Museum


Cranach-Ausstellung im Schloss Charlottenburg und in der St. Marienkirche Berlin-Mitte

Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern
31.10.2009–24.01.2010
Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel

Unter den Kurfürsten Joachim I. und Joachim II. hielt die Renaissance Einzug in die Mark Brandenburg. Berlin wurde endgültig Hauptresidenz und erlebte eine erste kulturelle Blüte. In einer Zeit tief greifender religiöser Umbrüche und bedeutender wissenschaftlicher Erkenntnisse trugen die Gemälde des renommierten sächsischen Hofmalers Lucas Cranach d. Ä. und seines Sohnes Lucas Cranach d. J. zusammen mit dem prächtigen Neubau des Berliner Schlosses zum “Image” der Hohenzollern bei. Die teilweise großformatigen Bildtafeln aus der Wittenberger Werkstatt übten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Künste in Berlin und Brandenburg aus.
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Höhepunkte im Berliner Kulturkalender Juli bis September 2009

Zu den schönsten Freizeitvergnügen im Sommer gehören Kunst- und Kulturereignisse unter freiem Himmel. Berlin bietet eine Fülle davon. Aber auch in Museen, Theatern, Konzertsälen und an anderen
Veranstaltungsorten finden Besucher ein üppiges Programm: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

MuseumsInsel Festival
Während im Alten Museum die Ausstellung “Das Humboldt-Forum im Schloss. Anders zur Welt kommen” Lust auf die Begegnung mit Kulturen aller Kontinente macht, lädt das Museumsinselfestival zu vergnüglichen abendlichen Begegnungen mit Kunst und Kultur aus aller Welt ein. Bei diesem Open-Air-Festival verbinden sich Klänge der europäischen Klassik mit traditioneller japanischer Musik und afrikanischem Storytelling zu ungewöhnlichen akustischen Erlebnissen. Elektrotango aus Argentinien trifft auf Tai Chi. Besucher können Übertragungen von Orgelkonzerten aus dem Berliner Dom genießen, indonesisches Schattentheater, Rap aus dem Senegal oder mongolischen Obertongesang. Auch kulinarisch ist im Lustgarten die Welt zu Gast. Weitere Spielorte des MuseumsInselFestivals sind das Kino unter freiem Himmel am Kulturforum und der lauschige Hof der Museen Dahlem. Sonntags spielt die Musik vor dem Bode-Museum auf der Museumsinsel.
www.museumsinselfestival.info

Musikalische Nächte
Das renommierte Festival „Classic Open Air“ verwandelt den Gendarmenmarkt alljährlich in eine große Konzertarena. Das Zusammenspiel von klassizistischer Baukunst und musikalischen Klassikern macht
die einzigartige Atmosphäre des Festivals aus. Das Programm 2009 (2. bis 6. Juli) spannt den Bogen von „Klassik spektakulär“ mit Werken von Mozart, Tschaikowsky, Händel, Verdi und einem Feuerwerksfinale über Szenen aus „Carmen“ und eine „Südamerikanische Nacht“ bis zur „Mediterranean Passion“ in der Interpretation des Startenors José Carreras.
www.classicopenair.de
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Veranstaltungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: 3. Quartal

Auf dem Alexanderplatz im Herzen Berlins wird mit einer Open-Air-Ausstellung an die bewegte und bewegende Zeit der Friedlichen Revolution 1989/90 erinnert, am BBI, dem neuen Flughafen Schönefeld
kann man schon mal in die Zukunft blikken: Zwei Highlights aus dem umfangreichen Veranstaltungskalender der kommenden drei Monate im Themenjahr „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Berlin im Wandel“.

