Museum


“beeindruckt von Rembrandt” Sonderausstellung in der Galerie Stihl Waiblingen

Die Galerie Stihl Waiblingen präsentiert vom 30. September 2008 bis 11. Januar 2009 die Sonderaustellung “beeindruckt von Rembrandt” mit über 40 der bekanntesten und berühmtesten Radierungen Rembrandts sowie 40 Radierungen englischer Künstler. Darüber hinaus werden Radierungen weiterer europäischer Künstler bis in die Gegenwart zu sehen sein. In der Ausstellung werden unter anderem das berühmte Hundertguldenblatt, Die Landschaft mit den drei Bäumen und sein Selbstbild aus dem Jahr 1639 zu sehen sein.

Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-1669) galt schon zu seinen Lebzeiten als ein Malergenie aber auch als Meister der Grafik. Durch ihn erlebte die Technik der Radierung eine fulminante Blüte. Er führte eine neue künstlerische Freiheit in diese grafische Kunst ein, indem er einen individuellen Zeichenstil mit einem experimentellen Umgang kombiniert. Bis heute eifern Künstler ihm nach und verwenden diese Druck- und Vervielfältigungsverfahren als eigenständige künstlerische Ausdrucksweise.
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Licht und Schatten des Bergarbeiteralltags - Grubenlampentour und Erlebnisführung im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ein.
Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Auf der Zeche Hannover wird es jetzt besonders spannend. Bei der “Nachtschicht spezial” können die Besucher am Freitag, 26. September, um 21 Uhr Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover.

Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig können Besucher die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erleben. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.
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„faszination & mythos Bernsteinzimmer“ im Couven Museum

Die Bernsteinwerkstatt St. Petersburg zeigt in Aachen vom 1. November 2008 bis 6. Januar 2009 Materialien zur Geschichte der Wiedererschaffung des Bernsteinzimmers, Kopien und Repliken von bedeutenden Bernsteinkunstwerken des 17. und 18. Jahrhunderts sowie eigene Neuschöpfungen der Restaurationskünstler. Die Bernsteinzimmerwerkstatt wird nachgestellt und die Bernstein-Kunsttechniken dem Besucher vorgeführt, so dass dieser einen Einblick in die Arbeit der Bernsteinkünstler gewinnt. Ein Film zum Bernsteinzimmer und seiner Wiedergeburt begleitet
die Ausstellung.

Ziel der St. Petersburger „Bernsteinwerkstatt Zarskoje Selo“ ist es, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren und wiederherzustellen. So konnte 2003 das zweite Bernsteinzimmer eröffnet werden. Man sagt, dass dieses ebenso fasziniert wie das verloren gegangene Original. 1770 in der Epoche der Regentschaft von Kaiserin Katharina der Großen wurde das berühmte und kostbare Bernsteinzimmer im Katharinenpalast in St. Petersburg vollendet. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Bernsteinpaneele nach Königsberg transportiert und im Schloss des Deutschordens eingebaut, bis sie schließlich in den Kriegswirren auf mysteriöse Weise verschwanden.
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Nibelungen - Mythos, Kitsch, Kult Ausstellungen in der Region Bonn

Die Nibelungen haben Konjunktur: Theater und Oper, Romane und Hörbücher, Comics und Internetseiten, Filme und Ausstellungen erzählen in immer neuen Variationen von den Taten des Drachentöters Siegfried, seiner Ermordung durch Hagen von Tronje und dem blutigen Gemetzel, mit dem Siegfrieds Witwe Kriemhild seinen Tod am Hofe des Hunnenkönigs Etzel rächt.

Ein Brennpunkt der facettenreichen Rezeptionsgeschichte des Nibelungenstoffes ist Königswinter. Studenten der Germanistischen Mediävistik der Universität Bonn und des Studienganges Literatur-Kunst-Medien der Universität Konstanz sind der Sage ‚Nibelungen‘ vom Mittelalter bis heute nachgegangen und haben in Königswinter ihre Interpretation in eine interaktive Erlebnis- und Erzählwelt überführt.
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„Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“

Das Rheinische Landesmuseum präsentiert vom 22. August 2008 bis 11. Januar 2009 die Ausstellung „Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“. Lebendig wird die Geschichte eines der bis heute faszinierendsten und gleichzeitig rätselhaftesten Völker Europas erzählt.

