Museum


Traditionelle Weihnachtsausstellung im Dresdner Landhaus

Vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009 steht “Unser Weihnachtsbaum. Lichter, Kugeln und Lametta” im Mittelpunkt der Schau im Stadtmuseum Dresden

Zu den beliebtesten Begleitprogrammen des Dresdner Striezelmarktes gehört seit vielen Jahren die Sonderausstellung „Weihnachten im Landhaus”. Mit ihr erinnert das Stadtmuseum Dresden an Traditionen und Bräuche, die es zu bewahren und zu pflegen gilt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Schau vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009 stehen der geschmückte Weihnachtsbaum und die feierliche Ausgestaltung des Weihnachtsfestes vom Biedermeier bis in die Gegenwart.

Der mit Kerzen geschmückte Lichterbaum ist heute aus den Weihnachtsfeierlichkeiten nicht mehr wegzudenken. Ein Blick in die Weihnachtsstuben dieser Epochen zeigt den festlich geschmückten Christbaum und die Geschenke für Mädchen und Jungen, die einst unter dem Baum ausgebreitet lagen. In der Gestaltung des Christbaumschmuckes spiegeln sich Zeitgeschichte und Zeitgeschmack. Zunächst bestand er vornehmlich aus Äpfeln, Gebäck und vergoldeten Nüssen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts setzte die Herstellung von Lauschaer Glaskugeln ein und mit der Gründerzeit kam eine Fülle an figürlichem Schmuck aus verschiedenen Materialien hinzu.
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Ausstellungskalender DRESDEN 2008 / 2009

Chinese Gardens for Living: Illusion into Reality
Ausstellung des Kunstgewerbemuseums in Kooperation mit dem National Art Museum of China, Peking
bis 31.10.2008, Schloss Pillnitz, Bergpalais

Der Glanz einer Sammlung
Kostbarkeiten des Münzkabinetts
bis 02.11.2008, Residenzschloss, Hausmannsturm

Baustelle Heimat
100 Jahre Landesverein Sächsischer Heimatschutz
bis 02.11.2008, Ausstellung des Volkskundemuseums im Jägerhof

Glück - Welches Glück
Ausstellung zum wohl schönsten Seelenzustand im Deutschen Hygienemuseum
bis 04.01.2009

Schönheit im Alten Ägypten - Sehnsucht nach Vollkommenheit
Vergoldete Mumienmasken, kunstvoll gearbeitete Salbengefäße und edle Schmuckstücke gehören zu den Exponaten. »Neferu«, die ägyptische Bezeichnung für “Schönheit” umfasste einen ganzen Normen-Kanon, dessen Einhaltung zu »Vollkommenheit« führte.
bis 04.01.2009
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Ausstellung Malerei von Frank Schult in Kunsthalle Villa Kobe Halle

Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008, um 19 Uhr, wird in der Kunsthalle Villa Kobe eine Ausstellung mit Malerei von Frank Schult eröffnet. Die Bilderschau wird bis zum 23. November, donnerstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr, in der Villa Kobe zu sehen sein.

In einem Vorwort zur Ausstellung heißt es: “Das ‘Was’ bildet für Frank Schult ausnahmslos den Ausgangspunkt seiner Arbeit. Hierbei können mythologische oder religiöse Überlieferungen als Grundlage dienen, aber ebenso literarische, kulturelle oder gesellschaftspolitische Anregungen. Nicht selten liefert eine Begebenheit aus dem eigenen Leben den Auftakt für ein Werk oder gibt den Impuls für den weiteren Verlauf der Arbeit.”

Köln - Lange Nacht der Museen 2008

Samstag, 1. November 2008, 19 bis 3 Uhr

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: Ausstellungen von Weltrang durchschlendern, Hoffnungsträger und Insider-Tipps kennen lernen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Angesagte Konzerte und vielbeachtete Lesungen besuchen. Filme und Theaterprojekte bestaunen. Und all das an einem Abend. Wie soll das möglich sein? Auch in diesem Jahr beantwortet die Lange Nacht der Kölner Museen diese Frage souverän.

