Oper und Theater


Schillers Strahlkraft ist ungebrochen - Zum 250. Geburtstag: 2009 lockt der Dichter wieder nach Thüringen

Auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod hat Friedrich Schiller nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. 2009 wird in Thüringen sein 250. Geburtstag mit Ausstellungen, Theatervorstellungen, Stadtführungen, Wanderungen oder Museumseröffnungen gefeiert. Nach seiner Flucht aus seiner schwäbischen Heimat fand Friedrich Schiller in Thüringen seinen neuen Lebensmittelpunkt, gründete seine Familie und widmete sich seinen Werken.

Zahlreiche Thüringer Orte können sich mit Aufenthalten Schillers schmücken: Weimar, Jena, Meiningen und Rudolstadt wurden ihm für längere Zeit zum Wohnort. In Bauerbach bei Meiningen fand er auf dem Rittergut von Henriette von Wolzogen eine erste Bleibe und die Muße zum Schreiben. In seinem Rudolstädter Sommer traf er seine künftige Gattin Charlotte von Lengefeld. Häufig kehrte er an diesen Ort zurück. Das Jenaer Jahrzehnt brachte ihm als Professor an der Universität Sicherheit und berufliches Fortkommen. Mit Weimar verbinden ihn nicht nur seine letzten Lebensjahre, sondern auch die späte Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe, so dass das Denkmal des Dichterpaares vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar zu einem der bekanntesten Wahrzeichen deutscher Literatur
wurde.
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Pomp Duck and Circumstance - Die Mutter aller Dinner-Shows

Pomp Duck and Circumstance hat mit dem Enthusiasmus seines 100-köpfigen Ensembles schon Hunderttausenden von begeisterten Besuchern rauschende Nächte bereitet. Anfang Oktober startet die legendäre “Mutter aller Dinner-Shows” mit einer vor Lebensfreude sprühenden, temporeichen und fesselnden Show in eine neue Dimension des Genres. “Heinrich, bist du ´s?” ist ein Spektakel, wie es die Geschichte der Restaurant-Revues noch nicht erlebt und gesehen hat.

Grandiose Künstler verzaubern das Publikum in einer Inszenierung des kanadischen Starregisseurs und Musical-Magiers Dion McHugh mit einer leidenschaftlichen Hommage an Liebe und Sehnsucht, Träume und Hoffnungen, die Lachsalven und Gänsehaut-Gefühle im Minutentakt auslöst.
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Dresdner Musikfestspiele 2009 mit internationalen Stars

Neuer Intendant Jan Vogler will in die Weltliga klassischer Festivals/ Vom 20. Mai bis 7. Juni 2009 bieten 39 Veranstaltungen unter dem Motto „Neue Welt” Dresdner Musikgeschichte

Die Dresdner Musikfestspiele sind das größte klassische Musik-Festival Deutschlands und begeistern Jahr für Jahr im Mai zweieinhalb Wochen lang das internationale Publikum mit Konzerten in den schönsten Spielstätten der Stadt. Jedes Jahr reisen über 100.000 Musikfans in die Kulturstadt Dresden mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, um sich von Opern, Balletten, Orchester- und Kammermusiken sowie von Jazz- und Weltmusikkonzerten, dargeboten von renommierten internationalen Solisten und Ensembles und den besten Dresdner Klangkörpern, betören zu lassen.

Für die 32. Dresdner Musikfestspiele vom 20. Mai bis 7. Juni 2009 kündigt der neue Intendant, der international renommierten Konzert-Cellist Jan Vogler, eine ganze Reihe von Neuerungen an. Unter dem Motto „Neue Welt” soll zum einen Dresdner Musikgeschichte Stück für Stück aufgearbeitet werden, dazu aber Weltstars in die Elbestadt kommen. „Ein Festival muss das normale Musikleben toppen”, sagte der für zunächst fünf Jahre wirkende Intendant. Sein Ziel sei es, die 1978 initiierten Dresdner Musikfestspiele in die erste Liga der internationalen Festivals zu führen. Er startet deshalb mit 39 hochkarätigen Veranstaltungen. Das sind weniger als seine Vorgänger, aber es wird durchweg Spitzenkunst geboten.
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Festival zeitgenössischen europäischen Theaters - euro scene Leipzig

Die euro-scene Leipzig findet vom 04. – 09. November 2008 zum 18. Mal statt. Unter dem Motto »Taumelnd auf glatter See« widmet sich das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters dem Gegensatz von glatter Oberfläche und sich dahinter verbergenden Katastrophen, sei es im psychologischen oder gesellschaftlichen Bereich. Vorgesehen sind 12 Gastspiele aus 8 Ländern in 22 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Die Schirmherrschaft übernahm Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

