Nordrhein Westfalen


Nibelungen - Mythos, Kitsch, Kult Ausstellungen in der Region Bonn

Die Nibelungen haben Konjunktur: Theater und Oper, Romane und Hörbücher, Comics und Internetseiten, Filme und Ausstellungen erzählen in immer neuen Variationen von den Taten des Drachentöters Siegfried, seiner Ermordung durch Hagen von Tronje und dem blutigen Gemetzel, mit dem Siegfrieds Witwe Kriemhild seinen Tod am Hofe des Hunnenkönigs Etzel rächt.

Ein Brennpunkt der facettenreichen Rezeptionsgeschichte des Nibelungenstoffes ist Königswinter. Studenten der Germanistischen Mediävistik der Universität Bonn und des Studienganges Literatur-Kunst-Medien der Universität Konstanz sind der Sage ‚Nibelungen‘ vom Mittelalter bis heute nachgegangen und haben in Königswinter ihre Interpretation in eine interaktive Erlebnis- und Erzählwelt überführt.
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„Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“

Das Rheinische Landesmuseum präsentiert vom 22. August 2008 bis 11. Januar 2009 die Ausstellung „Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“. Lebendig wird die Geschichte eines der bis heute faszinierendsten und gleichzeitig rätselhaftesten Völker Europas erzählt.

Wer war das Volk der „Langbärte“, das im 1. Jahrhundert n. Chr. an der Niederelbe erstmals auftrat, für drei Jahrhunderte verschwindet, gegen Ende des 5. Jahrhunderts wie Phönix aus der Asche in Mähren und Niederösterreich erneut erscheint und Mitte des 6. Jahrhunderts weite Teile Nord- und Mittelitaliens eroberte? Auf all diese Fragen gibt die Ausstellung „Die Langobarden – Das Ende der Völkerwanderung“ anhand beeindruckender, teilweise in Deutschland noch nie gezeigter, Funde und Kunstwerke eindrucksvolle Antworten. Bemerkenswerte Untersuchungsergebnisse, unterstützt durch Computeranimation, geben den Ausstellungsbesuchern Einblicke in das Leben und Sterben der Langobarden. Sie führen zurück in eine Zeit, die durch Kriege und tiefe Verunsicherung geprägt war, in der aber auch die Grundlagen für das europäische Mittelalter geschaffen wurden.
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“Rom und die Barbaren” in der Bundeskunsthalle Bonn

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland präsentiert bis 7. Dezember 2008 „Rom und die Barbaren - Europa zur Zeit der Völkerwanderung“.

Die chronologisch angelegte Ausstellung umfasst eine Zeitspanne vom 2. bis zum 6. Jahrhundert und bietet dem Besucher eine systematische Darstellung über die komplexe Epoche der Vökerwanderung. Sie hinterfragt, was die gewaltigen Migrationsströme in Bewegung setzte, wer die Hauptakteure des Geschehens waren und wie das Imperium reagierte. Die große Auswahl von prachtvollen Waffen und Pferdegeschirren, edlem Schmuck, luxuriösen Statussymbolen und funktionalen Gebrauchsgegenständen, kultischen Objekten und kostbaren Grabbeigaben lässt die ferne Zeit der Völkerwanderung lebendig erscheinen.

Parallel präsentiert das Rheinische LandesMuseum Bonn bis zum 11. Januar 2009 als thematische Ergänzung die Ausstellung „Die Langobarden und das Ende der Völkerwanderung“.

Lange Nacht der Museumsmeile in Bonn

Die fünf Häuser der Museumsmeile Bonn gehören zu den bedeutendsten Museen Bonn und laden am 27. September 2008 ab 19.30 Uhr an zahlreichen Schauplätzen zur „Langen Nacht der Museumsmeile“ ein. Das deutsche Museum Bonn, die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, das Kunstmuseum Bonn, das Haus der Geschichte und das zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig halten ihre Ausstellungen bis 0.00 geöffnet und bieten zusätzlich ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Das Deutsche Museum Bonn präsentiert sich an dem Abend mit einer „Nacht der großen Versuchung“ von seiner Schokoladenseite und zeigt, was in Süßigkeiten und sonstigen Naschereien steckt.

