenen Veranstaltungen stattfinden. Diese Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Veranstaltung statt.

Zahlen
Der 10. Kissinger Winterzauber dauert 4 Wochen und beinhaltet 36 Veranstaltungen. Dafür liegen mehr als 16.000 Tickets auf. Der Kartenkauf hat bereits begonnen.

Festival-Pauschale
Auch in diesem Kissinger Winterzauber gibt es wieder eine Festival-Pauschale in Zusammenarbeit mit unseren Hotelpartnern. Die Möglichkeit während des Festivals die Leistungen einer Hotelübernachtung und Kulturveranstaltung direkt aus einer Hand zu buchen, hat bereits im vergangenen Jahr sehr guten Anklang gefunden und wird weitergeführt. Unter der kostenlosen Servicenummer 0800 976 88 00 können Interessierte die Pauschale direkt buchen.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Gerne ist unser Team für Ihre Kartenkäufe täglich von 8:30 bis 20:00 Uhr für Sie da und informiert Sie über die aktuelle Kartenverfügbarkeit.

Bestellen Sie Ihre Karten direkt unter unserer Tickethotline 0800 976 88 00.

Speziell zum 10. Geburtstag bieten wir ein Jubiläumsangebot an:
Beim Kauf von jeweils zwei Eintrittskarten für mindestens sieben verschiedene Konzerte in einem Verkaufsvorgang erhalten Sie einen Rabatt von 25 % auf alle im Vorverkauf angebotene Kategorien nur bei Buchung über die Tickethotline 0800 976 88 00.

Zudem erhalten Sie Ihre Tickets natürlich auch an unseren Vorverkaufsstellen.

Kur- und Tourist-Information der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH
Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
Sa 9:00 bis 12:00 Uhr

Altes Rathaus am Marktplatz
Mo – Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
Sa 9:00 bis 12:30 Uhr
So 14:00 bis 17:00 Uhr

Tourist-Information im Arkadenbau
Mo – So 9:00 bis 21:00 Uhr

und von Berlin bis Wien in allen Ticket-Online Vorverkaufsstellen

Weltraumteleskop macht Zwischenladung in München - Hubble Nachfolger im Originalmaßstab zu sehen im Deutschen Museum

Das James Webb Weltraumteleskop (JWST) ist im Innenhof des Deutschen Museums in München zwischengelandet und wird mindestens bis zum 26. Oktober 2008 dort zu sehen sein. Der europäische Raumfahrtkonzern Astrium, sein nordamerikanischer Partner Northrop Grumman und das Deutsche Museum präsentieren ein 1:1-Modell des wissenschaftlichen Riesensatelliten. Anlass für die Zwischenlandung ist ein Workshop in München, bei dem sich Raumfahrtexperten aus aller Welt treffen, um über die Entwicklungsfortschritte beim Bau des JWST zu beraten. Die Münchner EADS-Raumfahrttochter Astrium ist maßgeblich am Bau des tennisplatz-großen (24,38m x 11,58m x 12,19m; Gewicht 3,18t) Forschungssatelliten beteiligt.

Das James Webb Space-Teleskop soll im Jahr 2013 gestartet werden. Das gemeinsame Entwicklungsprojekt der amerikanischen NASA, der kanadischen CSA und der europäischen Weltraumorganisation ESA soll nach den ältesten und damit am weitesten entfernten Galaxien Ausschau halten. Das 1:1-Modell des JWST hat bereits mehrmals den Atlantik überquert. Neben Seattle, Orlando, Washington und Montreal konnte es auch schon in Paris und Dublin besichtigt werden und ist nun zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Der Aufbau des Modells in München hat insgesamt vier Tage gedauert. Anlass ist ein NASA-Kongress, bei dem sich alle am JWST beteiligten Partner treffen. Diese Partner-Workshops finden in regelmäßigen Abständen an wechselnden Orten statt. In diesem Jahr übernimmt Astrium die Rolle des Gastgebers und nutzt zusammen mit dem Deutschen Museum die Gelegenheit, die Mission des JWST einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. „Das Deutschen Museum ist der ideale Aufstellungsort für das JWST-Modell auf der Erde: Ganz nach Oskar von Millers Gedanken wird hier auch das Aktuellste aus Naturwissenschaft und Technik begreifbar gemacht. Man kann das Riesenteleskop im Deutschen Museum nicht nur bestaunen, sondern der Technik, die dahinter steckt, auch auf den Grund gehen“, sagt Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums.
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Veranstaltungen in der Zugspitz Region im Winter 2008/2009