»Ein ruhiges Gewässer wirkt so idyllisch wie auch unheimlich und beängstigend. Überspielte Unsicherheiten, verkrampfte Wahrung des schönen Scheins und die immer hektischer werdende Suche nach Lebensinhalt bestimmen unser Dasein. Das diesjährige Festival will sensibilisieren für den Taumel und Mut machen zum Eingeständnis von Schwäche. Das Glatteis des Daseins beinhaltet die glitzernde Fassade ebenso wie die latente Gefahr des Durchbrechens«, so Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff. Die Bandbreite der Produktionen umfasst Tanz- und Sprechtheater sowie Zwischenbereiche performativer Kunst und musikalischer Bühnenformen.
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Berliner Tage für Alte Musik 2008

Klänge des Mittelalters, des Barock und der Renaissance sind vom 17. bis zum 19. Oktober 2008 im Berliner Konzerthaus und in verschiedenen Kirchen der Stadt an den “Berliner Tagen für Alte Musik” zu hören. Zu erleben sind u.a. das niederländische Ensemble Cordevento mit einem spanischen Barockprogramm und das mehrfach preisgekrönte Renaissanceorchester Capilla Flamenca. Zusätzlich werden auf einem Musikinstrumentenmarkt zahlreiche nach historischen Gesichtspunkten gebaute Instrumente vorgestellt. Das vollständige Programm findet man unter: www.berlinaltemusik.com

Friedrichstadtpalast lockt mit neuer Revue “Qi - eine Palast-Phantasie”

Europas größtes Revuetheater, der Friedrichstadtpalast, wartet ab dem 9. Oktober 2008 mit einer Show der Extraklasse auf: “Qi - eine Palast-Phantasie” ist eine Mischung aus Ballett, Artistik und berauschender Musik. Der bekannte “Magic On Ice”-Star Steve Wheeler wird dabei sein illusionistisches Können unter Beweis stellen. Er verzaubert die Zuschauer auf Europas größter beweglicher Eisfläche, während das berühmte Ballett des Hauses erstmalig im Wasser tanzt. Zudem vollführen die Flugtrapez-Artisten “Flying Cranes” Kunststücke in der Luft.

„Revue lebt – man muss sie nur modern und zeitgemäß inszenieren“, begann Schmidt seine Ausführungen zur Grundidee der neuen Revue. „Und genau das haben wir mit ´Qi – eine Palast-Phantasie´ vor. Revue im Jahr 2008 heißt: Showentertainment pur.“ ‚Qi – eine Palast- Phantasie’ werde eine Show der Superlative mit „Creme-de-la-Creme-Nummern aus aller Welt.“ Conny Porod lieferte dazu die Idee: „Nachdem ich weltklasse Artisten rund um den Globus gesehen hatte, schwebte mir eine Revue vor, in der Artisten eine tragende Rolle spielen. Mit dieser Idee bin ich an das Haus herangetreten.“ Porod, der in den vergangenen zwölf Monaten über 520.000 Flugmeilen hinter sich gebracht hat, hält die Fäden bei der internationalen Koordination der rund um den Globus verstreuten Künstler zusammen. „Er ist für uns nonstop in der Welt unterwegs, um das, was ich einen logistischen Wahnsinn nenne, auch realisieren zu können“, so Schmidt.
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Schaufenster-Theater im Kaufhaus des Westen Belin

Ein extravaganter Veranstaltungsort im Rahmen der spielzeit´europa sind in diesem Jahr die Schaufenster des KaDeWe. Vom 3. bis 10. November 2008 wird darin “La Révolte des Mannequins - der Aufstand der Schaufensterpuppen” aufgeführt. Jedes von insgesamt zehn Fenstern erzählt dabei - ähnlich einem Comic - eine eigene Geschichte, deren Handlung sich von Tag zu Tag weiterentwickelt. Die Puppen durchdringen schlussendlich ihr gläsernes Gefängnis, um dann, über die Fassade des KaDeWe “flüchtend”, vollends zu verschwinden. Inszeniert wird diese außergewöhnliche Aktion von der französischen Compagnie Royal de Luxe, die weltweit für ihre spektakulären Theateraktionen in Stadtzentren bekannt ist.

Neue Show im Friedrichsbau Varieté - Bitter Sweet - Travestie und Zauberei

Das Friedrichsbau Varieté in Stuttgart präsentiert vom 29.08. bis zum 01.11.2008 die große Varieté-Eigenproduktion “Bitter Sweet” mit Tomasz und Hieronymus. Zwei Künstler die gegensätzlicher nicht sein könnten. Tomasz ist eine wahre Diva, eine Lady mit Glanz und Glamour. Sie ist lasziv und mondän wie ein Hollywood-Vamp aus der Zeit, als die roten Teppiche noch schwarz-weiß waren und die berühmten Bretter voll Leidenschaft die ganze Welt bedeuteten. An ihrer Seite steht ein Mann. Künstler auch er. Wenn auch weniger mondän, weniger charmant, weniger freundlich. Kurz gesagt, schlecht gelaunt, pöbelnd und verblüffend: Zauberkünstler Hieronymus in seiner reinsten Form.

