Nordrhein Westfalen


Computer.Sport - “Technik die bewegt” im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum

Eine spektakuläre Sonderausstellung präsentiert das Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum vom 18. Januar bis zum 5. Juli 2009. Unter dem Titel „Computer.Sport – Technik die bewegt“ wird die Bedeutung aktueller computerbasierter Hochtechnologie für den heutigen Sport gezeigt. Die Schirmherrschaft hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble übernommen.

Die Besucher erhalten auf 1.000 Quadratmetern spannende und faszinierende Einblicke in die neuesten Entwicklungen. Vieles können sie selbst ausprobieren und testen. 26 interaktive und zwölf Medienstationen stehen bereit. So kann jeder zum Moderator in einem Fernsehstudio werden, hochmoderne Sportgeräte aus der aktuellen Forschung bewundern, sich selbst beim Sprint beobachten oder die Anforderungen an einen Biathlon-Schützen am eigenen Leib erfahren.

Eine Weltpremiere ist das so genannte markerlose Motion Capture. Dabei werden die Körperbewegungen der Läufer bzw. Besucher in Echtzeit erfasst und in dreidimensionale Ansichten umgewandelt, und das ohne die bisher notwendigen Marker am Körper.
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Schneeball-Schlacht-WM & Schlittenhunderennen in Winterberg

Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern erreichen Huskys, Malamuten und Samujeden beim Internationalen Schlittenhunderennen in Winterberg, einem der ältesten Rennen Deutschlands.Vom 21. bis 22. Februar 2009 treten internationale Teams zu rasanten Wettkämpfen auf bis zu 20 Kilometer langen Strecken an. Tausende Besucher jährlich feuern die so genannten Musher mit ihren Gespannen entlang der Kuhlenbergloipen an.

Taktik, Schnelligkeit und Treffsicherheit sind bei der Schneeball-Schlacht-WM in Winterberg gefragt. Austragungsort der etwas jüngeren „Wintersportdisziplin“ ist der Marktplatz im Stadtkern. Mit Helmen, Handschuhen und Schutzbrillen gewappnet ziehen die Werfer am 7. März 2009 auf das schneebedeckte Schlachtfeld. Jeder Treffer am Körper des Gegners zählt. Das Team mit den meisten Punkten holt sich den Weltmeistertitel. Weitere Informationen erhalten Wintersportbegeisterte unter www.wintersport-arena.de

18. Niederrheinischer Radwandertag an Rhein und Maas am 05.07.2009 (NRWT)

Am Sonntag, 05. Juli 2009 findet in über 70 Orten am Niederrhein und in den benachbarten Niederlanden der “18. Niederrheinische Radwandertag an Rhein und Maas” statt. In 59 niederrheinischen Orten und 15 niederländischen Gemeinden können die Radler am ersten Juli-Sonntag 2009 wieder tüchtig in die Pedale treten und auf über 60 markierten Rundstrecken die landschaftlichen Schönheiten an Rhein und Maas vom Fahrradsattel aus erleben. Im kommenden Jahr nimmt erstmalig die niederländische Gemeinde Maasgouw/Region Noord- en Midden-Limburg an dieser deutsch/niederländischen Gemeinschaftsveranstaltung teil.

Die Veranstalter werben bereits jetzt schon mit 40.000 Info-Flyern für diesen familiengerechten Radelspaß, der im Jahre 1992 vom Stadtmarketing Krefeld “erfunden” wurde und noch immer von Krefeld aus für den gesamten Veranstaltungsbereich koordiniert wird.

Westfalen in der Bronzezeit Museum für Archäologie in Herne

Im Museum für Archäologie in Herne dreht sich ab dem 16. Oktober alles um die Bronzezeit. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe präsentiert bis zum 16.11.2008 die Studioausstellung “Westfalen in der Bronzezeit”. Dazu ist ein reich bebildertes Buch erschienen, das einen umfassenden Überblick über die Zeit zwischen 2000 und 800 v. Chr. bietet. Anlass ist ein internationales Kolloquium im Archäologiemuseum. Bis zum 18. Oktober diskutieren 150 Wissen-schaftler aus elf Ländern über “Gräberlandschaften der Bronzezeit” und stellen ihre neuesten Forschungen vor.