Die Veranstaltungen in Garmisch Partenkirchen finden Sie auf einer gesonderten Seite.

Vom 23. bis 25. Januar findet in den Ammergauer Alpen der European Cup Para-Ski 2009 statt, eine Kombination aus Fallschirmspringen und Skifahren. Besonders mutige Zuschauer hängen sich bei dieser Sportveranstaltung selbst so richtig rein und wagen einen Tandemsprung.

Jedermanns Sache ist dagegen der König-Ludwig-Lauf am 31. Januar und 1. Februar in Oberammergau, bei dem alle teilnehmen können, die Spaß am Gleiten haben. Deutschlands größter Volkslanglauf bittet sowohl Anhänger des freien als auch des klassischen Stils über 23 und 50 Kilometer in die ausgezeichneten Loipen der Ammergauer Alpen. Krönung der Strecke ist die imposante Parkanlage von Schloss Linderhof, das sich Märchenkönig Ludwig II. einst hier errichten ließ.

Die wunderschönen Landschaften der Ammergauer Alpen und der Alpenwelt Karwendel entdecken Naturliebhaber auch auf dem Hundeschlitten. Alljährlich zieht es die Musher mit ihren flotten Vierbeinern in die Zugspitz-Region. Zwischen dem 27. und 30. Dezember dreht sich in Bad Bayersoien alles rund um die rasenden Rassen wie den blitzschnellen Sibirian Husky, den schweren Alaskan Malamute und den sibirischen Samojeden, der als Frohnatur unter den Vierbeinern gilt. Besucher erfahren alles über den Hundeschlittensport und können sich sogar selbst durch die verschneite Bergwelt ziehen lassen.

Weiße Weiten bilden auch die imposante Kulisse für das Schlittenhunderennen in Wallgau. Am 7. und 8. Februar jagen hier über 1000 Tiere in 2er-, 4er-, 8er- und sogar in 16er-Gespannen nach Bestzeiten. Besonders viel Spannung versprechen die Pulka-Rennen, bei denen die Musher nicht auf dem Schlitten stehen, sondern sich an einem Seil festhalten und sich auf Langlaufskiern hinterher ziehen lassen, während sie ihre Kommandos wie „Gee“ für rechts und „Haw“ für links“ brüllen.

Neben den Wettkämpfen wartet in Wallgau jede Menge Gemütlichkeit. Besucher haben Gelegenheit, durchs Lager zu schlendern, sich am Musher-Feuer aufzuwärmen und mit den Schlittenhundeführern ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungen Überblick:
27. bis 30.12.2008 Schlittenhundefahrten und Workshops (Bad Bayersoien)
23. bis 25.1.2009 European Cup Para-Ski 2009 (Oberammergau)
31.1./1.2.2009 König-Ludwig-Volksskilanglauf (Oberammergau)
7./8.2.2009 Schlittenhunderennen (Wallgau)

