Berlin


Cranach-Ausstellung im Schloss Charlottenburg und in der St. Marienkirche Berlin-Mitte

Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern
31.10.2009–24.01.2010
Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel

Unter den Kurfürsten Joachim I. und Joachim II. hielt die Renaissance Einzug in die Mark Brandenburg. Berlin wurde endgültig Hauptresidenz und erlebte eine erste kulturelle Blüte. In einer Zeit tief greifender religiöser Umbrüche und bedeutender wissenschaftlicher Erkenntnisse trugen die Gemälde des renommierten sächsischen Hofmalers Lucas Cranach d. Ä. und seines Sohnes Lucas Cranach d. J. zusammen mit dem prächtigen Neubau des Berliner Schlosses zum “Image” der Hohenzollern bei. Die teilweise großformatigen Bildtafeln aus der Wittenberger Werkstatt übten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Künste in Berlin und Brandenburg aus.
(weiterlesen…)

Fest der Freiheit

Seit Frühjahr 2009 bemalen Kinder und Jugendliche, Künstler und Prominente etwa tausend überdimensionale Dominosteine, die vom 6.-8. November 2009 auf einer 2 Kilometer langen Strecke entlang des ehemaligen Mauerverlaufs vor dem Brandenburger Tor aufgebaut werden. Der
historische Grenzverlauf im Herzen der Stadt wird für vier Tage wieder sichtbar und erlebbar – denn die Verkehrsströme rund um das Brandenburger Tor sind dann unterbrochen.

Zeitgleich findet am 7. und 8. November in Berlin das Gipfeltreffen der Friedensnobelpreisträger, der Annual Summit for Peace Nobel Prize Laureates statt. Einige der Teilnehmer des Summit werden als Gäste und Akteure das Fest am Brandenburger Tor am darauf folgenden Abend begleiten. Das Fest der
Freiheit am 9. November wird mit einem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim auf dem Pariser Platz eröffnet. Danach wird in einer großartigen Inszenierung der Mauerfall durch Anstoßen der Dominosteine symbolisch wiederholt. Das Fallen der Steine soll an den Dominoeffekt erinnern, den der Mauerfall in ganz Europa auslöste.
www.mauerfall09.de

Höhepunkte im Berliner Kulturkalender Juli bis September 2009

Zu den schönsten Freizeitvergnügen im Sommer gehören Kunst- und Kulturereignisse unter freiem Himmel. Berlin bietet eine Fülle davon. Aber auch in Museen, Theatern, Konzertsälen und an anderen
Veranstaltungsorten finden Besucher ein üppiges Programm: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

MuseumsInsel Festival
Während im Alten Museum die Ausstellung “Das Humboldt-Forum im Schloss. Anders zur Welt kommen” Lust auf die Begegnung mit Kulturen aller Kontinente macht, lädt das Museumsinselfestival zu vergnüglichen abendlichen Begegnungen mit Kunst und Kultur aus aller Welt ein. Bei diesem Open-Air-Festival verbinden sich Klänge der europäischen Klassik mit traditioneller japanischer Musik und afrikanischem Storytelling zu ungewöhnlichen akustischen Erlebnissen. Elektrotango aus Argentinien trifft auf Tai Chi. Besucher können Übertragungen von Orgelkonzerten aus dem Berliner Dom genießen, indonesisches Schattentheater, Rap aus dem Senegal oder mongolischen Obertongesang. Auch kulinarisch ist im Lustgarten die Welt zu Gast. Weitere Spielorte des MuseumsInselFestivals sind das Kino unter freiem Himmel am Kulturforum und der lauschige Hof der Museen Dahlem. Sonntags spielt die Musik vor dem Bode-Museum auf der Museumsinsel.
www.museumsinselfestival.info

Musikalische Nächte
Das renommierte Festival „Classic Open Air“ verwandelt den Gendarmenmarkt alljährlich in eine große Konzertarena. Das Zusammenspiel von klassizistischer Baukunst und musikalischen Klassikern macht
die einzigartige Atmosphäre des Festivals aus. Das Programm 2009 (2. bis 6. Juli) spannt den Bogen von „Klassik spektakulär“ mit Werken von Mozart, Tschaikowsky, Händel, Verdi und einem Feuerwerksfinale über Szenen aus „Carmen“ und eine „Südamerikanische Nacht“ bis zur „Mediterranean Passion“ in der Interpretation des Startenors José Carreras.
www.classicopenair.de
(weiterlesen…)

Veranstaltungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: 3. Quartal

Auf dem Alexanderplatz im Herzen Berlins wird mit einer Open-Air-Ausstellung an die bewegte und bewegende Zeit der Friedlichen Revolution 1989/90 erinnert, am BBI, dem neuen Flughafen Schönefeld
kann man schon mal in die Zukunft blikken: Zwei Highlights aus dem umfangreichen Veranstaltungskalender der kommenden drei Monate im Themenjahr „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Berlin im Wandel“.

