Nordrhein Westfalen


Gerrit Göllner / Jon Shelton – Margin Milieu - Ein nomadisches, raumüberbrückendes Künstlerbuchprojekt im Kölner Museum Ludwig

10. Oktober – 07. Dezember 2008

Im Treppenhaus der Kunst- und Museumsbibliothek und im Foyer des Museum Ludwig zeigen die in Köln lebende österreichisch-amerikanische Künstlerin Gerrit Göllner (*1973 Salzburg) und der amerikanische Künstler Jon Shelton (*1965 Detroit) nicht nur Künstlerbücher. Sie stellen sie auch her in einer eigens von ihnen gebauten semi-transparenten, in den Raum greifenden Konstruktion, die sich als Atelier, Werkstatt, Baustelle, oder nomadenhafte Behausung versteht.

An diesem zwischen Museum und Bibliothek liegenden ‘Ort’ setzen sich die beiden Künstler mit der Situation des Durchgangsbereichs auseinander, greifen auf die daraus entstehenden Eindrücke wie die des Museumsalltags zurück, bearbeiten sie in situ und lassen sie in Künstlerbücher einfließen, so dass Produktion, Interaktion und Ausstellung stets ein ‘Work in Progress’ bilden.
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Museum für Ostasiatische Kunst Köln - “Hiroshige: Ansichten von Edo und mehr”

Laufzeit: 4. Juli bis 30. November 2008

Utagawa Hiroshige (1797-1858) wurde als Sohn eines Samurai geboren, der die Position eines Brandinspektors in Edo, dem späteren Tokyo, inne hatte. Mit 15 Jahren wurde er Schüler des Holzschnittmeisters Utagawa Toyohiro. Nach anfänglichen Serien über schöne Frauen, Kabuki-Schauspieler und berühmte Krieger, landete er seinen ersten großen Wurf mit der zwischen 1832 und 1834 entstandenen Serie “53 Stationen der Ostmeerstraße” (Tôkaidô gojûsan tsugi no uchi).

Zwischen 1856 und 1858, dem Jahr seines Todes, erschienen in unregelmäßiger Folge insgesamt 115 Einzeldrucke der “100 Ansichten von Edo”. Der Erfolg war so groß, dass der Verleger beschloss, sie durch drei weitere Holzschnitte seines Schülers Hiroshige II zu ergänzen und posthum in der Reihenfolge der 4 Jahreszeiten nochmals als komplette Serie herauszugeben.

Hiroshige richtet den Blick auf die unterschiedlichen sozialen Schichten der Stadtbevölkerung, mit Vorliebe bei jahreszeitlichen Bräuchen und Festen und bei touristischen Freizeitvergnügungen. Er stellt ein Edo der variationsreichen Attraktionen, der ungetrübten Idylle und des Wohlstands vor. Häufig spielt die Vegetation, allen voran Bäume, eine kompositorische, farbliche oder auch jahreszeitliche Rolle.
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Museum für Angewandte Kunst Köln - “in Toplage - Architekturphantasien im zeitgenössischen Schmuck”

Museum für Angewandte Kunst Köln, 20. September bis 9.November 2008
Ausstellung: “in Toplage - Architekturphantasien im zeitgenössischen Schmuck”

Die Verbindung von Schmuck und architektonischen Formen: Ein Paradox? Stütze und Last, Wand und Dach – widersprechen sie der Idee von anschmiegsamem, elegantem, leichtem Schmuck?

Seit den Tagen der mittelalterlichen jüdischen Hochzeitsringe, die eine stilisierte (Synagogen-?) Architektur tragen, ist in symbolträchtigen oder architekturverliebten Epochen wie Renaissance, Historismus oder Art Nouveau das scheinbar nicht Zusammengehörige immer wieder zusammengewachsen. Gilt das auch für die Moderne, für unsere unmittelbare Gegenwart, in der Architektur eine historisch beispiellose, bisweilen sogar spektakuläre Rolle spielt? Reagieren zeitgenössische Schmuckmacher und Goldschmiede darauf, lassen sie sich davon inspirieren?

Es ist höchste Zeit für die Sondierung einer spannenden künstlerischen Domäne!
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Schaurig schön: Halloween in der Eifel

„Happy Halloween“ heißt es bereits vom 24.-26.10.2008 in Monschau. Fünf Tage vor dem eigentlichen traditionellen Halloween, das in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2008 begangen wird, lockt Monschau an drei Tagen mit Kürbissen, Fledermäusen, Zauberei, Live-Musik u.v.m. Schaurig-schöne Geisterführungen gibt es in den Abendstunden am Freitag und am Samstag.

