Saarland


WanderMarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig am 26. April 2009

Die anspruchsvolle Marathon-Strecke führt auf 30 Kilometer Länge in diesem Jahr vom Wander-Info-Zentrum in Losheim am See bis zur Hochwald-Alm bei Wadrill und stellt nach der Premiere im letzten Jahr einen weiteren Streckenabschnitt des Fernwanderweges Saar-Hunsrück-Steig vor. Auf dieser Etappe erwartet die Wanderer ein Premiumweg mit echtem Trekkingcharakter. Auf schmalen Pfaden wechseln sich immer wieder herrliche Fernsichten und Hochwaldimpressionen ab. Steigungen sind gleichmäßig über die Gesamtstrecke verteilt.

Den Abschluss der Wanderung bildet ein gemeinsamer Ausklang mit Musik und kulinarischem Angebot auf der Hochwald-Alm Wadrill – übrigens die einzige Alm des Saarlandes – mit gemütlichem Biergarten. Dort erhält jeder Teilnehmer dort seine verdiente Urkunde und ein kleines Präsent.
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4. Internationaler Gourmetmarkt Gourmet Markt - Kulinarische Genüsse vor neuer Kulisse am Ludwigsplatz Saarbrücken

Am 16. und 17. Mai 2009 findet die vierte Ausgabe des Gourmet Marktes in Saarbrücken mit einer Neuerung statt. Wegen der großen Nachfrage seitens der Besucher und Aussteller wechselt der nächste Gourmet Markt auf den barocken Ludwigsplatz mit der Ludwigskirche als Kulisse.

Bekannte und neue Aussteller werden wieder Hunderte von Leckereien zum Schauen, Verkosten und Kaufen anbieten. Von hochwertiger deutscher Bioware bis hin zu französischen, italienischen und türkischen Feinkostprodukten hat der Markt all das zu bieten, was Gourmets begehren. Champagner, Weine aus diversen Ländern, leckere Schinken und Salamisorten, Käse aus verschiedenen Regionen, hochwertige Essige und Öle, französische Tartes, allerlei Gewürze und Salze sowie ausgefallene Senf und Marmeladenvarianten stellen nur einen Teil der erlesenen Leckereien dar. Musikalisches und kulturelles Rahmenprogramm sowie ein Show-cooking werden die genussvolle Atmosphäre noch verstärken. Näheres zum 4. Internationalen Gourmet Markt sind unter www.gourmetmarkt.org abrufbar.

Ostermarkt St. Wendel - Wo der Osterhase zu Hause ist…

Der Ostermarkt im Herzen der historischen Altstadt von St. Wendel, der in diesem Jahr vom 26. März bis 29. März täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet hat, zählt mit seinen dekorativ geschmückten Buden zu einem „wahren“ Publikumsmagnet im südwestdeutschen Raum. Als besondere Attraktion erweist sich das Dorf der Osterhasen. Da gibt es die Hasenküche zu bewundern, das Osterhasenorchester oder die Hasenschule, wo ein strenger Hasenpauker den Erstklässlern das Eier-ABC einimpft. Glanzlicht des Marktes ist die mit 2.000 handbemalten Ostereiern filigran geschmückte, überdimensionale Osterkrone auf dem Brunnen des Schlossplatzes. Ebenso imposant präsentiert sich die Osterhasenstube – eine Szenerie handgeschnitzter Osterhasen, die beweglich in ein riesiges Osterei eingearbeitet sind. Dekorativ geschmückte Buden laden zum genussvollen Schlendern ein und wecken Frühlingsgefühle: Nicht Kommerz und Rummel stehen im Mittelpunkt, sondern Ostern als Fest der Freunde und Start in den Frühling. Mit einem Streichelzoo sowie einer Spiel- und Abenteuerlandschaft ist der Ostermarkt außerdem für Familien mit Kindern ein interessantes Ausflugsziel.

Bettsäächer (Löwenzahn)Tage an der Eichenlaubstraße - Leckeres von der Pusteblume - Gemeinden Losheim am See, Mettlach, Wadern, Weiskirchen

Vom 4. März bis zum 11. April 2009 bieten die Eichenlaubwirte, Mettlacher und Orscholzer Gastronomen sowie teilnehmende Betriebe in den Naturpark-Gemeinden im Rahmen der Bettsäächertage Gerichte rund um den Löwenzahn an. Ob Kuhblume, Eierbusch, Goldblom, Seichkraut, Pissblume oder Bettsäächer, der Name ist vielleicht unterschiedlich, aber als Heilmittel und Delikatesse ist das (Un-)Kraut mit der gelben Blüte mitten in der Blätterrosette in vielen Regionen bekannt. Schmackhafte Löwenzahngerichte wie Bettsäächer-Salate mit Schinken, gebratenen Champignons oder Camembert sowie andere vielfältige Kreationen stehen während den kulinarischen Wochen auf der Speisekarte. Geführte Wanderungen, Vorträge sowie Veranstaltungen umrahmen die Aktionstage.

