Museum


Sprechende Musikinstrumente aus Afrika im Augustinermuseum Freiburg

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen mit dem diesjährigem Motto “Sprache und mehr” zeigt das Adelhausermuseum bis Sonntag, 2. November ausgewählte afrikanische Musikinstrumente aus seiner ethnographischen Sammlung im Info-Center Augustinermuseum.

Musik spielt bis heute eine wichtige Rolle in den afrikanischen Gesellschaften: Sie ist Ausdruck von Sprache und Kommunikation, übermittelt Nachrichten über große Entfernungen, kündigt wichtige Ereignisse wie Geburt oder Tod eines Menschen an. Darüber hinaus gilt Musik als Medium für die Vermittlung von Wissen, Werten und Traditionen. Sie strukturiert soziale Ereignisse und begleitet die wichtigsten Lebensphasen eines Menschen wie Geburt, Initiation, Hochzeit, Tod und Bestattung.
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#Mythos Rommel# - Sonderausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Vom 18. Dezember 2008 bis 30. August 2009

Wer kennt ihn nicht? Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1891 – 1944), den wohl bekanntesten Soldaten des Zweiten Weltkriegs – mit Ledermantel, Staubbrille, Ritterkreuz und in entschlossener Pose. Sein Ruf ist legendär: Deutsche, aber auch amerikanische und britische Veteranen der Kämpfe in Afrika verehren ihn nach wie vor. Noch heute ist der “Wüs­tenfuchs” Rommel Namenspatron von Bundeswehrkasernen und Kultfigur in vielen Spielfilmen und Computerspielen.

Legende – Kultfigur – Ikone – Held. Rommel ist ein Mythos, scheinbar voller Widersprüche: fabelhafter Offizier, Volksheld, Draufgänger, willensstarker Schwabe, genialer Stratege, ritterlicher Soldat, fairer Kämpfer, begeisterter Hitler-Anhänger, Hitlers General, Kriegsverbrecher, Widerstandskämpfer, Vertreter der “sauberen” Wehrmacht, Opfer des Nationalsozialismus. Der „Mythos Rommel“ war nicht zuletzt eine Schöpfung der nationalsozialistischen Propaganda: “Ich … rate dringend, nun, wenn die Schlacht um Nordafrika entschieden ist, Rommel zu einer Art Volkshelden zu erheben“, notierte Propagandaminister Joseph Goebbels im November 1941 in sein Tagebuch. Erwin Rommel stellte sich bereitwillig zur Verfügung – mit Erfolg. Mit den seinerzeit modernsten Medien Film, Fotografie und Hörfunk wurde Rommel zur Ikone aufgebaut – mit Unterstützung der Kriegsgegner: Auch in Großbritannien und den Vereinigten Staaten wurde Rommel als Held gefeiert.
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Feuer und Erde: Chinesische Keramik aus dem Bestand des Museums für Ostasiatische Kunst Köln (ca. 3500 v. Chr. – 1400) - Museum für Ostasiatische Kunst in Köln

Laufzeit: 18. Oktober 2008 bis 26. April 2009

Feuer und Erde gehören in der daoistischen Philosophie zu den “Fünf Wirkkräften” oder “Wandlungsenergien” (wu xing), durch die der Kosmos und alle Naturphänomene erzeugt, kontinuierlich verwandelt und in der Balance gehalten werden. Feuer und Erde lassen aber auch Keramik entstehen. Dies war eine der genialen Entdeckungen der frühen Menschheit, die in China sehr früh zur Perfektion gelangte.