Auf der Eifel Burg Satzvey öffnen sich am 25. Oktober 2008 die Tore zum großen Familien-Geisterfest. Um 18.30 Uhr wird das “Labyrinth des Schreckens” im Park der Burg eröffnet. In allen Ecken lauern gruselige Wesen, die die Besucher das “Fürchten lehren”. Aber auch lustige Geister treiben ihren Schabernack. In den Höfen der Burg unterhalten die Spielleute die Gäste. Als Nervennahrung dienen Höllengebräu und Satansbraten. Sowohl am Freitag, dem 31. Oktober als auch am Samstag, dem 1. November 2008 wagen sich die schaurigen Gestalten erneut aus ihren Verliesen und Verstecken. Um 22 Uhr beginnt an beiden Abenden die Gruselparty in den Bourbonensälen der Burg.

Wechsel der Werke in den Kabinetten der Ausstellung “Villa Hügel zeigt Folkwang”

Ab 13.10.2008 sind in der Ausstellung “Villa Hügel zeigt Folkwang” neue Werke der Grafischen und Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang sowie aus dem Deutschen Plakat Museum zu sehen. Nach den 1950er und 1960er Jahren stehen nun die 1920er und 1930er Jahre im Fokus der Sammlungspräsentationen. Die Papierarbeiten müssen aus konservatorischen Gründen alle 3-4 Monate ausgetauscht werden. Weiterhin zu sehen sind bis August 2009 die Meisterwerke der Sammlung Malerei und Skulptur, mit Werken von Monet, Renoir, van Gogh u.v.m. Insgesamt haben die Ausstellung seit Juni über 95.000 Besucher gesehen.

Die Fotografische Sammlung zeigt in den Kabinetten der Villa Hügel ausschließlich Fotogramme des Bauhaus-Lehrers László Moholy-Nagy, die nach 1925 entstanden und eine Radikalisierung eines alten Verfahren deutlich machen. Das Fotogramm entsteht ohne Kamera durch direkte Lichteinwirkung auf sensibilisierten Papier, eine Technik, die im 19. Jahrhundert zeitgleich mit der Kamerafotografie aufkam. Moholy-Nagy sah in den Fotogrammen Manifestationen einer idealen Synthese von Kunst und Technik und einen Beleg für das optische Gestaltungsmittel Licht, für ihn die Grundlage aller materiellen Erscheinungsformen.
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Gold vor Schwarz - Der Essener Domschatz auf Zollverein

Der Essener Domschatz ist einzigartig unter den deutschen Kirchenschätzen. Kein anderer ist über die Jahrhunderte so vollständig erhalten geblieben und verfügt über eine solche Fülle ottonischer Kunstwerke. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bistums Essen präsentiert das Ruhr Museum diese Sammlung wertvoller Kostbarkeiten vor den geschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlewäsche vom 20.10.2008 - 11.1.2009 auf Zollverein – ein Kontrast, wie er stärker nicht sein kann.

Zum ersten Mal kann in dieser Ausstellung der Domschatz in seiner ganzen Fülle besichtigt werden. Wichtige Urkunden und Meisterwerke des Frauenstiftes werden von Bibliotheken und Archiven als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Besucher erwarten in der „Kathedrale der Industriekultur“ Kunstwerke von außergewöhnlicher Schönheit und Vollkommenheit.

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche 6 bis 18 Jahre,
Schüler, Arbeitslose 1 Euro, Familienkarte 10 Euro

Der Essener Domschatz ist einzigartig unter den deutschen Kirchenschätzen. Kein anderer ist über die Jahrhunderte so vollständig erhalten geblieben und verfügt über eine solche Fülle ottonischer Kunstwerke. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bistums Essen präsentiert das Ruhr Museum diese Sammlung wertvoller Kostbarkeiten vor den geschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlewäsche auf Zollverein – ein Kontrast, wie er stärker nicht sein kann.
Zum ersten Mal kann in dieser Ausstellung der Domschatz in seiner ganzen Fülle besichtigt werden. Wichtige Urkunden und Meisterwerke des Frauenstiftes werden von Bibliotheken und Archiven als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Besucher erwarten in der „Kathedrale der Industriekultur“ Kunstwerke von außergewöhnlicher Schönheit und Vollkommenheit.

