Sachsen Anhalt


Sommerfest in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg am 15. August ab 16 Uhr

Die Lyonel Feininger Galerie feiert am Samstag, dem 15. August, von 16 Uhr bis Mitternacht ein großes Sommerfest und lädt dazu alle Quedlinburger und Kulturinteressierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei, und die Ausstellung “Feininger im Harz” steht von 16 bis 19 Uhr allen Gästen kostenlos offen. Die Berliner Band “Blue Moon” sorgt mit Swing der 20er Jahre und einem großen Repertoire anderer Musikrichtungen für die richtige Stimmung. Speisen und Getränke werden vom Van der Valk Parkhotel Schloss Meisdorf zu moderaten Preisen angeboten. Nachmittags gibt’s Kaffee und Kuchen, abends ein Büffet.

Von 16 bis 19 Uhr haben Kinder, Eltern und andere Künstler Gelegenheit, auf den Spuren Lyonel Feiningers den Bleistift oder Pinsel in die Hand zu nehmen. Nach einem kurzen Blick in die Ausstellung können Spielzeughäuschen angemalt und Kartondrucke und Linolschnitte hergestellt werden. Die Leipziger Künstlerin Katharina Immekus, die für die Feininger-Galerie eine exklusive Linolschnitt-Edition zu “Feininger im Harz” geschaffen hat, hilft und gibt Tipps. Thomas Siemon, der auf dem Spinnereigelände in Leipzig eine Druckerei betreibt und dort für die Künstler der Leipziger Schule druckt, wird die geschnittenen Linolstöcke sofort abziehen. Außerdem können die Kinder unter Anleitung ein echtes Fachwerkhaus errichten, das vom Deutschen Fachwerkzentrum zur Verfügung gestellt wird. Wer möchte, kann sich auch über den Fortgang der Sanierungsarbeiten im Schlossberg 11 informieren und die archäologischen Grabungen im Keller in den Blick nehmen. Dr. Björn Egging, Leiter der Feininger-Galerie, freut sich besonders über die Malstube am Nachmittag: “Wir haben dank der großzügigen Unterstützung durch die K2-Computer Softwareentwicklung GmbH, Quedlinburg, die Möglichkeit, an einem Tag ein ganzes Jahresprogramm zu veranstalten. Ich hoffe, dass wir damit viele Menschen ansprechen, vor allem aber die kleinen und diejenigen, die selber mal etwas ausprobieren wollen, vielleicht sogar einen richtigen Linolschnitt.”
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Luther als Fundsache - im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle Saale

Für die Spurensuche an Luthers Lebens- und Wirkungsstätten in Sachsen-Anhalt gibt es derzeit ein besonders attraktives Besichtigungsprogramm. Dafür sorgt die Ausstellung „Fundsache Luther - Archäologen auf den Spuren des Reformators”, die bis zum 26. April 2009 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) zu bestaunen ist und erstmals Luthers Alltagsleben anhand archäologischer Funde beleuchtet.

Zu sehen sind Funde aus Mansfeld und Wittenberg, die Geschichten über den Haushalt und die Lebensführung der Familie Luther erzählen. So gibt der in Mansfeld geborgene Inhalt einer Abfallgrube Auskunft über die tatsächlichen Essgewohnheiten der Luthers. Nach Selbstauskunft stammt Luther aus „armer Leute Haus”, die Abfälle lassen jedoch andere Schlüsse zu. Auch am Lutherhaus in Wittenberg wurden bei Grabungen tausende Gegenstände aus Haus und Hof entdeckt. Zusammen mit Exponaten aus dem Ausland wurden die Funde zu einer Gesamtschau der lutherschen Hinterlassenschaften zusammengestellt und in anschaulichen Inszenierungen zum Sprechen gebracht. Sie zeichnet ein neues Bild des bislang weitgehend unbekannten Privatmanns Martin Luther. Die Schau ist außer montags täglich geöffnet (www.fundsache-luther.de).
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5. Internationaler Telemann-Wettbewerb 2009, für die historischen Holzblasinstrumente Blockflöte, Traversflöte und Oboe vom 7. bis zum 15. März 2009 in Magdeburg

Bislang bewarben sich 86 MusikerInnen um eine Teilnahme, wobei 46 Anmeldungen für Blockflöte, 29 für Traversflöte und 12 für Oboe im Wettbewerbsbüro eingegangen sind. Die Bewerbungen aus 23 Ländern kamen erstmals auch aus Estland, Finnland, Korea und den Niederlanden.