Reklamehelden gesucht: Lila Kuh gegen Tiger im Tank - Deutsche Zeitungsmuseum

Das Superwahljahr 2009 beginnt im Januar im Internet mit einer Wahl der anderen Art. Unter www.reklamehelden.info lassen das Deutsche Werbemuseum und das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen abstimmen, um den beliebtesten Reklamehelden zu ermitteln.

Die lila Kuh auf der Weide, den Tiger im Tank, das kultige Camel-Kamel und den stets gut beschuhten Salamander Lurchi – wer kennt nicht diese Reklamehelden, die uns aus Zeitschriftenanzeigen und Werbespots entgegenspringen? Und wer wird das Rennen um die Gunst der “Werbe-Wähler” machen? Bei diesen Sympathieträgern von Gestern und Heute dürfte die Wahl schwer fallen und die Wahlbeteilung hoch ausfallen. Einige der Figuren werden wir mit Sicherheit im Deutschen Zeitungsmuseum im saarländischen Wadgassen wieder finden: Nach der Auswertung werden dort sowohl die Gewinner als auch die weiteren prämierten Reklamehelden im Rahmen einer Ausstellung vom 13. Juni bis zum 4. Oktober 2009 gezeigt. Anhand von Originalanzeigen aus Zeitungen und Zeitschriften, Merchandising-Artikeln und Werbespots erhalten die Besucher neben einem repräsentativen Überblick auch Hintergrundinformationen zu den einzelnen Figuren. Mit dieser Präsentation rückt das Deutsche Zeitungsmuseum erstmals in einer umfang- und facettenreichen Schau das Thema Werbung in den Mittelpunkt, ohne deren Einnahmen durch Werbeanzeigen die Zeitungen und Zeitschriften nicht zu den heutigen Preisen verkauft werden könnten.
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Dein Gehirn - Denken, fühlen, handeln - Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert zum ersten Mal in Deutschland die Ausstellung “Dein Gehirn. denken.fühlen.handeln“. Vom 16. Mai 2009 bis zum 18. April 2010 lädt die Mitmachausstellung die Besucher dazu ein, die Welt des eigenen Gehirns mit viel Spaß und Spannung zu entdecken: Wie bin ich im Kopf gestrickt oder geschaltet? Warum bin ich Links- oder Rechsthänder? Ist alles „gottgegeben“ oder kann ich selbst an mir arbeiten? Die Präsentation liefert Antworten auf diese und mehr Fragen der Menschheit.

Das einzigartige Projekt wurde vom Experimentarium in Hellerup/Dänemark konzipiert und macht durch 42 Mitmachobjekte und Experimentierstationen die Funktionen, Bestandteile und Möglichkeiten unseres wichtigsten Körperteils mit allen Sinnen erlebbar. In den bisher 14 europäischen Stationen haben mehr als 700.000 Menschen “The Brain” gesehen.

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung sind direkt beim Besucherservice des Weltkulturerbe Völklinger Hütte, 66302 Völklingen, Tel. +49(0)6898 / 9100100, www.voelklinger-huette.org erhältlich.

Otmar Alt: Der Rabe und die Weltgeschichte - Ein besonderer Zugang zur Geschichte der letzten 60 Jahre

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt neue Werke von Otmar Alt in einer Weltpremiere ab 5. April 2009 in der Möllerhalle und der Sinteranlage. Der neue Bildzyklus des Künstlers ist maßgeblich mit der Völklinger Hütte verbunden. Die hochkarätige Ausstellung „Weltereignisse. Meisterwerke der Reportagefotografie“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte hat den legendären künstlerischen Querdenker Otmar Alt bei einem Besuch in der UNESCO Welterbestätte 2007 zu neuen Bildern inspiriert und motiviert. Das Resultat „Otmar Alt. Der Rabe im Zentrum der Weltgeschichte“ ist als Ergebnis ein einmaliger Gemäldezyklus mit 31 großformatigen Arbeiten.