Ein rot leuchtender, schwebender Pfeil am Himmel über Berlin markiert für jeweils ein Wochenende ausgewählte „Schauplätze“ in der Hauptstadt, die beispielhaft „20 Jahre Berlin im Wandel“ repräsentieren. Führungen und andere Erlebnisprogramme erzählen die Geschichte(n) der Orte und geben einzigartige Einblicke in teilweise sonst nicht zugängliche Bereiche.
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2. Museumswoche Ostwürttemberg

Nach dem „Probelauf“ im vergangenen Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine Museumswoche der Große Kreisstädte in Ostwürttemberg, und zwar vom 8. bis 16. August. In dieser Zeit ist in den städtischen Museen in Aalen, Ellwangen, Giengen an der Brenz, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd der Eintritt frei. Die Museumswoche findet in der Ferienzeit statt, um Touristen wie „Daheimgebliebenen“ die Angebote der städtischen Museen näher zu bringen.

Auch das Alamannenmuseum ist in dieser Zeit bei freiem Eintritt zu besichtigen. Die erste Museumswoche im August 2008 war in dem Ellwanger Museum nach Auskunft von Museumsleiter Andreas Gut ein voller Erfolg. Auf Anhieb kamen damals doppelt so viele Besucher wie sonst. Dieses Mal hat man das Museumsprogramm noch besser auf diesen Termin abgestimmt. So gibt es zusätzlich zur aktuellen Sonderausstellung “Schätze aus Hessigheims Boden” ein Kinderprogramm am Sonntag, 9.8.2009, um 15 Uhr mit der Restauratorin Nicole Ebinger-Rist vom Landesamt für Denkmalpflege Esslingen. Unter dem Titel „Was ist eine Blockbergung und was verbirgt sich in ihr?” haben Kinder an diesem Tag die Möglichkeit, selbst eine so genannte Blockbergung zu öffnen. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich. Am Samstag, 15.8.2009, und Sonntag, 16.8.2009, veranstaltet dann die Alamannengruppe „Raetovarier“ ein zweitägiges Ferienprogramm mit vielen Aktionen im Museum. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Tag. Eine Anmeldung beim Museum ist erforderlich, Anmeldeschluss ist der 3.8.2009. Das Programm mit Anmeldebogen liegt am Museumseingang aus oder ist unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de abrufbar.
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Sommerfest in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg am 15. August ab 16 Uhr

Die Lyonel Feininger Galerie feiert am Samstag, dem 15. August, von 16 Uhr bis Mitternacht ein großes Sommerfest und lädt dazu alle Quedlinburger und Kulturinteressierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei, und die Ausstellung “Feininger im Harz” steht von 16 bis 19 Uhr allen Gästen kostenlos offen. Die Berliner Band “Blue Moon” sorgt mit Swing der 20er Jahre und einem großen Repertoire anderer Musikrichtungen für die richtige Stimmung. Speisen und Getränke werden vom Van der Valk Parkhotel Schloss Meisdorf zu moderaten Preisen angeboten. Nachmittags gibt’s Kaffee und Kuchen, abends ein Büffet.

Von 16 bis 19 Uhr haben Kinder, Eltern und andere Künstler Gelegenheit, auf den Spuren Lyonel Feiningers den Bleistift oder Pinsel in die Hand zu nehmen. Nach einem kurzen Blick in die Ausstellung können Spielzeughäuschen angemalt und Kartondrucke und Linolschnitte hergestellt werden. Die Leipziger Künstlerin Katharina Immekus, die für die Feininger-Galerie eine exklusive Linolschnitt-Edition zu “Feininger im Harz” geschaffen hat, hilft und gibt Tipps. Thomas Siemon, der auf dem Spinnereigelände in Leipzig eine Druckerei betreibt und dort für die Künstler der Leipziger Schule druckt, wird die geschnittenen Linolstöcke sofort abziehen. Außerdem können die Kinder unter Anleitung ein echtes Fachwerkhaus errichten, das vom Deutschen Fachwerkzentrum zur Verfügung gestellt wird. Wer möchte, kann sich auch über den Fortgang der Sanierungsarbeiten im Schlossberg 11 informieren und die archäologischen Grabungen im Keller in den Blick nehmen. Dr. Björn Egging, Leiter der Feininger-Galerie, freut sich besonders über die Malstube am Nachmittag: “Wir haben dank der großzügigen Unterstützung durch die K2-Computer Softwareentwicklung GmbH, Quedlinburg, die Möglichkeit, an einem Tag ein ganzes Jahresprogramm zu veranstalten. Ich hoffe, dass wir damit viele Menschen ansprechen, vor allem aber die kleinen und diejenigen, die selber mal etwas ausprobieren wollen, vielleicht sogar einen richtigen Linolschnitt.”
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Altes Museum Berlin: Ausstellung Nofretete trifft Kleopatra