Am Samstag, den 1. November 2008 werden alle Pforten geöffnet, um Kunstliebhabern und solchen, die es werden wollen, Einblicke in die unterschiedlichsten künstlerischen Parallel-Welten zu gewähren: zwischen 19 und 3 Uhr verbinden sich 40 Kölner Museen, Kulturinstitutionen, Künstlerhäuser, Archive und Galerien zu einem gewaltigen Kultur-Event.
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Ausstellung „Deutsche Jüdische Soldaten“ im Rathaus Rostock

Die Ausstellung „Deutsche Jüdische Soldaten“ wird heute im Rostocker Rathaus eröffnet und ist bis zum 5. November 2008 in Rostock zu sehen. Sie behandelt auf 69 Bildtafeln das Schicksal jüdischer Soldaten in Deutschland von der Epoche der Judenemanzipation zu Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Zeitalter der Weltkriege. Im Zentrum steht dabei der Zusammenhang zwischen Integration bzw. Ausgrenzung auf der einen sowie dem Militär bzw. dem Militärdienst auf der anderen Seite.

Wird heute an jüdisches Leben in Deutschland erinnert, so gerät unweigerlich der unter NS-Herrschaft verübte Völkermord in den Blick. Dem Mord ging der Rufmord voraus. Zu diesem zählte die durch die Verfolger betriebene Leugnung des Militärdienstes deutscher Juden. Der die Integration anstrebenden jüdischen Bevölkerungsgruppe aber war dieser Dienst Teil ihres Selbstverständnisses. An diese durch die Verfolgung geschwärzte Perspektive knüpft die Ausstellung an.
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Stettiner Kunst in Ueckermünde

Die Region um das Stettiner Haff wächst immer weiter zusammen: „Die (un)reale Welt – Stettiner Kunst“ heißt die Ausstellung aus dem Schloss der Pommerschen Herzöge in Stettin, die das Haffmuseum Ueckermünde bis zum 14. November 2008 im zeigt. Vorgestellt wird das Werk von Jan Szewczyk, Leonia Chmielnik und Agata Mazus drei Künstlern aus der polnischen Wojewodschaft Westpommern,. Mit der Ausstellung soll Besuchern nicht nur das Werk der drei Künstler, sondern auch das Kultur- und künstlerische Leben der Stadt Sczcecin näher gebracht werden. www.ueckermuende.de/haffmuseum

45 Jahre Musikschau der Nationen in Bremen

Zum 45. Mal Musikschau der Nationen – die Erfolgstory geht weiter. Vom 22. bis 25. Januar 2009 geht es im Bremer AWD-Dome wieder um Blasmusik für Jung und Alt, um farbenfrohe Trachten, um folkloristische Darbietungen und natürlich auch um Marschmusik. In diesem Jahr gastieren unter anderem Orchester aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Taiwan und USA. Erstmals bei der Musikschau in Bremen dabei sind Bands aus Mexiko und Norwegen. Die Musiker aus Portugal kommen mit ihrem „Regimento de Calvaria“ hoch zu Ross – einmalig in der langen Geschichte des größten Blasmusikfestivals Europas. Die Musikschau der Nationen ist die weltweit einzige Veranstaltung dieser Art, bei der Orchester aus allen Kontinenten vertreten sind. Im letzten Jahr sahen rund 30.000 Besucher bei insgesamt sieben Vorstellungen die 44. Musikschau in Bremen. Radio Bremen Fernsehen zeichnet die Veranstaltung traditionsgemäß auf, um sie in den dritten Programmen auszustrahlen. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Initiator und Organisator hat sich mit der Musikschau der Nationen „Versöhnung, Verständigung und Freundschaft“ auf die Fahnen geschrieben. Der Reinerlös fließt auch in diesem Jahr zu einem Großteil in die Durchführung internationaler Jugendlager. Die Jugendlichen haben sich hierbei die Pflege von Kriegsgräberstät-ten besonders im Ausland zur Aufgabe gemacht. Tickets ab 17 Euro.

