Museum


Ferienprogramm im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf gehört zum Sächsischen Industriemuseum und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.
Während der Winterferien in der Zeit vom 9. bis zum 20. Februar 2009 bietet das Besucherbergwerk ein erweitertes Führungsprogramm an. Täglich finden 10.00 und 14.00 Uhr Erlebnisführungen (2,5 h, Mindestalter 10 Jahre) und 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Touristikführungen (1,5 h, Mindestalter 6 Jahre) statt. Im Bergwerk herrscht eine Temperatur von 8 °C.
Täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr ist die Edelsteinschleiferei geöffnet. Der Steinschleifer lässt sich hier bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Wer möchte, kann sich auch selbst einmal an der Steinbearbeitung versuchen.

Für alle Besucher ist der Eintritt in die Edelsteinschleiferei und das Mineralogische Museum frei.
Weitere Informationen unter Tel.: 037341 2557 http://www.zinngrube.de

Auf Sinnessuche ins phæno Wolfsburg - Sonderausstellung „SpürSinn“ wird am 17. Februar eröffnet

Fühlen, spüren, wahrnehmen und den menschlichen Körper selbst zum Experiment machen. Das ist Thema der Sonderausstellung „SpürSinn – Was du fühlst!“ im ersten Halbjahr im phaeno. Vom 17. Februar bis Ende September gehen Besucher der Experimentierlandschaft auf eine Sinnessuche der anderen Art.
An kleinen und großen Versuchen fordert phæno mit dieser Ausstellung zu Erfahrungen am eigenen Leibe auf: Wie gut kann man balancieren? Kann man sich selbst kitzeln? Wie fühlt sich ein Fakir auf dem Nagelbett? Wie findet man sich im Dunkeln zurecht? Kann man Schmerzen überwinden? Die neue Ausstellung zeigt viele Facetten der Fühl-Sinne auf, wie sie wirken und wie sie täuschen. Eine Erfahrung, die nicht nur für kleine Besucher Überraschungen birgt.
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Klassik Stiftung bietet freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre

Ab dem 01. Januar 2009 haben Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 16. Geburtstag freien Eintritt in den Einrichtungen der Klassik Stiftung Weimar. Dies hat der Stiftungsrat in seiner Sitzung vom 15. Dezember 2008 beschlossen. Die neue Regelung umfasst sowohl den Besuch von Dauerausstellungen als auch von temporär gezeigten Sonderschauen. Bei Besuchen im Klassenverbund gilt dies bis zur 10. Klasse einschließlich.

Mit diesem Angebot will die Klassik Stiftung Weimar mögliche Hemmnisse für den Besuch ihrer Einrichtungen herabsetzen. Flankiert wird diese Entscheidung von diversen museumspädagogischen Angeboten, die Möglichkeiten einer generationsübergreifenden und aktiven Auseinandersetzung mit der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne bieten. Neben dem Studiolo, der museumspädagogischen Werkstatt in Schillers Wohnhaus, zählen die unter dem Motto »Wer trägt große Namen auf seinem Rücken« gemeinsam mit der Vodafone Stiftung veranstalteten Kinderführungen mit kreativer Druckwerkstatt in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und die im Frühjahr dieses Jahres gestartete Rucksacktour »Unterwegs mit Fritz von Stein« zu den erfolgreichsten Projekten. Die für die ganze Familie konzipierte Rucksacktour wird im nächsten Jahr um zwei weitere Varianten erweitert: der Bauhaus bag-Tour und einer Entdeckungstour durch den Schlosspark Belvedere.

Deutsches Museum München Ausstellung 100 Jahre Ford Model T

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Ford Model T erinnert die Sonderausstellung “Ein Auto für Millionen – 100 Jahre Ford Model T” im Verkehrszentrum des Deutschen Museums an die äußerst bewegte und bewegende Geschichte des ersten Autos in Millionenauflage. Die Ausstellung ist zu sehen vom 11. Oktober 2008 bis 15. Februar 2009 und zeigt originale Fahrzeuge und Abbildungen.