Wer war das Volk der „Langbärte“, das im 1. Jahrhundert n. Chr. an der Niederelbe erstmals auftrat, für drei Jahrhunderte verschwindet, gegen Ende des 5. Jahrhunderts wie Phönix aus der Asche in Mähren und Niederösterreich erneut erscheint und Mitte des 6. Jahrhunderts weite Teile Nord- und Mittelitaliens eroberte? Auf all diese Fragen gibt die Ausstellung „Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“ anhand beeindruckender, teilweise in Deutschland noch nie gezeigter, Funde und Kunstwerke eindrucksvolle Antworten. Bemerkenswerte Untersuchungsergebnisse, unterstützt durch Computeranimation, geben den Ausstellungsbesuchern Einblicke in das Leben und Sterben der Langobarden. Sie führen zurück in eine Zeit, die durch Kriege und tiefe Verunsicherung geprägt war, in der aber auch die Grundlagen für das europäische Mittelalter geschaffen wurden.
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“Rom und die Barbaren” in der Bundeskunsthalle Bonn

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland präsentiert bis 7. Dezember 2008 „Rom und die Barbaren - Europa zur Zeit der Völkerwanderung“.

Die chronologisch angelegte Ausstellung umfasst eine Zeitspanne vom 2. bis zum 6. Jahrhundert und bietet dem Besucher eine systematische Darstellung über die komplexe Epoche der Vökerwanderung. Sie hinterfragt, was die gewaltigen Migrationsströme in Bewegung setzte, wer die Hauptakteure des Geschehens waren und wie das Imperium reagierte. Die große Auswahl von prachtvollen Waffen und Pferdegeschirren, edlem Schmuck, luxuriösen Statussymbolen und funktionalen Gebrauchsgegenständen, kultischen Objekten und kostbaren Grabbeigaben lässt die ferne Zeit der Völkerwanderung lebendig erscheinen.

Parallel präsentiert das Rheinische LandesMuseum Bonn bis zum 11. Januar 2009 als thematische Ergänzung die Ausstellung „Die Langobarden und das Ende der Völkerwanderung“.

Lange Nacht der Museumsmeile in Bonn

Die fünf Häuser der Museumsmeile Bonn gehören zu den bedeutendsten Museen Bonn und laden am 27. September 2008 ab 19.30 Uhr an zahlreichen Schauplätzen zur „Langen Nacht der Museumsmeile“ ein. Das deutsche Museum Bonn, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, das Kunstmuseum Bonn, das Haus der Geschichte und das zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig halten ihre Ausstellungen bis 0.00 geöffnet und bieten zusätzlich ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Das Deutsche Museum Bonn präsentiert sich an dem Abend mit einer „Nacht der großen Versuchung“ von seiner Schokoladenseite und zeigt, was in Süßigkeiten und sonstigen Naschereien steckt.

In der Bundeskunsthalle steht die Ausstellung „Rom und die Barbaren. Europa zur Zeit der Völkerwanderung“ im Mittelpunkt. Sonderführungen lassen diese ferne Zeit der Völkerwanderung lebendig werden. Zudem belagert die erste Kölner Hunnen Horde mit ihren phantasievollen und selbstgefertigten Kostümen das Haus.

Im Kunstmuseum Bonn verwandelt der Kölner Künstler Udo Schild das Foyer des Hauses an dem Abend in eine Live-Musik Lounge. Virtuoses Gitarrenspiel, bewegende Texte und besondere Live-Momente erwarten die Besucher.

Im Haus der Geschichte lassen Klaus Doldinger und seine Band Passport die Ausstellung „Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des Schlagers“ aus ihrer Perspektive mit überraschenden Hörerlebnissen für Jazz- und Schlagerfans ausklingen.