Otmar Alt verknüpft und illustriert in der Werkschau auf kongeniale Weise seine Lebensbiografie mit denen der Menschheit auf diesem Planeten. Dabei stellt er Höhen und Tiefen in seiner ganz persönlichen Biografie den Weltereignissen gegenüber. Schatten werfen zum Beispiel die Stillsetzung der Völklinger Hütte 1986 oder die Katastrophe von Tschernobyl. Aber auch hier wirken Alts Werke nie düster: Die puzzleartig zusammengesetzten Farbfelder und unterschiedlichen Sinnebenen eröffnen beim Betrachter jeden Alters immer auch die Hoffnung auf das Licht und den Morgen danach.
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Zeitungsmuseum Wadgassen - Der Offene Brief - Kämpferische Post von Luther bis Grass

Vom 21. März bis zum 3. Mai präsentiert die Ausstellung “Der Offene Brief” im Zeitungsmuseum Wadgassen Sternstunden der Gattung ebenso wie Kurioses und spannt mit ihren gut 70 Beispielen einen Bogen von der Reformation bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf deutschen Offenen Briefen des 20. Jahrhunderts, ohne auf den berühmtesten Text, „J’accuse …!“ von Emile Zola, zu verzichten.

Solche Post bekommt man meistens ungern: einen Offenen Brief. Den schreibt einer und veröffentlicht ihn gleich in den Medien. Alle können mitlesen, alle wissen, was da in häufig geschliffenen Worten angeprangert, gefordert oder aufgedeckt wird. Ob Martin Luther sich an den Papst richtet, Gotthold Ephraim Lessing an den Hauptpastor Melchior Goeze, Heinrich Mann an Reichskanzler Gustav Stresemann, Anna Seghers an Christa Wolf, Marcel Reich-Ranicki an Günter Grass oder Frank Schirrmacher an Martin Walser, immer ist mit dem Offenen Brief ein Bekenntnis des Autors verbunden, immer wird die Neugier der Öffentlichkeit bedient, immer schielt der Verfasser ein wenig auf die Nachwelt, vor der er als verantwortungsvoller Intellektueller stehen will.
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Comics made in Germany - Wenn die Sprechblasen deutsch sprechen

In einer Ausstellung widmet sich das Deutsche Zeitungsmuseum ausführlich dem Thema Comic made in Germany vom 28. Februar bis zum 10. Mai 2009.

Dabei nimmt sie einen Rückblick auf Stoffe und Stile, Helden und Serien, Erfolge und Kuriositäten des deutschen Comics. Im Mittelpunkt stehen Bücher und Taschenbücher, Alben und Hefte unterschiedlicher Formate aus den Sammlungen der Deutschen Nationalbibliothek und des Instituts für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Die Präsentation verfolgt die Entwicklung der Comics in Deutschland über verschiedene Phasen, Phänomene und Strömungen hinweg bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden die prägenden Autoren und Reihen des Comic. Comics von Frankfurter Autoren und Zeichnern und ihrem Beitrag zur Entwicklung der Gattung Comic, angefangen von Cefischers legendärem Oskar, der Familienvater (seit 1950), bis hin zu den Satirikern der „Neuen Frankfurter Schule“, angeführt von Robert Gernhardt, Hans Traxler und F.K. Waechter, ist eine eigene Abteilung der Schau gewidmet. Die Comics der APO-Generation von 1968 wie Alfred von Meysenbugs Super-Mädchen sind ebenso zu sehen wie Comics aus der Zeit der Jugend- und Alternativkultur, vertreten etwa durch das Werk Gerhard Seyfrieds oder Brösels Motorradfreak Werner.
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Seit dem 11. Januar 2009 sorgt die Ausstellung „Das Auge des Himmels“ im ehemaligen Bergwerk Reden in Landsweiler neben dem „Gondwana Praehistorium“ für Furore und ist eine Hauptattraktion des „Zukunftsorts Reden“ geworden. Über 300.000 Besucher hat die spektakuläre Präsentation bereits im Gasometer Oberhausen in den letzten 18 Monaten in ihren Bann gezogen.

Es ist die Perspektive Gottes, aus der die Besucher in der Ausstellung die Erde sehen. Die großformatigen Bilder wurden von Erdbeobachtungssatelliten für rein wissenschaftliche Zwecke gemacht und sind doch von überwältigender Schönheit. Die Erde wird in ihrer faszinierenden Gestalt gezeigt: Die gewaltigen Gebirge und Wüsten, die großen Ströme und Ozeane, die vom Menschen unberührte und die von ihm veränderte Natur mit ihren heiligen Orten und Industriemetropolen. Die 58 Bilder werden durch bewegte Satellitenbilder und weitere Exponate ergänzt, und an diversen Modulen können sich die Besucher interaktiv einbringen.

Die Ausstellung dauert bis zum 27. September 2009 im Zukunftsort Reden, Am Bergwerk Reden 10, 66578 Schiffweiler / Landsweiler-Reden.
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