Brandenburg


Potsdamer Winteroper 2008 im Neuen Palais im Park Sanssouci

Ein ganz besonderer Höhepunkt wartet im November 2008 auf Kulturbegeisterte aus aller Welt in Potsdam. Die jährliche Potsdamer Winteroper präsentiert im Schlosstheater im Neuen Palais im Park Sanssouci an insgesamt elf Terminen das Stück „Alcina“ von Georg Friedrich Händel sowie die Mozartoper „Die Entführung aus dem Serail“. Eingebettet in ein exklusives Hotelarrangement wird der Opernabend zu
einem winterlichen Erlebnis der besonderen Art und zum idealen verfrühten Weihnachtsgeschenk.

Der außergewöhnliche Spielort des Rokoko-Schlosstheaters im Südflügel des Neuen Palais schafft den festlichen Rahmen für die Werke der großen Meister. Das Schlosstheater zählt zu den wohl prächtigsten höfischen Theatern des 18. Jahrhunderts und ist mit klangvollen Namen wie Voltaire, Johann Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy verbunden. Im Rahmen des exklusiven Arrangements „Potsdamer Winteroper 2008“ können Kulturliebhaber ein winterliches Programm erleben, das von elf ausgewählten Potsdamer Hotels angeboten wird.
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»Nach Berlin! Spreewälder Ammen und Kindermädchen in der Großstadt« - Ausstellung im Wendischen Museum in Cottbus

Am Freitag, den 17. Oktober, wird um 17.00 Uhr im Wendischen Museum in Cottbus die Ausstellung „Nach Berlin! Spreewälder Ammen und Kindermädchen in der Großstadt - Do Barlinja! Serbske seśelnice a źiśarki we wjelikem mÄsÄe’“ eröffnet. Das Projekt ist ein Beitrag zum Themenjahr „Provinz und Metropole | Metropole und Provinz“ von Kulturland Brandenburg.

Der Aufstieg Berlins zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Deutschen Reiches war eng mit dem Umland der Hauptstadt verbunden. In der sich rasant entwickelnden Metropole Berlin entstand nicht zuletzt ein großes Vermögen, das zunehmend auch für die Finanzierung eines aufwändigen Lebensstils verwandt wurde. Mit dieser Entwicklung stieg der Bedarf an häuslichem Personal, der nicht mehr allein aus der Stadt heraus gedeckt werden konnte. So nahm der Zuzug von Mädchen aus Kleinstädten und vom umliegenden Land, besonders aus Gebieten mit niedriger Lebenshaltung, nach Berlin immens zu. Dienstmädchen vom Lande galten gegenüber denen der Stadt als fleißig, treu, rechtschaffen, ehrlich, genügsam und vor allem gehorsam. So stammte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ein großer Teil des Berliner Dienstpersonals aus der Lausitz. Die Anstellung in städtischen, bürgerlichen Haushalten besaß hohes Ansehen in der sozial schwächer gestellten Heimat. Frauen in ihren sorbischen (wendischen) Trachten gehörten bis zum Ersten Weltkrieg zum Stadtbild Berlins.
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Spaziergänge und Führungen in Potsdam im Herbst 2008

Potsdamer Höfe
Bei diesem Rundgang begibt man sich auf eine Entdeckungsreise, um die versteckten Schönheiten der Potsdamer Altstadt aufzuspüren: die liebevoll gestalteten Innenhöfe. Diese spiegeln das Leben des 18. und 19. Jahrhunderts wider, als Potsdam die Garnisonsstadt preußischer Könige war. Der Spaziergang
zeigt zuerst die barocke Altstadt, wo mehr als 700 Häuser unter Denkmalschutz stehen. Es geht weiter in die verborgenen Ecken von Potsdam. Die Hinterhöfe sind ein Ort der Ruhe, oftmals mit kleinen Gärten und grünen Pflanzen umrankt. Hier kann man entspannt durch kleine Läden und gemütliche Cafés schlendern. Dieser Spaziergang dauert zweieinhalb Stunden und findet noch bis Ende Oktober
jeden 2. und 4. Sonntag im Monat statt. Treffpunkt ist um 11:00 Uhr vor der Tourist Information in der Brandenburger Straße 3, am Luisenplatz. Erwachsene zahlen 9,00 Euro, Schüler, Studenten und Senioren 7,00 Euro.