1908 schickten sich Henry Ford und die Ford Motor Company an, ein “Auto für Jedermann” auf den Markt zu bringen. Es sollte leicht, einfach und robust sein und für einen Preis verkauft werden, der auch für Durchschnittsverdiener erschwinglich war. “Model T” sollte die automobile Produktion und mittelbar die amerikanische Gesellschaft grundlegend verändern.

“Tin Lizzy” war der fulminante Auftakt für die Produktion von Automobilen nach den Prinzipien der Massenfertigung: standardisierte Einzelteile in viele kleine Schritte zerlegt und mittels Fließband vielfach beschleunigt. In der Mitte der 1920er Jahre produzierte die Firma jährlich ca. 2 Millionen Fahrzeuge und konnte sie durch die Massenproduktion immer billiger verkaufen.

Ford T
Foto: Deutsches Museum
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Ausstellung „Who killed the painting?“ im Neuen Museum Nürnberg

Eine der profiliertesten Sammlungen von Gegenwartskunst hat der Galerist, Kurator und Herausgeber René Block zusammengetragen – und große Teile davon dem Neuen Museum Nürnberg als Dauerleihgabe anver-traut. Unter der provokativen Überschrift „Who killed the painting?“ zeigt das Haus bis 25. Januar 2009 einen repräsentativen Ausschnitt mit Werken von mehr als 40 bedeutenden Künstlern wie Josef Beuys, Nam June Paik, Sigmar Polke und Ben Vautier. Tatsächlich spielt die Malerei neben Fotografie und Objektkunst nur noch die „zweite Geige“. Neuentdeckungen verspricht besonders das Engagement des Sammlers für Künstler aus der Türkei, vom Balkan und aus Skandinavien.

Gabriele Münter im Würzburger Museum Kulturspeicher

Das Würzburger Museum im Kulturspeicher zeigt vom 13. Dezember bis 1. März die große Sonderausstellung „Gabriele Münter – Zwischen Paris und Murnau“ mit etwa 100 Druckgraphik-Werken aus dem Lenbachhaus München. Die berühmte Künstlerin Gabriele Münter (1877 – 1962) gründete gemeinsam mit Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin und Franz Marc 1911 die Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“. Bekannt geworden ist Münter vor allem als Malerin. Die Ausstellung mit rund hundert Arbeiten auf Papier aus der Zeit von 1903 bis 1935 zeigt ihr bisher wenig bekanntes graphisches Schaffen, in dem sie eine virtuose Könnerschaft entfaltete, in charakteristischen Porträts, Landschaften und häuslichen Szenen von sensibler Farbigkeit. Alle Werke stammen aus der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, die das gesamte druckgraphische Oeuvre der Künstlerin besitzt.

“Weihnachten wie anno dazumal” im Museum Ritterhaus in Offenburg

Rauschgoldengel, Nussknacker, Räuchermännchen, Lichterpyramiden und Schwibbogen, dazu Christbaumkugeln und Strohsterne – Weihnachtsschmuck sieht überall ein bisschen anders aus. Wer in Erinnerungen an Kindertage schwelgen will, kann dies vom 22. November 08 bis 6. Januar 09 im Museum im Ritterhaus in Offenburg.

Die Sonderausstellung des Kölner Sammlers Ansgar Fütterer zeigt rund 250 weihnachtliche Exponate aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts.