Am Dienstag, 2. Juni 2009 beginnt in Berlin die weltweit erste direkte Begegnung der altägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra. Die bemalte Büste der Nofretete wird im Alten Museum auf der Berliner Museumsinsel dem Berliner Marmor-Porträt der Kleopatra gegenüber gestellt. Die beiden berühmtesten Frauengestalten der Antike zeigen sich bis Anfang Oktober beiderseits des Betenden Knaben in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin der Öffentlichkeit. Anschließend wird die Büste der Nofretete ihren endgültigen Platz in der Nordkuppel des wieder aufgebauten Neuen Museums finden.

Königin Nofretete, die Gemahlin des religiösen Reformers Echnaton (1353-1336 v. Chr.), verkörpert zusammen mit Kleopatra (51-30 v. Chr.), der letzten Herrscherin auf dem Pharaonenthron, die außergewöhnlich starke Stellung der Frau im alten Ägypten. Die Berliner Kleopatra ist das qualitätvollste der wenigen von ihr erhalten gebliebenen Porträts. Die Berliner Nofretete gilt als Ikone der ägyptischen Kunst. Die Begegnung der beiden Meisterwerke über eine Distanz von 1300 Jahren lässt den Spannungsbogen zwischen Kontinuität und Wandel erleben und regt dazu an, über die Hintergründe der Faszination nachzudenken, die beide Frauengestalten umgibt.

Ort: Antikensammlung, Hauptgeschoss Altes Museum
Am Lustgarten, 10178 Berlin-Mitte
Ab 2. Juni 2009, täglich 10 – 18 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr

HELMUT NEWTON: SUMO Museum für Fotografie

Mit SUMO präsentiert die Helmut Newton Stiftung das wohl spektakulärste und teuerste Photobuchprojekt aller Zeiten, das vor zehn Jahren auf den Buchmarkt kam. Der Kölner Verleger Benedikt Taschen überzeugte seinerzeit Helmut Newton, ein gigantisches Buch in einer Auflage von 10.000 Exemplaren zu produzieren, die alle vom Photographen signiert wurden. Die außergewöhnliche Publikation wurde mit einem eigens von Philippe Starck entworfenen Buchständer ausgeliefert. Nun werden erstmals die 394 Bilder des Buches sowie Memorabilia in Berlin ausgestellt, um das zehnjährige Jubiläum des inzwischen vergriffenen und in Sammlerkreisen hoch begehrten Photobuches zu feiern. Anlässlich dieser Präsentation erscheint im Taschen-Verlag eine verkleinerte und überarbeitete Version für den regulären Buchhandel.

Parallel zu SUMO werden in der Ausstellung “Three Boys from Pasadena” ausgewählte Werke von Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis gezeigt, die Ende der 1970er Jahre am Art Center College of Design in Pasadena studierten und später Newtons Assistenten wurden. Im Videoraum der Helmut Newton Stiftung wird parallel zur Ausstellung der Film SUMO von Julian Benedikt ausgestrahlt.

