Saarland


jazz-transfer 2008 - Saarbücker Festival für zeitgenössischen Jazz

Das Jazz-Syndicat Saarbrücken e.V. veranstaltet vom 07. bis 16. November 2008 bereits zum fünften Mal in Folge das Jazz-Festival “jazz-transfer”. Mit der bewährten dezentralen Struktur, unterschiedlichen Spielstätten und einem attraktiven Programm nationaler und internationaler Bands wird das Festival die Landeshauptstadt Saarbrücken in den Bann des Jazz ziehen.

Vielseitigkeit ist nach wie vor das Markenzeichen des Festivals. Fünf Formationen aus Deutschland und fünf Formationen aus Frankreich bilden das Herzstück des Festivals 2008. Hinzu kommen vier US-Bands, eine spannende deutsch-schweizerische Begegnung, ein Ensemble, das die Geschichte des europäischen Jazz der letzten drei Jahrzehnte repräsentiert und – zum Abschluss – ein Weltklassepianist, Abdullah Ibrahim, dessen Musik untrennbar mit dem Kampf gegen die Apartheid verbunden ist und für die kulturelle Selbstbestimmung als Ausdruck einer unmittelbaren Lebensfreude steht.
(weiterlesen…)

Festival Euroklassik 2008 - Mit Musik Grenzen überschreiten

26 Konzerte mit großen Stars, aber auch jungen, hoffnungsvollen Talenten in der herrlichen Region Saar-Pfalz-Bitscherland – bis zum 22. Oktober 2008 begeistert das zweitgrößte Musikfestival im Südwesten Deutschlands alle Freunde klassischer Musik mit einem hochwertigen Programm. In diesem Jahr lautet das Thema „Arbeitswelten – Lebenswelten“.

Das Abschlusskonzert findet am Mittwoch, 22. Oktober 2008 um 20.00 Uhr in der Festhalle in Pirmasens statt. Christian Gerhaber, Bariton; triit mit Gerold Huber am Klavier auf. Auf dem Programm Beethoven, Pavel Haas, Mozart und Mahler.
(weiterlesen…)

Der Barbarenschatz - Der bedeutendste metallische Gesamtfund des römischen Europas, außerhalb von Italien

Vor rund 1.700 Jahren ist er im Rhein versunken und viele Legenden ranken sich um ihn, bis er in den 1980er Jahren beim Kiesabbau entdeckt wurde: „Der Barbarenschatz“. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim zeigt bis zum 26. Oktober 2008 die Ausstellung „Der Barbarenschatz“ und gibt einen beeindruckenden Einblick in römische und germanische Kultur und Lebensweise.
Diese große Themenausstellung ist eine gute Gelegenheit, sich mit einer relativ unbekannten Episode unserer Geschichte zu beschäftigen, nämlich der Zeit der „Invasionen durch die Barbaren”, die in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. einfielen, nicht um Land zu erobern, sondern um die Reichtümer des Landes zu plündern.

Diese hochinteressante Ausstellung zeigt die Schwächen und die Verwundbarkeit des sich damals in seiner Blütezeit befindlichen Römischen Reiches auf! Als Leitfaden der Ausstellung dient ein authentischer, archäologischer Schatz: die größte Sammlung von Metallgegenständen aus der Zeit des römischen Reiches in Europa, die jemals außerhalb Italiens entdeckt wurde. Dieser Schatz besteht aus Tausend verschiedenen Objekten, davon über 500 aus Eisen, 200 aus Bronze und 10 aus Silber – die ganze Sammlung wiegt 728 kg! Die Gegenstände wurden im Jahre 260 unserer Zeitrechnung von den im Südwesten Galliens ansässigen Alemannen geraubt und versanken später im Rhein, wo sie sowohl vor den Germanen als auch vor den Römern sicher waren!
(weiterlesen…)

Eine Halle voller Gold und Edelsteine - St. Ingberter Edelsteinbörse „Edle Steine“

Seit über 20 Jahren fiebern Edelsteine dem November entgegen: Unter dem Titel „Edle Steine“ bieten dann zahlreiche Aussteller in der St. Ingberter Stadthalle Gelegenheit, die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten der Goldschmiede zu bewundern.