In der Bundeskunsthalle steht die Ausstellung „Rom und die Barbaren. Europa zur Zeit der Völkerwanderung“ im Mittelpunkt. Sonderführungen lassen diese ferne Zeit der Völkerwanderung lebendig werden. Zudem belagert die erste Kölner Hunnen Horde mit ihren phantasievollen und selbstgefertigten Kostümen das Haus.

Im Kunstmuseum Bonn verwandelt der Kölner Künstler Udo Schild das Foyer des Hauses an dem Abend in eine Live-Musik Lounge. Virtuoses Gitarrenspiel, bewegende Texte und besondere Live-Momente erwarten die Besucher.

Im Haus der Geschichte lassen Klaus Doldinger und seine Band Passport die Ausstellung „Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des Schlagers“ aus ihrer Perspektive mit überraschenden Hörerlebnissen für Jazz- und Schlagerfans ausklingen.

Gabriele von Camen erzählt im Museum Koenig die schönsten Märchen und Geschichten für Erwachsene aus Persien, Anatolien und dem vorderen Orient.

Der Eintritt von 9 Euro (ermäßigt 7 Euro/ Familienticket 14 Euro) gilt für alle beteiligten Häuser.

GENIALE Herbstferien in Bielefeld - Science Festival vom 3. bis 11. Oktober 2008

Vom kleinsten Teilchen bis zur Unendlichkeit – Familien mit Kindern zwischen 6 und 18 können vom 3. bis 11. Oktober 2008 in Bielefeld auf große Forschungsreise gehen. „Macht Euch schlau!“ – das ist das Motto der GENIALE, eines bundesweit einzigartigen Science-Festivals, das vor allem für junge Entdecker Ferienerlebnisse der besonderen Art verspricht: Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen!

Rund 400 Veranstaltungen an knapp 50 Orten laden dazu ein, die Bielefelder Wissenswelten neu zu entdecken. Auf dem Programm, das die Bielefeld Marketing GmbH gemeinsam mit acht Bielefelder Hochschulen und vielen weiteren Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Medien zusammengestellt hat, stehen spannende Live-Experimente, faszinierende Shows, offene Labore und vieles mehr. Hunderte Wissenschaftler und Studierende präsentieren ihre Forschung hautnah und laden zu spannenden Workshops, Führungen und Diskussionen ein.

Da geht es mal um die Physik des Fliegens, mal um die Entstehung des Neuen Testaments. Wissenschaftler blicken zurück auf das Leben in der Steinzeit oder schauen visionär in das Jahr 2525. Zu den Highlights zählt ein Robotertag, eine Lange Nacht der Wissenschaft, ein China-Tag, die Kinder-Uni, eine WISSENS-MEILE in der Altstadt und ein Kinder- und Jugendfilmfest.
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Lutz & Guggisberg Eindrücke aus dem Landesinneren im Museum Folkwang

Das Museum Folkwang, Essen, präsentiert vom 20. September bis 16. November 2008 unter dem
Titel Eindrücke aus dem Landesinneren eine umfangreiche Einzelausstellung des in Deutschland
noch weitgehend unbekannten Schweizer Künstlerduos Lutz & Guggisberg (*1968/*1966). Ihr
Werk oszilliert zwischen Brauchtum und Raumfahrt und ist geprägt von humorvoller Melancholie
und präziser Beobachtung eines absurden Universums. In ihren Arbeiten erhalten scheinbar banale
Dinge und Ideen einen sublimen Glanz. Von einem ungewöhnlichen Draht der Künstler zu
profunden Wahrheiten („Ich sah die Wahrheit“, 2005) zeugen die überbordenden Installationen,
Objekte, Video- und Fotoarbeiten. Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit 1996 sortieren und
kombinieren sie ihre Arbeiten und präsentieren sie auch in Essen in raumgreifenden Ensembles: in
meditativen Lounges und futuristischen Cockpits, gemütlichen Wohn- und kuscheligen
Schlafzimmern, fiktiven Bibliotheken und musealen Sammlungen.
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Herbstfest und Nikolausfahrten bei der Selfkantbahn