“Landshuter Hochzeit” im Sommer 2009

Die alte Hauptstadt Bayerns macht wieder Geschichte: vom 27. Juni bis zum 19. Juli 2009 lassen weit über 2000 Bürgerinnen und Bürger in originalgetreu gearbeiteten Kostümen die ganze Pracht des späten Mittelalters be-geistert aufleben. Sie feiern vier Wochenenden und drei Wochen lang die Hochzeit der polnischen Königstochter Hedwig mit dem Wittelsbacher Herzog Georg von Bayern-Landshut. Chronisten haben aufgeschrieben, was bei der “Landshuter Hochzeit 1475″ in Landshut ablief. Die Originalkulisse aus Altstadt, Martins-Münster und Burg Trausnitz steht noch wie ehedem. Und so entführt Sie das Fest mit seinen verschiedenen Veranstaltungen von der bürgerlichen “Tavern in der Steckengassen” über “Nächtlichen Mummenschanz” bis hin zu höfischer “Musik um 1475″, Festzug (an vier Sonntagen) und Ritterturnier in die Zeit der Reichen Herzöge.Das detaillierte Programm zur Landshuter Hochzeit mit Beschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Eintrittspreisen kann per E-mail, telefonisch, per Fax oder schriftlich angefordert werden. Das Bestellformular ist ab Samstag den 29. November ab 18:00 Uhr per Download unter www.landshut.de erhältlich. Sollte kein Zugriff auf das Internet möglich sein, wird das Formular fristgemäß zu o.g. Zeitpunkt zugesandt. Kartenbestellungen sind nur schriftlich mittels Bestellformular über den Postweg oder durch persönliche Abgabe in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins möglich. Die Annahme erfolgt ab 01.12.2008, 9.00 Uhr. Telefonische Bestellungen bzw. per Fax oder E-Mail werden aus organisatorischen Gründen nicht angenommen.

Informationen: Landshut Tourismus, Altstadt 315 – Rathaus, 84028 Landshut, Tel. 0871/92205-0

„Graphiken des Toulouse-Lautrec“ im Museum Moderner Kunst Passau

„Die Stars vom Montmartre“ sind zu Gast in Passau: Vom 18. Oktober 2008 bis zum 25. Januar 2009 sind unter diesem Motto rund 100 Graphiken des französischen Künstlers Henri de Toulouse-Lautrec (1864 bis 1901) im Museum Moderner Kunst zu sehen. Toulouse-Lautrec ist berühmt für seine Darstellungen des Pariser Nachtlebens, die Tänzerinnen, Modistinnen und Kokotten. Sein Stil beeinflusste besonders die Plakatkunst nachhaltig; Arbeiten von ihm warben ebenso für das Tanzvergnügen im legendären „Moulin Rouge“ wie für die renommierte Kunstzeitschrift „La revue blanche“. Stark inspiriert sind die Graphiken Toulouse-Lautrecs von japanischen Holzschnitten. In diesem Sinne ist es eine wunderbare Ergänzung, dass die Museum Moderner Kunst parallel zu seinen Arbeiten eine kleine Auswahl von farbigen japanischen Holzschnitten des 19. Jahrhunderts unter dem Titel „Die Stars von Edo“ zeigt.

Informationen: Museum Moderner Kunst - Wörlen, Bräugasse 17, 94032 Passau, Tel. 0851/3838790, Fax 0851/38387979

Weihnachtsmärkte und vorweihnachtliche Veranstaltungen im Berchtesgadener Land

Weihnachtsmarkt Berchtesgaden
Typisch für den Christkindlmarkt Berchtesgaden sind die vielen Holzhäuschen vor dem Königlichen Schloss. Angeboten werden regionales Handwerk und allerlei Süßigkeiten. Mit musikalischer Untermalung an den Wochenenden. Öffnungszeiten: Ab 29. November Fr-So, sowie 22.12., 23.12., 24.12.08.

Weihnachtsmarkt Bad Reichenhall
Dieses Mal sind beim Christkindlmarkt Bad Reichenhall im Alten Königlichen Kurhaus (6.-7. Dezember) 55 Aussteller von Kunsthandwerk und Erzeugnissen aus Designerwerkstätten vertreten. Öffnungszeiten: Am Samstag 11-17 Uhr, am Sonntag 10-17 Uhr.