Aussteller, Sammler und Händler aus der gesamten Bundesrepublik präsentieren am 08. und 09. November wertvolle Edelsteine und Halbedelsteine, sowie daraus gefertigte Schmuckstücke. Darüber hinaus werden Mineralien und Fossilien aus aller Welt ausgestellt. Nicht nur die faszinierende Schönheit der Exponate, auch die große Auswahl und Preisvielfalt der zu erwerbenden Objekte haben dazu beigetragen, dass die Börse inzwischen zu den größten Ausstellungen ihrer Art im Südwesten Deutschlands zählt und jedes Jahr rund 10.000 Besucher nach St. Ingbert lockt.
(weiterlesen…)

Bildhauer Alexander Archipenko im Saarlandmuseum Saarbrücken

Werkretrospektive: Ein Ukrainer in Paris
18. Oktober 2008 bis 18. Januar 2009
Saarlandmuseum, Saarbrücken

Mit dem umfangreichen Nachlass des Bildhauers Alexander Archipenko (Kiew 1887-1964 New York) beherbergt das Saarlandmuseum eine europaweit einzigartige Sammlung an Originalgipsen, Bronzen und Zeichnungen von einem der wichtigsten Wegbereiter der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Auf der Grundlage dieser Eigenbestände richtet das Saarlandmuseum bis zum 18. Januar 2009 dem Schaffen Archipenkos die umfangreichste Retrospektive der letzten Jahrzehnte aus.
Im Jahre 1909 hatte der junge Ukrainer sich in Paris niedergelassen. Wie andere fortschrittliche Bildhauer seiner Generation interessierte Archipenko sich intensiv für die Skulptur der außereuropäischen Kulturkreise. Im Louvre und in den völkerkundlichen Sammlungen der französischen Hauptstadt standen ihm die Werke der altgriechischen, orientalischen oder fernöstlichen Hochkulturen in reicher Fülle vor Augen.
(weiterlesen…)

Science-Ausstellung Papier im Deutsche Zeitungsmuseum

In einer großen Science-Ausstellung widmet sich das Deutsche Zeitungsmuseum dem Thema Papier bis zum 1. Februar 2009 ausführlich. Dass Papier uns im Alltag fast überall umgibt und begleitet, fällt den wenigsten bewusst auf. In wie vielfältiger Weise wir Papier im Tagesablauf dennoch brauchen und wie oft wir es zur Hand nehmen, zeigt allerdings, wie wichtig dieser Rohstoff für uns Menschen ist. Vor allem für Kinder und Jugendliche ist die interaktive Ausstellung konzipiert – aber auch für alle Erwachsenen, die neugierig sind und Papier einmal aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten wollen.
(weiterlesen…)

Science Center Ferrodrom® 08 in der Möllerhalle der Völklinger Hütte

In der Möllerhalle, dem „Bauch“ des ehemaligen Eisenwerks Völklinger Hütte, wo einst Erz, Kalk und Sinter in Hängebahnwagen abgefüllt wurden, können die Besucher bis 2. November die spannende Welt von Eisen und Stahl hautnah erfahren.

Als erste Anlage aus der Blütezeit der Hochindustrialisierung wurde die 1986 stillgelegte Völklinger Hütte Weltkulturerbe der UNESCO. Heute zählt die ehemalige Roheisenproduktionsstätte mit Ausstellungen wie „Leonardo da Vinci“, „InkaGold“ „Schätze aus 1001 und einer Nacht“ oder „Macht und Pracht“ zu den spannendsten Orten der europäischen Industriekultur. Seit März 2008 erleben die Besucher im Science Center Ferrodrom® die vier für die Eisenherstellung wichtigen Urelemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Elementetunnel und interaktive Mitmachstationen
Vier Elementetunnel und über 100 interaktive Mitmachstationen laden dazu ein, die Geschichte des Eisens in all seinen Facetten kennen zu lernen. Dazu zählt u.a. eine riesige Windmaschine, an der man sich mit Wunsch-Wind-Geschwindigkeit kräftig durchpusten lassen kann. Der gleichmäßige und nie versiegende Luftstrom war für die ehemalige Roheisenproduktionsstätte der Völklinger Hütte immer von elementarer Bedeutung, da nur ein steter Luftstrom eine optimale Verbrennung und damit bestes Roheisen garantierte. Zu den Höhepunkten von Science Center Ferrodrom® gehören der alle zehn Minuten zündende Feuertornado, ein magischer Eisblock, die Luftblasen-Maschine und den im Saarland einzigartigen Windtornado, der auf Knopfdruck funktioniert.
(weiterlesen…)

“Weltereignisse. Meisterwerke der Reportagefotografie von Associated Press” - Ausstellung in der Völklinger Hütte

Großformatige Sonderdrucke erinnern an die bedeutendsten Ereignisse der letzten Jahrzehnte

„Weltereignisse. Meisterwerke der Reportagefotografie von Associated Press“ – so lautet die Ausstellung, die bis zum 02. November 2008 im UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu sehen ist. 72 großformatige Fotografien erinnern an die bedeutenden Weltereignisse der letzen 50 Jahre.