Am Wochenende des 27. und 28. Septembers feiert die Selfkantbahn, die letzte schmalspurige Dampfeisenbahn in Nordrhein-Westfalen, ihr traditionelles Herbst- und Erntedankfest. Neben der Sammlung der Waggons und Lokomotiven aus verschiedenen Epochen ist an dem Wochenende auch eine große Modelleisenbahn zu bestaunen und ein Handwerkermarkt lädt zum Bummeln ein.
Mit dem Wochenende geht die reguläre Fahrsaison der Selfkantbahn für dieses Jahr zu Ende und sie zeigt noch einmal, wofür sie im letzten Jahrhundert gebraucht wurde: für den Transport der Zuckerrüben aus dem westlichen Kreis Heinsberg, dem Selfkant, nach Geilenkirchen, von wo die Rüben in die Zuckerfabriken gelangten. Daneben wird an beiden Tagen historisches Stückgut verladen und transportiert, was viele Gelegenheiten zu historisch anmutenden Fotos bietet. Neben der Selfkantbahn verkehrt am Sonntag auch der Mühlenexpress, ein Oldtimerbus des lokalen Nahverkehrs, zwischen dem Bahnhof Schierwaldenrath und den noch im Betrieb befindlichen Windmühlen der Umgebung.
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Die Weltklasse der Blechbläser spielt beim Sauerland-Herbst 2008

Bereits wenige Tage nach Beginn des Vorverkaufs wären fünftausend Tickets für den Sauerland-Herbst 2008 verkauft gewesen, sagt Organisator Wolfgang Meier. Damit ist das renommierte Blechbläser Festival auf dem besten Weg, die Rekordbesucherzahl von 6500 im letzten Jahr zu übertreffen. Denn: Vom 4. bis zum 26. Oktober konzertieren erneut die weltbesten Trompeter, Posaunisten & Co. an besonderen Orten im Sauerland.

„Man kann kaum Stars hervorheben“, schwärmt Meier. „Es sind alles Weltklasse-Ensembles.“ Dennoch ragen die zwölf Bläser der Berliner Philharmoniker heraus, die am 13. Oktober in der gewaltigen Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede spielen werden. Die musikalischen Leckerbissen ergänzen kulinarische: die köstlichen Abteispezialitäten.
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Sauerland Veranstaltungen Highlights im Herbst 2008

Oktober
4.10. - 26.10. Sauerland Herbst - größte Blechbläserfestival der Welt
25.10. Downtown-Groove
18.10. 5. Falke-Rothaarsteig-Marathon in Schmallenberg
Oktober Winterberger Nightgroove

November
5.11. - 9.11. Allerheiligenkirmes in Soest
November Warsteiner Champions-Trophy (internationales Reittunier)

Dezember
5.12. – 14.12. Weihnachtsmarkt Arnsberg
31.12. Internationaler Silvesterlauf Soest (von Werl nach Soest)
Dezember Weihnachtsmarkt Soest
Dezember Weihnachtsdorf Bad Sassendorf

Friedensstadt Münster - Nicht nur der Friedenssaal erinnert an den Westfälischen Frieden / Virtueller Besuch in der Kongreßstadt

Mit der Unterzeichnung der Abschlußverträge des Westfälischen Friedens am 24. Oktober 1648 in Münster und Osnabrück wurde zum ersten Mal in der Geschichte Europas ein Friede auf dem Verhandlungswege erreicht. Fünf Jahre lang hatten die Verhandlungen in den Gesandtenquartieren das Leben in den Kongreßstädten bestimmt. Durch die 34 Diplomaten mit einem Gefolge von bis zu 200 Personen und den Troß zu ihrer Versorgung hatte das 12 000 Einwohner zählende Münster in dieser Zeit einen Bevölkerungszuwachs von fast 10 000 Köpfen zu verzeichnen.

Die Hinweise auf die Friedensverhandlungen vor über 350 Jahren im heutigen Stadtbild von Münster sind beeindruckend. Zeugnisse aus erster Hand sind die nach 1945 in Anlehnung an historische Vorbilder wiedererrichteten Gebäude: Der vollständig erhaltene Friedenssaal des Rathauses, in dem am 15. Mai 1648 der Friede von Münster beschworen wurde, und das Krameramtshaus, von 1644 bis 1648 Quartier der niederländischen Gesandten.
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