Heilige Nacht in der Wallfahrtskirche St. Bartolomä am Königsee
Die Lesung der Weihnachtsgeschichte von Ludwig Thoma in bayerischer Mundart wird von Stubenmusi, Sängern und Blasmusik umrahmt. Nach der Fahrt über den Königssee gibts Glühwein oder Tee. Fackeln weisen den Weg. In der historischen Gaststätte - ehemals Jagdschloss der Wittelsbacher - wird ein dreigängiges Weihnachtsmenü gereicht. Termine: 29.11., 30.11., 13.12., 14.12.08. Mit Bootsfahrt, Willkommenstrunk, Aufführung in der Kirche, Weihnachts-Menü: € 80,- . Mit Kurkarte € 74,- . Reservierung erforderlich!
INFO/BUCHUNG: Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee, Tel. 08652-967148,
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Ski-Opening am 13. und 14. Dezember 2008 am Jenner

Bis zum Ski-Opening am 13. und 14. Dezember 2008 werden 53 neue Schneekanonen rund acht Hektar Pisten zwischen Mittel- und Talstation zusätzlich beschneien können. Damit ist die 5,1 Kilometer lange Abfahrt des Parade-Skibergs im Berchtesgadener Land ab 12/08 durchgehend schneesicher. Ein neuer Teich mit 48.500 m³ Inhalt sorgt für die Wasserversorgung aus Natur-Quellen der unmittelbaren Umgebung. Bergbahn-Betriebsleiter Wilfried Däuber rechnet mit 30 Prozent mehr Skifahrern an nun insgesamt 120 Skitagen. Die Investitionen von mehr als vier Millionen Euro werden u.a. auch für punktuelle „Entschärfungen“ und Verbreiterungen der Pisten eingesetzt. Der Einsatz modernster Technik macht eine Komplettbeschneiung in nur 50-60 Stunden möglich. Das Skigebiet Jenner (610 - 1.800m) verfügt über eine Kabinenbahn mit zwei Sektionen, 2 Sesselbahnen und 2 Schlepplifte.

Essen und Trinken im Allgäu - Eine Küche mit Charakter – im Gasthaus wie im Gourmetrestaurant

Gerichte mit Geschichte: Dass Allgäuer Spezialitäten wie die berühmten Kässpatzen aus den Grundnahrungsmitteln Mehl, Eiern und Milchprodukten bestehen, hat seinen Grund. Die harten klimatischen Bedingungen am Rande der Alpen bescherten den Bewohnern eine eher karge Auswahl an Zutaten. Doch was die Allgäuer daraus gemacht haben, schmeichelt dem Gaumen noch heute: Baunzen und Krautkrapfen, Schupfnudeln und Maultaschen sowie die verschiedensten süßen Quark- und Mehlspeisen – vom Apfelschmarrn bis zu den „Versoffenen Jungfern“.
Das bekannteste Allgäuer Attribut ist der Bergkäse – eine geschützte Bezeichnung, die für Regionalität und Qualität bürgt. Unter „Alpgenuss“ haben sich 30 Alphütten zusammengeschlossen und eine Karte herausgegeben, auf der die Hütten kurz beschrieben sind. Sie stehen dafür ein, nur Produkte aus der Region in ihren Küchen zu verwenden. So schmeckt das Allgäu natürlich und unverfälscht.

Frische Alpenkräuter sorgten von jeher für raffinierte Akzente genauso wie der würzige Bergkäse, der selbst gebrannte Schnaps und das Bier. Bis heute gibt es im Allgäu eine Fülle kleiner Privatbrauereien, und auch die Kräuter-Kultur der Region spielt eine immer wichtigere Rolle. Wichtige Adressen für die Geheimnisse aus der „Apotheke Gottes“ finden sich unter www.allgaeuer-kraeuterland.de

In den nördlichen und westlichen Regionen des Allgäus fiel die Landwirtschaft schon immer leichter: Hier bereicherten Rind- und Kalbfleisch, Gemüse, Obst und Bodensee-Fisch die Speisekarte. All diese regionalen Prägungen werden auch heute noch mit Sorgfalt gepflegt – in traditionsreichen Gasthäusern genauso wie in preisgekrönten Feinschmecker-Restaurants.
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