Was geschah in Westfalen zur Zeit von Stonehenge, des Trojanischen Krieges und als Tut-Ench-Amun Pharao in Ägypten war? Die LWL-Archäologen zeigen in der Studioausstellung “Westfalen in der Bronzezeit” mehr als 100 Funde, die vom Leben und Sterben der Menschen in der Region zwischen 2000 und 800 v. Chr. erzählen: Rasiermesser und Schwerter, Gewandspangen, Dolche und Beile. In dieser Zeit war Bronze, eine Legierung aus 90 Prozent Kupfer und zehn Prozent Zinn, das vorherrschende Metall - was den Ausschlag für den Namen dieses Abschnittes der Menschheitsgeschichte gab.
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Museum für Naturkunde in Münster Veranstaltung für Menschen mit Hörbehinderung

Im Planetarium des Museum für Naturkunde in Münster startet am Samstag (25. Oktober), um 17 Uhr eine besondere Reise für Menschen ab acht Jahren in das Weltall. Mit Gebärdensprachdolmetscher, Induktionsschleife und Untertiteln geht es für hörbehinderte Menschen fort von der Erde und immer weiter in die Tiefen des Weltalls hinaus bis hin zu den fernsten Galaxien. Die Veranstaltung “Unendliches Universum - Eine Reise ins Weltall” ist eine Kooperation mit dem Arbeitskreis Hörbehinderung. Die Texte werden als Untertitel per Dia-Projektion eingeblendet.

Vom Planetarium selbst produziert, fasziniert das Programm durch besonders präzise eingesetzte Lasertechnik. Ganzkuppelbilder schaffen eine besondere Atmosphäre. Das Programm zeigt mittels Sternenprojektor, Lasertechnik, Film-Beamern und Großbildprojektionen durch 50 Diaprojektoren in rund 45 Minuten eine Reise ins Universum und zurück.
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Interkulturelle Wochen mit Comedy, Literatur, Musik und Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

In Kooperation mit dem interkulturellen Festival “Melez” der Ruhr.2010 GmbH präsentieren das LWL-Museum vom 24. Oktober bis 9. November ein reichhaltiges Kulturangebot aus Polen, Tschechien, Italien, der Türkei und Deutschland.

Eine Ausstellung in der Galerie im Malakowturm gehört ebenso zum Programm, wie zwei Lesungen, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein internationales Comedy-Programm präsentiert Interkultur auf vergnügliche Art und Weise - zwischen leichter Kost und scharfer Speise.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe liest der polnische Journalist Mariusz Szczygiel aus seinem Buch “Gottland - Reportagen”. Am Freitag, 24. Oktober, ab 19 Uhr präsentiert er Einblicke in die tschechische Gesellschaft. Er erzählt mit scharfem Blick und in meisterhafter Prosa von der Goebbels-Geliebten Lidia Baarova, dem Stalin-Bildhauer Otakar Svec oder der “goldenen Nachtigall” Karel Gott. Die Musiker Joe Kucera, Saxophon (Tschechien) und Krzysztof Szachnowski, Klavier (Polen) begleiten diese literarische Reise. Eine Veranstaltung in Kooperation mit MELEZ.08 und dem Polnischen Institut Düsseldorf.
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Köln - Lange Nacht der Museen 2008

Samstag, 1. November 2008, 19 bis 3 Uhr

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: Ausstellungen von Weltrang durchschlendern, Hoffnungsträger und Insider-Tipps kennen lernen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Angesagte Konzerte und vielbeachtete Lesungen besuchen. Filme und Theaterprojekte bestaunen. Und all das an einem Abend. Wie soll das möglich sein? Auch in diesem Jahr beantwortet die Lange Nacht der Kölner Museen diese Frage souverän.