Die Kreativität der frühen chinesischen Töpfer lässt sich zum Beispiel daran ablesen, dass sie bereits im späten Neolithikum die schnell rotierende Töpferscheibe kannten und schon in der Bronzezeit in der Lage waren, aus gemahlenem Berggestein das für die Porzellanherstellung erforderliche Kaolin (gaoling) zu gewinnen. Inzwischen zählt dieser Begriff zu den wenigen chinesischen Fremdwörtern im Wortschatz der europäischen Sprachen. Wegen ihrer Dauerhaftigkeit war Keramik auch ideal zur Fertigung von Grabbeigaben geeignet, die den Verstorbenen als Symbole diesseitigen Wohlstands “Glück ohne Ende” im Jenseits bescheren sollten.

Schon ab Mitte des 8. Jahrhunderts galten keramische Gefäße nicht mehr ausschließlich als praktische Gebrauchsgegenstände. Erlesene Stücke bewunderte man wegen ihrer ästhetischen Qualität und ihres Charakters, der sich in Form, Glasur und Dekor ausdrückt. Als Sammelobjekt nachgefragt und vom Kaiserhof als Tributgabe weitergereicht, hielt die Keramik Einzug in die Kunst.
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Gerhard Richter – Abstrakte Bilder im Museum Ludwig in Köln

Laufzeit: 18. Oktober 2008 – 1. Februar 2009

Erstmals konzentriert sich eine umfassende Museumsausstellung von Gerhard Richter ausschließlich auf die Abstrakten Gemälde, die seit Mitte der 1970er Jahre entstehen und sein Oeuvre seitdem dominieren. Ausgangspunkt sind die Serien “Cage” von 2006 und “Wald” aus dem Jahre 2005, von denen die letztere zum ersten Mal in Europa gezeigt wird. Der darin dargestellte Stand von Richters malerischer Entwicklung wird zurück verfolgt zu ihren in den mittleren 1980er Jahren angelegten Wurzeln. Diese reichen über die vierteilige Werkreihe “Bach” (1992) und das farblich reduzierte “St. Gallen” (1989) bis zu den früheren äußerst farbintensiven Bilder wie “Blau” (1988) oder “Claudius” (1986).

Die zum Teil sehr großen Formate sind vielschichtig angelegt. Ihre Farbstrukturen werden mit Pinseln, Rakeln und Spachteln aufgetragen, die über die nassen Farbschichten gezogen werden, wobei bereits vorhandene durch neue überlagert oder ganz ausgelöscht werden.
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Gerrit Göllner / Jon Shelton – Margin Milieu - Ein nomadisches, raumüberbrückendes Künstlerbuchprojekt im Kölner Museum Ludwig

10. Oktober – 07. Dezember 2008

Im Treppenhaus der Kunst- und Museumsbibliothek und im Foyer des Museum Ludwig zeigen die in Köln lebende österreichisch-amerikanische Künstlerin Gerrit Göllner (*1973 Salzburg) und der amerikanische Künstler Jon Shelton (*1965 Detroit) nicht nur Künstlerbücher. Sie stellen sie auch her in einer eigens von ihnen gebauten semi-transparenten, in den Raum greifenden Konstruktion, die sich als Atelier, Werkstatt, Baustelle, oder nomadenhafte Behausung versteht.

An diesem zwischen Museum und Bibliothek liegenden ‘Ort’ setzen sich die beiden Künstler mit der Situation des Durchgangsbereichs auseinander, greifen auf die daraus entstehenden Eindrücke wie die des Museumsalltags zurück, bearbeiten sie in situ und lassen sie in Künstlerbücher einfließen, so dass Produktion, Interaktion und Ausstellung stets ein ‘Work in Progress’ bilden.
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Museum für Ostasiatische Kunst Köln - “Hiroshige: Ansichten von Edo und mehr”

Laufzeit: 4. Juli bis 30. November 2008

Utagawa Hiroshige (1797-1858) wurde als Sohn eines Samurai geboren, der die Position eines Brandinspektors in Edo, dem späteren Tokyo, inne hatte. Mit 15 Jahren wurde er Schüler des Holzschnittmeisters Utagawa Toyohiro. Nach anfänglichen Serien über schöne Frauen, Kabuki-Schauspieler und berühmte Krieger, landete er seinen ersten großen Wurf mit der zwischen 1832 und 1834 entstandenen Serie “53 Stationen der Ostmeerstraße” (Tôkaidô gojûsan tsugi no uchi).