In den nächsten Tagen ist mit weiteren Anmeldungen zu rechnen. Mit dieser außerordentlich großen Nachfrage dringt der Internationale Telemann-Wettbewerb in neue Bereiche internationaler Wahrnehmung vor und erstmals können nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden: Aus Kapazitätsgründen wird die Anzahl der Teilnehmer auf 80 zu beschränken sein. Die endgültige Zulassung erfolgt durch das Wettbewerbsbüro unter Aufsicht des Juryvorsitzenden Dr. Peter Reidemeister (Basel) und des Wettbewerbspräsidenten András Székely (Budapest).
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Mit ca. 30 Veranstaltungen stellt sich der neue Jahrgang 2009 an Saale, Unstrut, Elster und Mansfelder Seen vor

Sie haben sich bei den Weinfreunden längst einen Namen gemacht, die Jungweinwochen des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Geselligkeit, Entspannung, Information und Abwechslung – das alles versprechen die ca. 30 Veranstaltungen, zu denen Winzer, Gastronomen und Touristiker den ganzen April einladen. „Schon die herbstliche Weinlese ist für viele unserer Besucher von großem Interesse, nun wollen sie auch wissen, was aus den Trauben geworden ist“, weiß Sandra Polomski, Geschäftsführerin der Weingebietswerbung und verspricht sehr spritzige Tropfen aus dem nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands. Sie verweist auf die aktuelle Broschüre, die alle Veranstaltungen der Jungweinwochen und auch die genauen Anschriften und Öffnungszeiten der beteiligten Weingüter auflistet. So treffen die neuen Tropfen auf kulinarische Köstlichkeiten, unterhaltsame Menschen und zauberhafte Landschaften, die besten Zutaten also für vier spannende Wochen.
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Lutherweg und Niederländischer Barock Kultur Wochenende im Gartenreich Dessau Wörlitz

Anhalt erinnert an den Reformationstag und den 300. Todestag der Fürstin Henriette Catharina von Anhalt-Dessau

Zu einem ereignisreichen Kultur-Wochenende lädt die Region Anhalt vom 31.Oktober bis 2. November in das UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz ein. Am Reformationstag kann man in Dessau auf den Spuren des neuen Lutherweges wandeln und sich auch kulinarisch ins 16. Jahrhundert begeben. Die verschiedenen Stationen des Lutherweges präsentieren viele Kunstschätze von historischen Büchern aus der Georgs

Bibliothek mit Originaleintragungen von Luther bis hin zu Cranach-Gemälden in der Johannis-Kirche. Am Nachmittag lädt die Anhaltische Gemäldegalerie in einer Sonderführung zu ihrem Bilderschatz aus der Reformationszeit ein und am Abend informiert ein Vortrag in der Oranienbaumer Kirche über die Freundschaft zwischen Luther, Melanchthon und dem Anhaltischen Fürsten Georg III. Der 1. November steht ganz im Zeichen des 300. Todestages der Fürstin Henriette Catharina, die als oranische Prinzessin nach dem 30 jährigen Krieg den Dessauer Fürsten Johann Georg II. heiratete und in Oranienbaum mit einer barocken Schloss-, Park- und Stadtanlage ein Stück Holland mitten in Deutschland schuf. Schlossbesichtigungen zur Familiengeschichte der Oranierin, ein Vortrag über die Fürstin privat, Tee und Gebäck im prächtigen Sommerspeisesaal und Stadtführungen rund um den Orangenbaum, dem Wahrzeichen der Stadt und Wappen der Oranier, erinnern an diesem Tag besonders an die Gründerin Oranienbaums, die eine direkte Vorfahrin der niederländischen Königin Beatrix ist.

Ausstellung Malerei von Frank Schult in Kunsthalle Villa Kobe Halle

Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008, um 19 Uhr, wird in der Kunsthalle Villa Kobe eine Ausstellung mit Malerei von Frank Schult eröffnet. Die Bilderschau wird bis zum 23. November, donnerstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr, in der Villa Kobe zu sehen sein.

In einem Vorwort zur Ausstellung heißt es: “Das ‘Was’ bildet für Frank Schult ausnahmslos den Ausgangspunkt seiner Arbeit. Hierbei können mythologische oder religiöse Überlieferungen als Grundlage dienen, aber ebenso literarische, kulturelle oder gesellschaftspolitische Anregungen. Nicht selten liefert eine Begebenheit aus dem eigenen Leben den Auftakt für ein Werk oder gibt den Impuls für den weiteren Verlauf der Arbeit.”

Ensemble NeoBarock eröffnet neue Konzertsaison in Magdeburg

Schon längst sind die monatlich stattfindenden „Telemann-Sonntagsmusiken” ein Geheimtipp für Musikliebhaber und Freunde Alter Musik. Am 7. September beginnt die neue Saison dieser Konzertreihe, die ihren Stammplatz im Schinkelsaal des Magdeburger Gesellschaftshauses gefunden hat.
In der Folge laden das Telemann-Zentrum und der Arbeitskreis „Georg Philipp Telemann” Magdeburg e.V. an jedem ersten Sonntag im Monat, jeweils um 11 Uhr zu Matineen mit Werken des 1681 in Magdeburg geborenen Komponisten und seiner Zeitgenossen ein. Die Konzertreihe widmet sich ausschließlich der Kammermusik, dargeboten von Spitzeninterpreten der Alten-Musik-Szene.