Travestiestar Tomasz bringt mit Leib und Seele die Phantasie ins Schwitzen, woraufhin Hieronymus sie augenblicklich wieder in den Keller versenkt. Zwei Gegensätze in vermeintlich abgekartetem Rollenspiel. Jeden Abend explosiv und doch für Überraschungen bereit führen die Lady und der Preuße als Conférenciers durch eine bitter-süße Varieté-Show. Neben den beiden Hauptakteuren betreten weitere internationale Künstler die Bühne, eine bunte Mischung aus Akrobatik, Klischnigg, Jonglage und Ikarier.
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Ensemble NeoBarock eröffnet neue Konzertsaison in Magdeburg

Schon längst sind die monatlich stattfindenden „Telemann-Sonntagsmusiken” ein Geheimtipp für Musikliebhaber und Freunde Alter Musik. Am 7. September beginnt die neue Saison dieser Konzertreihe, die ihren Stammplatz im Schinkelsaal des Magdeburger Gesellschaftshauses gefunden hat.
In der Folge laden das Telemann-Zentrum und der Arbeitskreis „Georg Philipp Telemann” Magdeburg e.V. an jedem ersten Sonntag im Monat, jeweils um 11 Uhr zu Matineen mit Werken des 1681 in Magdeburg geborenen Komponisten und seiner Zeitgenossen ein. Die Konzertreihe widmet sich ausschließlich der Kammermusik, dargeboten von Spitzeninterpreten der Alten-Musik-Szene.

Barockmusik vom Feinsten heißt es also, wenn in der kommenden 467. Telemann-Sonntagsmusik das Ensemble „NeoBarock” gastiert. Auf dem Programm stehen Werke von Georg Philipp Telemann für Streicher, darunter auch das berühmte Konzert für Viola, eines der wenigen Solokonzerte jener Zeit für dieses Instrument. Das Ensemble „NeoBarock”, dessen Mitglieder einst in der legendären, von Reinhard Goebel geleiteten Musica Antiqua Köln musizierten, konzertiert in vielen europäischen Ländern und bei bedeutendsten Festivals für Alte Musik. Es eröffnet in Magdeburg eine Konzertsaison, zu deren Interpreten u.a. der Altist Kai Wessel und das Ensemble „CordArte”, das Marais Consort, das Ensemble „La Gioia Armonica” mit barockem Hackbrett, die Sopranistin Doerthe Maria Sandmann, der Cembalist Armin Thalheim, der Magdeburger Fagottist Gerd Becker, der Kammerchor der Biederitzer Kantorei und das Weimarer Barockorchester oder der langjährige Cembalist Musica Antiqua Kölns, Léon Berben, gehören werden.
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Neue Produktion des Ballett Rossa

Am Donnerstag, den 25. September 2008, wird in der Kirche Sankt Georgen am Glauchaer Platz um 21 Uhr “Zeitlos”, die neue Produktion des Ballett Rossa, aufgeführt.

Nach dem Erfolg von “Sprachlos” im Vorjahr knüpft Ballettchef Ralf Rossa mit “Zeitlos” an das Motto des aktuellen Themenjahres an, indem seine “Góreckis Dritte“ (2005) im neuen Ambiente präsentiert. Mit der ganzen emotionalen Ausdruckskraft des Tanzes lenken Solisten und Ensemble des Ballett Rossa der Oper Halle den Blick auf zwischenmenschliche Begegnungen. Der Tanz, die besondere Atmosphäre des Aufführungsortes sowie Góreckis ergreifende “Sinfonie der Klagelieder“ laden einen Abend lang ein, inne zu halten. In dieser Produktion verbinden sich Choreographie und Schauspiel auf außergewöhnliche Art und Weise. Der Tänzer Benjamin Zettl spricht und spielt einen Monolog aus Paul Austers Roman “Stadt aus Glas“ inmitten der beeindruckenden Choreographien der Ballett Company.

Wie die Oper Halle mitteilt, sind neben der Premiere zwei weitere Vorstellungen geplant: am Freitag, den 26. September 2008, 21Uhr, sowie am Samstag, den 27. September 2008, ebenfalls 21 Uhr.

Karten für die Vorstellungen sind erhältlich in der Theater- und Konzertkasse, Große Ulrichstraße 51, telefonisch unter 0345 2050222 oder im Internet unter www.oper-halle.de.

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