Wo einst Industrie- und Architekturgeschichte geschrieben wurde, Schornsteine qualmten und ohrenbetäubender Lärm den Arbeitsalltag bestimmte, zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte täglich ab 10.00 Uhr in der Möllerhalle und in der Sinteranlage 72 bedeutende Zeitdokumente von den besten Fotografen der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Neben Bildern von Marilyn Monroe oder den Beatles bei ihrem letzten Konzert zeigt die Ausstellung auch Fotografien, die nach wie vor betroffen machen: die Explosion der Raumfähre Challenger, Heckenschützen in Sarajewo oder die folgenschwere ICE-Zugkatastrophe bei Eschede in Niedersachsen.
Die Fotos wurden in direkter Zusammenarbeit mit AP nach einer Ranking-Liste der weltweit meist publizierten Bilder ausgewählt. In einem Spezialverfahren wurden diese als UV-Drucke auf große Metallplatten gezogen, so dass ihnen das Wetter in den offenen Hallen nichts anhaben kann.
Zur Ausstellung ist ein Katalogbuch mit Abbildungen aller Fotografien (96 Seiten) zum Preis von 9,95 Euro erschienen.
(weiterlesen…)

Fotosyntesen 2008 – Industrie und Landschaft - Saarbrücken Saarlandmuseum, Studiogalerie

In der vierten Ausstellung der Reihe „Fotosynthesen“ zeigt das Saarlandmuseum Industriemotive in fotografischen Arbeiten des in Saarbrücken geborenen und für die westdeutsche Fotografie so wichtigen Otto Steinert (1915-1978) und des in Düsseldorf arbeitenden Künstlers Bernd Lieven (geb. 1961). Beide Künstler eint die subjektive, emotionale Herangehensweise an das Thema.

In einem Land, das über 150 Jahre von der Industrialisierung geprägt wurde, und in einer Zeit, in der bereits viele Anlagen der Schwerindustrie entweder verschwunden, geschlossen und abgerissen sind oder ihre Ruinen in Denkmäler verwandelt wurden, ist es von großem Interesse, sich mit dem Wandel des Bildes der Industrie in der Kunst auseinanderzusetzen. Deshalb hat sich die Reihe „Fotosynthesen“ zur Aufgabe gemacht, Werke aus der Bewegung der subjektiven Fotografie der 1950er Jahre mit fotografischen Positionen der Gegenwartskunst in Beziehung zu setzen.
(weiterlesen…)

St. Wendeler Weihnachtsmarkt - 06. Dezember bis 14. Dezember 2008 - St. Wendel, Fußgängerzone der Innenstadt rund um Rathaus und Dom

Auch in diesem Jahr bietet die liebevoll restaurierte Innenstadt von St. Wendel die stimmungsvolle Kulisse für einen der besuchenswertesten Weihnachtsmärkte im Südwesten Deutschlands. Das originelle Sortiment handwerklicher und kunsthandwerklicher Kostbarkeiten aus Glas, Holz oder Keramik hebt den St. Wendeler Weihnachtsmarkt aus der großen Masse ähnlicher Veranstaltungen hervor und beweist: Hier geht Qualität vor Kommerz.
Dazu gibt es ein bunt gemischtes Rahmenprogramm und Attraktionen im Übermaß. Die großen „Stars“ des St. Wendeler Weihnachtsmarktes sind die fast 200 zipfelbemützten, 30 Zentimeter kleinen Bewohner des Zwergenwaldes. Magisch wirkt dagegen die zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide, die sich mit handgeschnitzten Figuren, prächtig gestalteten Schauvitrinen und strahlendem Lichterschmuck in der Mitte des Schlossplatzes dreht. Eine mittelalterliche Handwerkergasse (Spinnen, Weben, Färben, Korbflechten, Drechseln), mannshohe Nussknacker, eine lebende Krippe, eine Rodelbahn mit echtem Alpenschnee, eine Erzgebirgsmanufaktur oder die mit über 450 Exponaten größte Krippenausstellung des Südwesten runden das Angebot des St. Wendeler Weihnachtsmarktes ab.
Wie aus dem Nichts erscheint der orientalische Weihnachtsmarkt: Ein Bazar mit Beduinenlager und Kamelen tauchen Sie in die Welt der Scheherazade ein. Im Stall zu Bethlehem mit Esel, Ziege, Schaf und Lämmchen unter einem bunten Zauberbaum wird die richtige weihnachtliche Stimmung geweckt.

Seite: Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Vorwärts