Museum für Fotografie/Helmut Newton Stiftung
Jebensstr. 2, 10623 Berlin-Charlottenburg.
Die Ausstellung wird vom 4.6.2009 bis 31.1.2010 gezeigt.
Eröffnung der Ausstellung Mi 03.6.2009, um 20 Uhr
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IN GRENZEN FREI Mode, Fotografie, Underground in der DDR 1979-89

„IN GRENZEN FREI“ ist die erste Bestandsaufnahme einer subkulturellen Modebewegung in der DDR. Anhand von Fotografien, Modellen, Videos, Dia-Projektionen und Publikationen wird diese Bestandsaufnahme im Kontext der offiziellen DDR-Mode präsentiert. Im internationalen Maßstab ist dies eine Geschichte der Mode in Zeiten der Diktatur.

Die Dissidenz der Mode-Subkultur in der DDR bezog sich sicher in erster Linie auf die Modepolitik von „HO“ und „KONSUM“. Diese beiden staatlichen Handelsketten produzierten „Mode nach Plan“. Das Angebot an Textilien für die eigene Bevölkerung zeichnete sich meist durch billige Stoffe, billige Verarbeitung und durch einen billigen „Chic“ aus. Die DDRKonfektion funktionierte in Stückzahlen, nicht aber über Kategorien wie Qualität. Der Mentalität einer textilen Massenfertigung durch eine an Quantität ausgerichteten Textilindustrie, entsprach es, dass die Entwürfe der Mode- und Textilgestalter nach ihrer Umsetzung meist nicht wieder zuerkennen waren und nach nicht selten zehn staatlichen Entscheidungsebenen auch nichts mehr mit den Bedürfnissen der Käufer zu tun hatten.
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Modell Bauhaus im Kultursommer Berlin

„Modell Bauhaus“ wird die zentrale Ausstellung im Kultursommer Berlins – Bauhaus-Archiv Berlin / Museum für Gestaltung, Stiftung Bauhaus Dessau und Klassik Stiftung Weimar eröffnen Jubiläumsausstellung am 21. Juli 2009

Erstmals präsentieren die drei deutschen Bauhaus-Institutionen gemeinsam eine umfassende Ausstellung über das Bauhaus, die einflussreichste Schule für Kunst, Design und Architektur des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche und oft weitgehend unbekannte Exponate machen „Modell Bauhaus“ zu einer einzigartigen Ausstellung, die den Berliner Kultursommer bestimmen wird. Zentraler Förderer der Ausstellung, die an den neunzigsten Geburtstag der Gründung des Staatlichen Bauhauses in Weimar erinnert, ist die Kulturstiftung des Bundes. „Modell Bauhaus“ wird vom 22. Juli bis zum 04. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau gezeigt.

„Modell Bauhaus“ erzählt die Geschichte des Bauhauses in einer umfassenden Präsentation der Arbeiten seiner Meister und Schüler sowie der wichtigsten an der Schule behandelten Themen. Ein interdisziplinärer, experimenteller Unterricht, das an der Praxis orientierte Werkstättenkonzept, die Verfolgung sozialer Fragestellungen, die Propagierung einer zeitlosen Ästhetik sowie die Erprobung neuer Verfahren und Materialien in Architektur und Design waren die wichtigsten Anliegen der Schule. Die Ausstellung rückt die umfassende Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung und Internationalisierung der Moderne in den Mittelpunkt und thematisiert darauf aufbauend seine weltweite und bis heute andauernde Wirkung auf Architektur und Design.
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20. Internationales Spur-1 Treffen Museum Sinsheim im Auto & Technik Museum Sinsheim

Schon seit vielen Jahren treffen sich im Museum Sinsheim einmal im Jahr die Freunde der „Königsklasse“ der Modelleisenbahnen um Erfahrungen auszutauschen, über Neuentwicklungen zu diskutieren oder um ihre Schmuckstücke zu präsentieren. Abgerundet, und für einen Marktüberblick wie geschaffen, wird die Veranstaltung durch die Anwesenheit sämtlicher Interessengruppen. Über 100 Clubs und Vereine, Sammler und Privatleute, Händler und nahezu alle bekannten Hersteller, die für diese Baugröße produzieren sowie große Modellbahnanlagen in Betrieb sind beim Spur-1 Treffen dabei.
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