Gabriele von Camen erzählt im Museum Koenig die schönsten Märchen und Geschichten für Erwachsene aus Persien, Anatolien und dem vorderen Orient.

Der Eintritt von 9 Euro (ermäßigt 7 Euro/ Familienticket 14 Euro) gilt für alle beteiligten Häuser.

Lutz & Guggisberg Eindrücke aus dem Landesinneren im Museum Folkwang

Das Museum Folkwang, Essen, präsentiert vom 20. September bis 16. November 2008 unter dem
Titel Eindrücke aus dem Landesinneren eine umfangreiche Einzelausstellung des in Deutschland
noch weitgehend unbekannten Schweizer Künstlerduos Lutz & Guggisberg (*1968/*1966). Ihr
Werk oszilliert zwischen Brauchtum und Raumfahrt und ist geprägt von humorvoller Melancholie
und präziser Beobachtung eines absurden Universums. In ihren Arbeiten erhalten scheinbar banale
Dinge und Ideen einen sublimen Glanz. Von einem ungewöhnlichen Draht der Künstler zu
profunden Wahrheiten („Ich sah die Wahrheit“, 2005) zeugen die überbordenden Installationen,
Objekte, Video- und Fotoarbeiten. Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit 1996 sortieren und
kombinieren sie ihre Arbeiten und präsentieren sie auch in Essen in raumgreifenden Ensembles: in
meditativen Lounges und futuristischen Cockpits, gemütlichen Wohn- und kuscheligen
Schlafzimmern, fiktiven Bibliotheken und musealen Sammlungen.
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Ausstellung Schamanen Sibiriens im Linden Museum Stuttgart

2008 wird die bemerkenswerte Sibirien-Sammlung des Linden Museum Stuttgart erstmals im Zusammenhang präsentiert und durch einzigartige Objekte aus St. Petersburg bereichert, die in Deutschland noch nie zu sehen waren. Mit ihrem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt “Schamanen Sibiriens”, das vom13.12.08 bis zum 28.06.09 gezeigt wird, greifen das Linden-Museum Stuttgart und sein Kooperationspartner, das bedeutende Russische Ethnographische Museum in St. Petersburg, die von Sibirien und dem Schamanismus ausgehende Faszination auf. Beleuchtet werden die unterschiedlichen Ausprägungen des Schamanismus in Sibirien, der seit vielen Jahrhunderten festes Element der lokalen Kulturen ist. Zwar verlor er zwischenzeitlich an Bedeutung, geriet aber nie in Vergessenheit. Heute erlebt der Schamanismus in Sibirien eine unvergleichliche Renaissance - es gibt inzwischen sogar “Schamanenkliniken”, in denen die Menschen Heilung suchen wie in einer Arztpraxis.
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Neuer Video-Guide für Hörbehinderte für die Veste Coburg

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg bieten jetzt als besonderen Service für hörbehinderte Museumsbesucher einen audio-visuellen Museumsführer an. Der Führer vermittelt seine Informationen sowohl in Gebärdensprache als auch in deutscher und englischer Lautsprache. Eigens hergestellte Videoaufnahmen, eine besondere Farb- und Bildkomposition sowie geeignete Moderationen sind besonders auf die Bedürfnisse Hörbehinderter abgestimmt. Sie können eine Induktionseinrichtung nutzen, die die Lautsprache des audio-visuellen Museumsführers direkt in das Hörgerät überträgt. Störende Nebengeräusche sind dabei nahe-zu völlig ausgeschaltet. Der Video-Guide kann mit einem großen Touchscreen bedient werden. Mit dem audio-visuellen Museumsführer können – auch einzeln – Informationen zu rund 200 ausgewählten Objekten und Räumen ab-gerufen werden. Die komplette Führung würde rund drei Stunden dauern. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg bieten bis einschließlich November diesen Service kostenlos an, darüber hinaus gibt es in dieser Einführungszeit freien Eintritt. Dafür bitten die Kunstsammlungen die Nutzer um ein Feedback per Fragebogen und eventuelle Verbesserungs-vorschläge. Infos: Kunstsammlungen der Veste Coburg.
Telefon 09561/879-0

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