Am Samstag, den 1. November 2008 werden alle Pforten geöffnet, um Kunstliebhabern und solchen, die es werden wollen, Einblicke in die unterschiedlichsten künstlerischen Parallel-Welten zu gewähren: zwischen 19 und 3 Uhr verbinden sich 40 Kölner Museen, Kulturinstitutionen, Künstlerhäuser, Archive und Galerien zu einem gewaltigen Kultur-Event.
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Essen: Lesung in der KulturLinie 107

Am 30. Oktober 2008, um 19.00 Uhr, dreht sich für zwei Stunden wieder alles ums Mobil- und Unterwegssein.

mobiLES: Gelesen wird während der Fahrt! Drei hochkarätige Autoren nehmen uns mit auf ihre literarische Reise, gewähren uns Einblicke in ihre aktuellsten Werke. Ricarda Junge liest aus ihrem Buch “Eine schöne Geschichte”, die eigentlich keine ist. Karin Duve stellt ihr neuestes Buch “Taxi” vor; Rolf Lappert seinen Roman “Nach Hause schwimmen”: Duve und Lappert landeten mit ihren aktuellen Büchern auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2008.

Essener Verkehrs AG
Zweigertstrasse 34
45116 Essen
Tel.: 0201 / 826-0

Feuer und Erde: Chinesische Keramik aus dem Bestand des Museums für Ostasiatische Kunst Köln (ca. 3500 v. Chr. – 1400) - Museum für Ostasiatische Kunst in Köln

Laufzeit: 18. Oktober 2008 bis 26. April 2009

Feuer und Erde gehören in der daoistischen Philosophie zu den “Fünf Wirkkräften” oder “Wandlungsenergien” (wu xing), durch die der Kosmos und alle Naturphänomene erzeugt, kontinuierlich verwandelt und in der Balance gehalten werden. Feuer und Erde lassen aber auch Keramik entstehen. Dies war eine der genialen Entdeckungen der frühen Menschheit, die in China sehr früh zur Perfektion gelangte.

Die Kreativität der frühen chinesischen Töpfer lässt sich zum Beispiel daran ablesen, dass sie bereits im späten Neolithikum die schnell rotierende Töpferscheibe kannten und schon in der Bronzezeit in der Lage waren, aus gemahlenem Berggestein das für die Porzellanherstellung erforderliche Kaolin (gaoling) zu gewinnen. Inzwischen zählt dieser Begriff zu den wenigen chinesischen Fremdwörtern im Wortschatz der europäischen Sprachen. Wegen ihrer Dauerhaftigkeit war Keramik auch ideal zur Fertigung von Grabbeigaben geeignet, die den Verstorbenen als Symbole diesseitigen Wohlstands “Glück ohne Ende” im Jenseits bescheren sollten.

Schon ab Mitte des 8. Jahrhunderts galten keramische Gefäße nicht mehr ausschließlich als praktische Gebrauchsgegenstände. Erlesene Stücke bewunderte man wegen ihrer ästhetischen Qualität und ihres Charakters, der sich in Form, Glasur und Dekor ausdrückt. Als Sammelobjekt nachgefragt und vom Kaiserhof als Tributgabe weitergereicht, hielt die Keramik Einzug in die Kunst.
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Gerhard Richter – Abstrakte Bilder im Museum Ludwig in Köln

Laufzeit: 18. Oktober 2008 – 1. Februar 2009

Erstmals konzentriert sich eine umfassende Museumsausstellung von Gerhard Richter ausschließlich auf die Abstrakten Gemälde, die seit Mitte der 1970er Jahre entstehen und sein Oeuvre seitdem dominieren. Ausgangspunkt sind die Serien “Cage” von 2006 und “Wald” aus dem Jahre 2005, von denen die letztere zum ersten Mal in Europa gezeigt wird. Der darin dargestellte Stand von Richters malerischer Entwicklung wird zurück verfolgt zu ihren in den mittleren 1980er Jahren angelegten Wurzeln. Diese reichen über die vierteilige Werkreihe “Bach” (1992) und das farblich reduzierte “St. Gallen” (1989) bis zu den früheren äußerst farbintensiven Bilder wie “Blau” (1988) oder “Claudius” (1986).

Die zum Teil sehr großen Formate sind vielschichtig angelegt. Ihre Farbstrukturen werden mit Pinseln, Rakeln und Spachteln aufgetragen, die über die nassen Farbschichten gezogen werden, wobei bereits vorhandene durch neue überlagert oder ganz ausgelöscht werden.
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