Ein rot leuchtender, schwebender Pfeil am Himmel über Berlin markiert für jeweils ein Wochenende ausgewählte „Schauplätze“ in der Hauptstadt, die beispielhaft „20 Jahre Berlin im Wandel“ repräsentieren. Führungen und andere Erlebnisprogramme erzählen die Geschichte(n) der Orte und geben einzigartige Einblicke in teilweise sonst nicht zugängliche Bereiche.
(weiterlesen…)

Leichtathletik WM: Einzigartiges Sportevent mit dreifachem Kulturgenuss

Die IAAF Leichtathletik WM berlin 2009™ bieten im August ein hochklassiges Rahmenprogramm

Zur IAAF Leichtathletik WM berlin 2009™ entsteht im Herzen der deutschen Hauptstadt ein großes kulturelles Zentrum. Rund um das Brandenburger Tor werden Berlinern und Gästen der Stadt vom 15.
bis 23. August 2009 zahlreiche Veranstaltungen geboten. Drei Höhepunkte kennzeichnen das Programm, welches jetzt vom Organisationskomitee der Weltmeisterschaften vorgestellt wurde.

Bereits im Vorfeld stimmt eine Open-Air-Ausstellung auf die weltgrößte Sportveranstaltung des Jahres ein. Der Boulevard Unter den Linden dient dabei als Präsentationsfläche für 60 großformatige Fotografien. Diese zeigen ab dem 23. Juli Sport-Impressionen und bilden einen Querschnitt aus 125 Jahren Fotografie-Geschichte zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft. Hier, wie auch zum zweiten Highlight, der großen WM-Auftaktveranstaltung am Brandenburger Tor, werden zahlreiche Besucher erwartet.
(weiterlesen…)

Altes Museum Berlin: Ausstellung Nofretete trifft Kleopatra

Am Dienstag, 2. Juni 2009 beginnt in Berlin die weltweit erste direkte Begegnung der altägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra. Die bemalte Büste der Nofretete wird im Alten Museum auf der Berliner Museumsinsel dem Berliner Marmor-Porträt der Kleopatra gegenüber gestellt. Die beiden berühmtesten Frauengestalten der Antike zeigen sich bis Anfang Oktober beiderseits des Betenden Knaben in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin der Öffentlichkeit. Anschließend wird die Büste der Nofretete ihren endgültigen Platz in der Nordkuppel des wieder aufgebauten Neuen Museums finden.

Königin Nofretete, die Gemahlin des religiösen Reformers Echnaton (1353-1336 v. Chr.), verkörpert zusammen mit Kleopatra (51-30 v. Chr.), der letzten Herrscherin auf dem Pharaonenthron, die außergewöhnlich starke Stellung der Frau im alten Ägypten. Die Berliner Kleopatra ist das qualitätvollste der wenigen von ihr erhalten gebliebenen Porträts. Die Berliner Nofretete gilt als Ikone der ägyptischen Kunst. Die Begegnung der beiden Meisterwerke über eine Distanz von 1300 Jahren lässt den Spannungsbogen zwischen Kontinuität und Wandel erleben und regt dazu an, über die Hintergründe der Faszination nachzudenken, die beide Frauengestalten umgibt.