Ausstellung Sitting Bull und seine Welt in Bremen

Er gilt als Sinnbild einer längst vergangenen Epoche – Sitting Bull. Sein Name weckt Bilder von weiten Steppen, weidenden Bisons, Männern zu Pferde und Tipis am Horizont. Vom 13. Dezember 2008 bis 3. Mai 2009 ist die Ausstellung „Sitting Bull und seine Welt“ in Bremen zu sehen. Die vom Kunsthistorischen Museum Wien konzipierte Ausstellung feiert Premiere in Bremen und reist dann nach Tampere (Finnland) und Wien weiter. Zu großer Berühmtheit gelangte Sitting Bull im Jahr 1876, als die Lakota-Sioux die US-Kavallerie unter General George Armstrong Custer in der Schlacht am Little Bighorn vernichtend schlugen. Doch Literatur und Me-dien zeichnen ein eher widersprüchliches Bild von Tatanka Iyotanka, dem „Sitzenden Bisonstier“ (1831-1890). Vom Freiheitskämpfer über den „Heiligen Mann“ oder den genialen Strategen bis hin zum Fortschrittsfeind und Schauindianer reichen die Interpretationen seiner Persönlichkeit. Auf zirka 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche widmet sich „Sitting Bull und seine Welt“ in Form einer biografischen Zeitreise dem Volk der Lakota-Sioux und ihrem bekanntesten Anführer. Historische Fotografien und rund 180 Originalexponate, darunter ein Bison, Waffen, Kleidung, Schmuck oder künstlerische Objekte sowie nicht zuletzt einige persönliche Erinnerungsstücke aus dem Besitz Sitting Bulls lassen die Kultur der Lakota lebendig werden. Ihre Geschichte ermöglicht dem Besucher Einblicke in Themen wie Kulturkonflikt, Gewalt oder Menschenrechte, die bis heute nicht an Aktualität verloren haben. Tickets ab 6,50 Euro und weitere Infos gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale.

Kostbare Waffen aus Damaststahl in der Veste Coburg

„Schöne Technik - Technische Schönheit. Feuer- und Blankwaffen aus Damaststahl“ ist die Studioausstellung vom 7. November bis 25. Januar 2009 in den Kunstsammlungen der Veste Coburg überschrieben. Damaststahl, eine Schweißverbundtechnik, zeichnet sich durch extrem hohe Zähigkeit und Festigkeit aus. War diese Technik in der Spätantike und im frühen Mittelalter zunächst vor allem zweckmäßig, so erkannte man auch bald das dekorative Potenzial des Damaststahls. Durch neue Schmiedeverfahren im Europa des 9. und 10. Jahrhunderts war die aufwändige Damastherstellung aus Gründen der Zweckmäßigkeit nicht mehr notwendig, lediglich zu dekorativen Zwecken wurde sie noch praktiziert. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte die Technik jedoch eine Renaissance als attraktiver Werkstoff für Gewehrläufe. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Geschichte des Damaststahls und seine Anwendung im Waffenbereich. Sie wird ergänzt durch eine Auswahl orienta-lischer Waffen aus Schweiß- und Gussdamast und einen Exkurs in die Schmiede- und Schweißtechnik. Infos: Kunstsammlungen der Veste Coburg, Telefon 09561/879-0 (www.kunstsammlungen-coburg.de).

Berühmte Expressionisten in Aschaffenburg

Vom 6. Dezember bis 1. März 2009 zeigt die Aschaffenburger Kunsthalle Jesuitenkirche die Sonderausstellung „Expressionismus - Auftakt zur Moderne in der Natur“. Die Architektur- und Kunststudenten Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff gründeten 1905 ihre von revolutionären I-deen geprägte Künstlergruppe „Brücke”. In dem von Kirchner 1906 verfassten Manifest sehen sie sich als „Jugend, die die Zukunft trägt”.

Obgleich es bereits 1913 aufgrund persönlicher Differenzen zur Auflösung kam,vereinten sie in ihren Reihen einige der wichtigsten Künstler des Expressionismus. Die bekanntesten unter ihnen sind Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller. Die Aschaffen-burger Ausstellung bietet einen repräsentativen Überblick über das Schaffen dieser Künstlergruppe und zeigt Arbeiten der berühmten „Brücke”-Maler. Vor allem der in Aschaffen-burg geborene Ernst Ludwig Kirchner (1880 - 1938) wird im Zentrum stehen. Aber auch Werke einiger fast in Vergessenheit geratener Mitglieder werden ausgestellt.

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