Barockmusik vom Feinsten heißt es also, wenn in der kommenden 467. Telemann-Sonntagsmusik das Ensemble „NeoBarock” gastiert. Auf dem Programm stehen Werke von Georg Philipp Telemann für Streicher, darunter auch das berühmte Konzert für Viola, eines der wenigen Solokonzerte jener Zeit für dieses Instrument. Das Ensemble „NeoBarock”, dessen Mitglieder einst in der legendären, von Reinhard Goebel geleiteten Musica Antiqua Köln musizierten, konzertiert in vielen europäischen Ländern und bei bedeutendsten Festivals für Alte Musik. Es eröffnet in Magdeburg eine Konzertsaison, zu deren Interpreten u.a. der Altist Kai Wessel und das Ensemble „CordArte”, das Marais Consort, das Ensemble „La Gioia Armonica” mit barockem Hackbrett, die Sopranistin Doerthe Maria Sandmann, der Cembalist Armin Thalheim, der Magdeburger Fagottist Gerd Becker, der Kammerchor der Biederitzer Kantorei und das Weimarer Barockorchester oder der langjährige Cembalist Musica Antiqua Kölns, Léon Berben, gehören werden.
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Zusatzvorführungen der Faust Rockoper auf dem Brocken

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“ Und wo könnte man Goethes Zitat aus Faust besser folgen als auf dem Berg der Deutschen? Die Rockoper Faust auf dem Brocken im wohl höchsten Musicalsaal Deutschlands wird in diesem Jahr an drei Zusatzterminen aufgeführt. Für die Vorstellungen am 31. Oktober und 2. November sind noch einige Karten unter 03943 558145 oder www.hsb-wr.de buchbar.

Mystisch geht die Reise los. Auch wenn die Gäste bereits im Mephisto-Express von Hexen und Teufel begrüßt werden, geht es doch nicht hinab in die Unterwelt. Ziel ist stattdessen der höchste Gipfel im Harz, der Brocken mit 1.142 Metern Höhe. Im Goethesaal des Brockenhotels nimmt dann die Tragödie ihren Lauf. Doch statt eines klassischen Theaterstückes werden die Besucher von rockigen Rhythmen mitgerissen. Bekannte Melodien vertont mit den Versen aus Faust machen den Nachmittag oder Abend zu einem kulturell-musikalischen Erlebnis.

Die Brockenbahn gehört zu den Harzer Schmalspurbahnen und wurde bereits 1899 erstmals befahren. Die nostalgische Fahrt in den dampfbetriebenen Zügen ist nicht nur für Eisenbahnliebhaber ein besonderes Erlebnis. Vor allem die nächtliche Fahrt mit dem Mephisto-Express durch die Wälder des Nationalparks Harz sorgt für eine schaurig-schöne Stimmung. Karten für die Vorstellungen sind zum Preis von 77,66 Euro inklusive Fahrt mit dem Mephisto-Express und teuflischen Imbiss unter 03943 558145 oder unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Der Harzer-Hexen-Stieg ist Deutschlands schönster Wanderweg 2008

„Deutschlands schönster Wanderweg 2008“ liegt im Harz! Der Harzer-Hexen-Stieg wurde am 6. September von der Fachzeitschrift „Wandermagazin“ aus 200 nominierten Wegen mit dieser Auszeichnung geehrt. Passend zum bevorstehenden fünften Geburtstag des Weges am
3. Oktober wird seine Erfolgsgeschichte damit fortgeschrieben. Erst im Januar wurde der Harzer-Hexen-Stieg vom Deutschen Wanderverband in die Liga der zertifizierten Qualitätswege aufgenommen.

„Naturgenuss, Kultur- und Zeitgeschichte verschmelzen ungezwungen miteinander und führen zu einem herausragenden, ganzheitlichen Erlebnis.“ So urteilten die Jurymitglieder über den 94 Kilometer langen Wanderweg von Osterode nach Thale. Ihr Fazit nach der Bewanderung des Weges: „Insgesamt beeindruckt der Harzer-Hexen-Stieg durch seine ungeheure Vielfalt: Hier wird sowohl was Naturlandschaft als auch was Kultur- und Zeitgeschichte betrifft aus dem Vollen geschöpft. Was dabei heraus kommt ist ein herausragender Wanderweg mit modernem Wegkonzept, der allen Anforderungen für den „Wanderweg des Jahres“ in der Kategorie „Mehrtagestour“ gerecht wird.“
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Musik.Zeit.Reisen Sachsen-Anhalt – Veranstaltungshöhepunkte im Herbst

In den Herbstmonaten ist Hochsaison im Konzertangebot für Musikzeitreisen in Sachsen-Anhalt. Reichlich Auswahl bietet sich im September und Oktober vor allem für Freunde der Barock- und Orgelmusik.

Zum Auftakt der Herbst-Musiksaison gibt es vom 3. bis 7. September Gelegenheit, bei den 22. Köthener-Bachfesttagen dabei zu sein. Die Aufführungen der von Bach in Köthen komponierten Brandenburgischen Konzerte im Spiegelsaal des Schlosses und im neuen Johann-Sebastian-Bach-Konzertsaal gehören zu den Höhepunkten. Orgelmusik-Begeisterte sollten sich einen Ausflug zu den Merseburger Orgeltagen vornehmen. Vom 13. bis 21. September wird der Merseburger Dom mit der klanggewaltigen Ladegastorgel zum Podium für prominente Organisten wie Michael Schönheit und Mathias Eisenberg.
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