Ort: Antikensammlung, Hauptgeschoss Altes Museum
Am Lustgarten, 10178 Berlin-Mitte
Ab 2. Juni 2009, täglich 10 – 18 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr

HELMUT NEWTON: SUMO Museum für Fotografie

Mit SUMO präsentiert die Helmut Newton Stiftung das wohl spektakulärste und teuerste Photobuchprojekt aller Zeiten, das vor zehn Jahren auf den Buchmarkt kam. Der Kölner Verleger Benedikt Taschen überzeugte seinerzeit Helmut Newton, ein gigantisches Buch in einer Auflage von 10.000 Exemplaren zu produzieren, die alle vom Photographen signiert wurden. Die außergewöhnliche Publikation wurde mit einem eigens von Philippe Starck entworfenen Buchständer ausgeliefert. Nun werden erstmals die 394 Bilder des Buches sowie Memorabilia in Berlin ausgestellt, um das zehnjährige Jubiläum des inzwischen vergriffenen und in Sammlerkreisen hoch begehrten Photobuches zu feiern. Anlässlich dieser Präsentation erscheint im Taschen-Verlag eine verkleinerte und überarbeitete Version für den regulären Buchhandel.

Parallel zu SUMO werden in der Ausstellung “Three Boys from Pasadena” ausgewählte Werke von Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis gezeigt, die Ende der 1970er Jahre am Art Center College of Design in Pasadena studierten und später Newtons Assistenten wurden. Im Videoraum der Helmut Newton Stiftung wird parallel zur Ausstellung der Film SUMO von Julian Benedikt ausgestrahlt.

Museum für Fotografie/Helmut Newton Stiftung
Jebensstr. 2, 10623 Berlin-Charlottenburg.
Die Ausstellung wird vom 4.6.2009 bis 31.1.2010 gezeigt.
Eröffnung der Ausstellung Mi 03.6.2009, um 20 Uhr
(weiterlesen…)

IN GRENZEN FREI Mode, Fotografie, Underground in der DDR 1979-89

„IN GRENZEN FREI“ ist die erste Bestandsaufnahme einer subkulturellen Modebewegung in der DDR. Anhand von Fotografien, Modellen, Videos, Dia-Projektionen und Publikationen wird diese Bestandsaufnahme im Kontext der offiziellen DDR-Mode präsentiert. Im internationalen Maßstab ist dies eine Geschichte der Mode in Zeiten der Diktatur.

Die Dissidenz der Mode-Subkultur in der DDR bezog sich sicher in erster Linie auf die Modepolitik von „HO“ und „KONSUM“. Diese beiden staatlichen Handelsketten produzierten „Mode nach Plan“. Das Angebot an Textilien für die eigene Bevölkerung zeichnete sich meist durch billige Stoffe, billige Verarbeitung und durch einen billigen „Chic“ aus. Die DDRKonfektion funktionierte in Stückzahlen, nicht aber über Kategorien wie Qualität. Der Mentalität einer textilen Massenfertigung durch eine an Quantität ausgerichteten Textilindustrie, entsprach es, dass die Entwürfe der Mode- und Textilgestalter nach ihrer Umsetzung meist nicht wieder zuerkennen waren und nach nicht selten zehn staatlichen Entscheidungsebenen auch nichts mehr mit den Bedürfnissen der Käufer zu tun hatten.
(weiterlesen…)

Heißer Sommer: Neues Musical am Spreeufer

1968 wurde der DEFA-Film “Heißer Sommer” mit Chris Doerk und Frank Schöbel über Nacht ein Hit. Mehr als 40 Jahre später bringt das Open-Air-Musical von Axel Poike die wilden Sommerabenteuer von Oberschülern aus Leipzig und Dresden neu auf die Bühne. Über 60 Sänger, Tänzer und Musiker nehmen das Publikum vom 10. Juli bis 9. August 2009 mit auf eine nostalgische Reise an die Ostsee. Dort kommt es zu einer Wiederbegegnung mit den Kult-Melodien von Gerd und Thomas Natschinski live gespielt von einem großen Orchester. Eine weitere musikalische Wiederbegegnung gibt es im Berliner Tempodrom: Vom 7.-9. August 2009 wird dort die Urberliner Operette “Frau Luna” von Paul Linke aufgeführt.

“Black Flamingo”: Burlesque-Show im Wintergarten

Ab dem 2. Oktober hebt sich im legendären Berliner Wintergarten sechs Wochen lang wieder allabendlich der Vorhang. Bis zum 15. November wird die Burlesque-Show “Black Flamingo” im bekannten Berliner Varieté an der Potsdamer Straße gezeigt. In einer Geschichte, die in den goldenen Zwanzigern spielt, sind Burlesque-Performerinnen, Clowns, Artisten und Musiker aus London, Paris und New York zu erleben.

Seite: 1 2 3 4 5 Vorwärts