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Kinder und Jugendliche 6 bis 18 Jahre,
Schüler, Arbeitslose 1 Euro, Familienkarte 10 Euro

Weitere Informationen unter: www.goldvorschwarz.de
Infotelefon: 0201 88 45 200

Licht und Schatten des Bergarbeiteralltags - Grubenlampentour und Erlebnisführung im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ein.
Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Auf der Zeche Hannover wird es jetzt besonders spannend. Bei der “Nachtschicht spezial” können die Besucher am Freitag, 26. September, um 21 Uhr Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover.

Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig können Besucher die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erleben. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.
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„faszination & mythos Bernsteinzimmer“ im Couven Museum

Die Bernsteinwerkstatt St. Petersburg zeigt in Aachen vom 1. November 2008 bis 6. Januar 2009 Materialien zur Geschichte der Wiedererschaffung des Bernsteinzimmers, Kopien und Repliken von bedeutenden Bernsteinkunstwerken des 17. und 18. Jahrhunderts sowie eigene Neuschöpfungen der Restaurationskünstler. Die Bernsteinzimmerwerkstatt wird nachgestellt und die Bernstein-Kunsttechniken dem Besucher vorgeführt, so dass dieser einen Einblick in die Arbeit der Bernsteinkünstler gewinnt. Ein Film zum Bernsteinzimmer und seiner Wiedergeburt begleitet
die Ausstellung.

Ziel der St. Petersburger „Bernsteinwerkstatt Zarskoje Selo“ ist es, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren und wiederherzustellen. So konnte 2003 das zweite Bernsteinzimmer eröffnet werden. Man sagt, dass dieses ebenso fasziniert wie das verloren gegangene Original. 1770 in der Epoche der Regentschaft von Kaiserin Katharina der Großen wurde das berühmte und kostbare Bernsteinzimmer im Katharinenpalast in St. Petersburg vollendet. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Bernsteinpaneele nach Königsberg transportiert und im Schloss des Deutschordens eingebaut, bis sie schließlich in den Kriegswirren auf mysteriöse Weise verschwanden.
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“Sissi und Mozart in Essen” Österreich zu Gast bei den 59. Essener Lichtwochen

In diesem Jahr freuen sich die Essener Lichtwochen Österreich als Gastland begrüßen zu dürfen. Vom 26. Oktober 2008 bis zum 3. Januar 2009 erstrahlen Themenbilder aus Kultur, Natur und Geschichte des Gastlandes über der Essener Innenstadt. Begleitet werden die österreichischen Illuminationen auf technischer Ebene von neuen Licht-Elementen auf LED-Basis und auf kultureller Ebene von einem hochkarätigen Veranstaltungsprogramm, das die künstlerische Vielfalt des Landes widerspiegelt.

“Die Stadt Essen geht unaufhaltsam auf die Kulturhauptstadt zu, dies zeichnet sich einmal mehr auch in den Essener Lichtwochen ab, denn 2009 trägt die österreichische Stadt Linz den Titel und ist somit direkte Vorgängerin der Ruhr 2010″, betont Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff. “Wir freuen uns daher besonders über die diesjährige Partnerschaft mit Österreich, die strahlenden Lichtbilder mit österreichischen Motiven sowie das anspruchsvolle kulturelle Rahmenprogramm.”
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Mit Liebe: Das 19. große Zechenfest auf Zollverein

Kurz nach dem 6. Welterbe Geburtstag feiern zum 19. Mal die Bürger und Bürgerinnen der Stadtteile Schonnebeck, Stoppenberg und Katernberg mit zahlreichen Besuchern das große Zechenfest auf dem Welterbe Zollverein. “Das jährliche Fest ist eine hervorragende Gelegenheit, um zu sehen, was sich Neues auf Zollverein tut”, sagt Jolanta Nölle aus dem Vorstand der Stiftung Zollverein. Schon seit 1990 treffen sich die Nachbarn von Zollverein am letzten Wochenende im September auf dem Gelände der ehemaligen Zeche und bleiben so der Arbeitsstätte der Bergleute treu. Deshalb steht das Zechenfest am 27. und 28. September unter dem Motto “Alte Liebe rostet nicht”.

Liebeserklärungen in sieben verschiedenen Sprachen sind am Sonntag um 15.30 Uhr in der Halle A 12 zu hören. Dort erzählen Jugendliche aus Katernberg zusammen mit Seniorendarstellern des Schauspiels Essen im Theaterstück “Liebe” typische Episoden rund um dieses beglückende wie komplizierte Gefühl. Karten gibt es im Vorverkauf für 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) im Besucherzentrum Zollverein.
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