Potsdams Historische Mitte
Dieser Rundgang bietet einen hervorragenden Überblick zum bisher erfolgten Aufbau der historischen Mitte Potsdams. Er führt vorbei am Alten Markt mit dem Alten Rathaus und der Nikolaikirche. Die Kirche gilt als eine der bedeutendsten Bauwerke des deutschen Klassizismus. Hier entsteht auch das neue Landtagsgebäude, dessen Fassade an das ehemalige Stadtschloss erinnern soll. Weiter geht es zu der Stelle, wo ehemals die Garnisonkirche stand. Sie war die bedeutendste Barockkirche von Potsdam und wurde von 1733 bis 1735 gebaut. Das ehemalige Wahrzeichen der Stadt soll nun wieder aufgebaut werden. Der Rundgang findet bis Ende Oktober jeden 1. und 3. Samstag im Monat statt. Beginn ist um 10:00 Uhr vor dem Filmmuseum in der Breite Straße / Ecke Friedrich-Ebert-Straße. Der eineinhalbstündige Spaziergang kostet 5,00 Euro. Die Karten gibt es direkt vor Ort beim Gästeführer.
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Kinder brauchen Märchen. Erwachsene erst recht. - 10. Internationales Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land

Puppenspieler aus drei Ländern ziehen beim 10. Internationalen Puppen-theaterfestival, vom 19. bis 28. September 2008, durch das Elbe-Elster-Land. In diesem Jahr findet das Festival erstmalig an zehn Tagen und über zwei Wochenenden statt. Eröffnet wird es am Freitag, 19. September, im Schloss Finsterwalde mit dem Stück „Romeo und Julia“ von den Puppenspielerinnen Kaufmann & Co aus Berlin.
Die mehr als 54 Aufführungen finden an verschiedenen Orten der Region statt. Die Teilnehmer gastieren in Museen, Schulen, Kirchen, Galerien und vielen anderen Veranstaltungsorten und werden kleine und große Zuschauer zum Lachen bringen aber auch manche Vorstellung bieten, über die es nachzudenken gilt.
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NEUE KUNST IN DEN NEUEN KAMMERN! auf Schloss Sanssouci Potsdam

20 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland präsentieren sich in den barocken Räumen der Neuen Kammern und erweitern unseren Blick auf den traditionsreichen Ort und seine Geschichte.

Die Neuen Kammern im Park Sanssouci in Potsdam, einst das Gästeschloss Friedrichs des Großen, sind vom 19. Juli bis 28. September 2008 Schauplatz einer gemeinsamen Ausstellung von FLORA 16 - Büro für Kunst und Kommunikation und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG): “Neue Kunst in den Neuen Kammern!”, kuratiert von Ellen Kobe und Dr. Marvin Altner, präsentiert Bilder, Skulpturen und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland, die unseren Blick auf den traditionsreichen Ort und seine Geschichte erweitern.
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Sommerfestival der klassischen Musik: Klassiktage Berliner Schlösser 2008

Bach am Gendarmenmarkt, Chopin am Wannsee - klassische Musik in besonderem Ambiente ist das Markenzeichen der “Berliner Klassiktage 2008″, die vom 25. Juli bis zum 3. August stattfinden. Neben der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt bilden in diesem Jahr u.a. die Villa Thiede am Wannsee, die Friedenskirche Schloss Sans Souci und das Schloss Köpenick die Kulissen für das musikalische Sommerfestival. Eröffnet werden die Klassiktage mit den Brandenburgischen Konzerten, den Flötenkonzerten Friedrichs des Großen und Klängen von Antonio Vivaldi. Auf dem Programm stehen weiterhin die Kompositionen von Mozart und Schubert.

Der Verein „Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V.“ führt wieder im Juli/August sein Musikfest “KLASSIKTAGE BERLINER SCHLÖSSER 2008” durch. Die Grundidee, die Vielfalt der Berliner Schlösser und herausragender historischer Bauten als Spielstätten klassischer Musik in einem Programm zusammenzufassen, war in den letzten 8 Jahren so erfolgreich, dass auch 2008 das Programm wieder hochinteressante Veranstaltungen enthält. Ein besonderes Ambiente in Verbindung mit klassischer Musik sind das Markenzeichen der Klassiktage, die inzwischen zu einem festen Bestandteil des Berliner Kulturkalenders geworden sind.
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Ausstellung der SPSG und des Potsdamer Kunstvereins zeigt Werke von Cornelia Böhme, Claudia Hauptmann und Bernd Krenkel

10. Mai-20. Juli 2008 Potsdam, Park-Sanssouci, Römische Bäder Dienstag bis Sonntag, 10.00-18.00 Uhr Die Skulpturenhalle am Neuen Palais im Park Sanssouci beherbergt als Depot Bildwerke von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Die dichte Aufstellung der Skulpturen an diesem Ort, die Vielfalt ihres Materials und die “Farbigkeit” der Gesteine hat immer wieder Künstler zur eigenen Auseinandersetzung inspiriert. Drei von ihnen präsentieren die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Potsdamer Kunstverein e.V. ab Samstag, 10. Mai 2008, in einer gemeinsamen Ausstellung: “Kunstdepot - Depotkunst” versammelt Aquarelle von Cornelia Böhm (Halle/Salle), zeichnerische Formenstudien von Bernd Krenkel und atmosphärische Fotografien von Claudia Hauptmann (beide Potsdam).
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In 2008 präsentiert die SPSG ihren Besuchern wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm

In 2008 präsentiert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ihren Besuchern wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Die Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Ausstellung “Macht und Freundschaft. Berlin - St. Petersburg 1800 - 1860″, neue Angebote zum Entdecken der Gärten und der Masterplan, mit dem die SPSG notwendige Sanierungsaufgaben in Angriff nehmen kann.
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