Zwischen 1856 und 1858, dem Jahr seines Todes, erschienen in unregelmäßiger Folge insgesamt 115 Einzeldrucke der “100 Ansichten von Edo”. Der Erfolg war so groß, dass der Verleger beschloss, sie durch drei weitere Holzschnitte seines Schülers Hiroshige II zu ergänzen und posthum in der Reihenfolge der 4 Jahreszeiten nochmals als komplette Serie herauszugeben.

Hiroshige richtet den Blick auf die unterschiedlichen sozialen Schichten der Stadtbevölkerung, mit Vorliebe bei jahreszeitlichen Bräuchen und Festen und bei touristischen Freizeitvergnügungen. Er stellt ein Edo der variationsreichen Attraktionen, der ungetrübten Idylle und des Wohlstands vor. Häufig spielt die Vegetation, allen voran Bäume, eine kompositorische, farbliche oder auch jahreszeitliche Rolle.
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Museum für Angewandte Kunst Köln - “in Toplage - Architekturphantasien im zeitgenössischen Schmuck”

Museum für Angewandte Kunst Köln, 20. September bis 9.November 2008
Ausstellung: “in Toplage - Architekturphantasien im zeitgenössischen Schmuck”

Die Verbindung von Schmuck und architektonischen Formen: Ein Paradox? Stütze und Last, Wand und Dach – widersprechen sie der Idee von anschmiegsamem, elegantem, leichtem Schmuck?

Seit den Tagen der mittelalterlichen jüdischen Hochzeitsringe, die eine stilisierte (Synagogen-?) Architektur tragen, ist in symbolträchtigen oder architekturverliebten Epochen wie Renaissance, Historismus oder Art Nouveau das scheinbar nicht Zusammengehörige immer wieder zusammengewachsen. Gilt das auch für die Moderne, für unsere unmittelbare Gegenwart, in der Architektur eine historisch beispiellose, bisweilen sogar spektakuläre Rolle spielt? Reagieren zeitgenössische Schmuckmacher und Goldschmiede darauf, lassen sie sich davon inspirieren?

Es ist höchste Zeit für die Sondierung einer spannenden künstlerischen Domäne!
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Wechsel der Werke in den Kabinetten der Ausstellung “Villa Hügel zeigt Folkwang”

Ab 13.10.2008 sind in der Ausstellung “Villa Hügel zeigt Folkwang” neue Werke der Grafischen und Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang sowie aus dem Deutschen Plakat Museum zu sehen. Nach den 1950er und 1960er Jahren stehen nun die 1920er und 1930er Jahre im Fokus der Sammlungspräsentationen. Die Papierarbeiten müssen aus konservatorischen Gründen alle 3-4 Monate ausgetauscht werden. Weiterhin zu sehen sind bis August 2009 die Meisterwerke der Sammlung Malerei und Skulptur, mit Werken von Monet, Renoir, van Gogh u.v.m. Insgesamt haben die Ausstellung seit Juni über 95.000 Besucher gesehen.

Die Fotografische Sammlung zeigt in den Kabinetten der Villa Hügel ausschließlich Fotogramme des Bauhaus-Lehrers László Moholy-Nagy, die nach 1925 entstanden und eine Radikalisierung eines alten Verfahren deutlich machen. Das Fotogramm entsteht ohne Kamera durch direkte Lichteinwirkung auf sensibilisierten Papier, eine Technik, die im 19. Jahrhundert zeitgleich mit der Kamerafotografie aufkam. Moholy-Nagy sah in den Fotogrammen Manifestationen einer idealen Synthese von Kunst und Technik und einen Beleg für das optische Gestaltungsmittel Licht, für ihn die Grundlage aller materiellen Erscheinungsformen.
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Gold vor Schwarz - Der Essener Domschatz auf Zollverein