Besonders beeindruckend: die gläsernen Vogelnester, Früchte, Tiere und bunten Baumkugeln aus Lauscha im Thüringer Wald und Gablonz im tschechischen Böhmerwald. Geöffnet ist das Museum dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, an Sonntagen gibt es um 11 Uhr Führungen durch die Weihnachtsausstellung. Info-Tel. 0781 822577

Copyright Bild: © Ansgar Fütterer

Westfalen in der Bronzezeit Museum für Archäologie in Herne

Im Museum für Archäologie in Herne dreht sich ab dem 16. Oktober alles um die Bronzezeit. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe präsentiert bis zum 16.11.2008 die Studioausstellung “Westfalen in der Bronzezeit”. Dazu ist ein reich bebildertes Buch erschienen, das einen umfassenden Überblick über die Zeit zwischen 2000 und 800 v. Chr. bietet. Anlass ist ein internationales Kolloquium im Archäologiemuseum. Bis zum 18. Oktober diskutieren 150 Wissen-schaftler aus elf Ländern über “Gräberlandschaften der Bronzezeit” und stellen ihre neuesten Forschungen vor.

Was geschah in Westfalen zur Zeit von Stonehenge, des Trojanischen Krieges und als Tut-Ench-Amun Pharao in Ägypten war? Die LWL-Archäologen zeigen in der Studioausstellung “Westfalen in der Bronzezeit” mehr als 100 Funde, die vom Leben und Sterben der Menschen in der Region zwischen 2000 und 800 v. Chr. erzählen: Rasiermesser und Schwerter, Gewandspangen, Dolche und Beile. In dieser Zeit war Bronze, eine Legierung aus 90 Prozent Kupfer und zehn Prozent Zinn, das vorherrschende Metall - was den Ausschlag für den Namen dieses Abschnittes der Menschheitsgeschichte gab.
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Museum für Naturkunde in Münster Veranstaltung für Menschen mit Hörbehinderung

Im Planetarium des Museum für Naturkunde in Münster startet am Samstag (25. Oktober), um 17 Uhr eine besondere Reise für Menschen ab acht Jahren in das Weltall. Mit Gebärdensprachdolmetscher, Induktionsschleife und Untertiteln geht es für hörbehinderte Menschen fort von der Erde und immer weiter in die Tiefen des Weltalls hinaus bis hin zu den fernsten Galaxien. Die Veranstaltung “Unendliches Universum - Eine Reise ins Weltall” ist eine Kooperation mit dem Arbeitskreis Hörbehinderung. Die Texte werden als Untertitel per Dia-Projektion eingeblendet.

Vom Planetarium selbst produziert, fasziniert das Programm durch besonders präzise eingesetzte Lasertechnik. Ganzkuppelbilder schaffen eine besondere Atmosphäre. Das Programm zeigt mittels Sternenprojektor, Lasertechnik, Film-Beamern und Großbildprojektionen durch 50 Diaprojektoren in rund 45 Minuten eine Reise ins Universum und zurück.
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Interkulturelle Wochen mit Comedy, Literatur, Musik und Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

In Kooperation mit dem interkulturellen Festival “Melez” der Ruhr.2010 GmbH präsentieren das LWL-Museum vom 24. Oktober bis 9. November ein reichhaltiges Kulturangebot aus Polen, Tschechien, Italien, der Türkei und Deutschland.

Eine Ausstellung in der Galerie im Malakowturm gehört ebenso zum Programm, wie zwei Lesungen, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein internationales Comedy-Programm präsentiert Interkultur auf vergnügliche Art und Weise - zwischen leichter Kost und scharfer Speise.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe liest der polnische Journalist Mariusz Szczygiel aus seinem Buch “Gottland - Reportagen”. Am Freitag, 24. Oktober, ab 19 Uhr präsentiert er Einblicke in die tschechische Gesellschaft. Er erzählt mit scharfem Blick und in meisterhafter Prosa von der Goebbels-Geliebten Lidia Baarova, dem Stalin-Bildhauer Otakar Svec oder der “goldenen Nachtigall” Karel Gott. Die Musiker Joe Kucera, Saxophon (Tschechien) und Krzysztof Szachnowski, Klavier (Polen) begleiten diese literarische Reise. Eine Veranstaltung in Kooperation mit MELEZ.08 und dem Polnischen Institut Düsseldorf.
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