Der Essener Domschatz ist einzigartig unter den deutschen Kirchenschätzen. Kein anderer ist über die Jahrhunderte so vollständig erhalten geblieben und verfügt über eine solche Fülle ottonischer Kunstwerke. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bistums Essen präsentiert das Ruhr Museum diese Sammlung wertvoller Kostbarkeiten vor den geschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlewäsche vom 20.10.2008 - 11.1.2009 auf Zollverein – ein Kontrast, wie er stärker nicht sein kann.

Zum ersten Mal kann in dieser Ausstellung der Domschatz in seiner ganzen Fülle besichtigt werden. Wichtige Urkunden und Meisterwerke des Frauenstiftes werden von Bibliotheken und Archiven als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Besucher erwarten in der „Kathedrale der Industriekultur“ Kunstwerke von außergewöhnlicher Schönheit und Vollkommenheit.

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche 6 bis 18 Jahre,
Schüler, Arbeitslose 1 Euro, Familienkarte 10 Euro

Der Essener Domschatz ist einzigartig unter den deutschen Kirchenschätzen. Kein anderer ist über die Jahrhunderte so vollständig erhalten geblieben und verfügt über eine solche Fülle ottonischer Kunstwerke. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bistums Essen präsentiert das Ruhr Museum diese Sammlung wertvoller Kostbarkeiten vor den geschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlewäsche auf Zollverein – ein Kontrast, wie er stärker nicht sein kann.
Zum ersten Mal kann in dieser Ausstellung der Domschatz in seiner ganzen Fülle besichtigt werden. Wichtige Urkunden und Meisterwerke des Frauenstiftes werden von Bibliotheken und Archiven als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Besucher erwarten in der „Kathedrale der Industriekultur“ Kunstwerke von außergewöhnlicher Schönheit und Vollkommenheit.

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche 6 bis 18 Jahre,
Schüler, Arbeitslose 1 Euro, Familienkarte 10 Euro

Weitere Informationen unter: www.goldvorschwarz.de
Infotelefon: 0201 88 45 200

Lange Nacht der Museen in Rostock

Viel Zeit für Rostocks Schätze bietet die Lange Nacht der Museen am 25. Oktober. Von 18.00 bis 1.00 Uhr haben Besucher die einmalige Chance neben den Rostocker Museen auch eine Fülle von Sehenswürdigkeiten bei Nacht und von innen zu bestaunen. Insgesamt 15 Stationen umfasst das Programm, die von Kirchen über das größte schwimmende Museum Deutschlands bis zum Warnemünder Leuchtturm reichen. Zu den Höhepunkten zählen die einzigartige Zoologische Sammlung der Rostocker Universität mit dem berühmten Pfeilstorch oder zu mitternächtlicher Stunde der Apostelumgang der Astronomischen Uhr in St. Marien. Die Gedenkstätte der Stasi-U-Haft informiert über “Hiphop in der DDR”, während das Institut für Altertumswissenschaften zeigt, wie die alten Griechen Luxusgeschirr herstellten und bemalten. Unter dem Motto “Klabauter, Nixen und Petermännchen” ist das Cryptoneum in der Societät Rostock maritimen Legenden auf der Spur. Bus-Shuttle und Bootstransfer verbinden das Stadtzentrum und Warnemünde mit dem Schiffbau- und Schiffahrtsmuseum, das auf dem 10.000-Tonnen-Hochseefrachter “Dresden” im IGA Park schwimmt. Schiffbaugeschichte vom Einbaum bis zur Gegenwart wird hier erlebbar. Aber gerade das Schiff mit Brücke, Maschinenraum und Kombüse ist für Landratten beeindruckend. Es gibt Nachtführungen über das Schiff, norddeutsche Lieder und ein Quiz.
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