Thüringen


Klassik Stiftung bietet freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre

Ab dem 01. Januar 2009 haben Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 16. Geburtstag freien Eintritt in den Einrichtungen der Klassik Stiftung Weimar. Dies hat der Stiftungsrat in seiner Sitzung vom 15. Dezember 2008 beschlossen. Die neue Regelung umfasst sowohl den Besuch von Dauerausstellungen als auch von temporär gezeigten Sonderschauen. Bei Besuchen im Klassenverbund gilt dies bis zur 10. Klasse einschließlich.

Mit diesem Angebot will die Klassik Stiftung Weimar mögliche Hemmnisse für den Besuch ihrer Einrichtungen herabsetzen. Flankiert wird diese Entscheidung von diversen museumspädagogischen Angeboten, die Möglichkeiten einer generationsübergreifenden und aktiven Auseinandersetzung mit der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne bieten. Neben dem Studiolo, der museumspädagogischen Werkstatt in Schillers Wohnhaus, zählen die unter dem Motto »Wer trägt große Namen auf seinem Rücken« gemeinsam mit der Vodafone Stiftung veranstalteten Kinderführungen mit kreativer Druckwerkstatt in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und die im Frühjahr dieses Jahres gestartete Rucksacktour »Unterwegs mit Fritz von Stein« zu den erfolgreichsten Projekten. Die für die ganze Familie konzipierte Rucksacktour wird im nächsten Jahr um zwei weitere Varianten erweitert: der Bauhaus bag-Tour und einer Entdeckungstour durch den Schlosspark Belvedere.

Konzerthöhepunkt des Weimarer Bauhaus-Sommers

Der Konzert-Höhepunkt des Sommers 2009 wird am Samstag, 4. Juli 2009 die „Amerikanische Nacht“ im Weimarhallenpark sein. Jetzt beginnt der Kartenvorverkauf in der Tourist-Information und im Deutschen Nationaltheater Weimar für das überaus erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt der Staatskapelle Weimar mit der weimar GmbH.

Die Zuhörer auf den Terrassen und Wiesen des Weimarhallenparks können sich auf einen zauberhaften Abend mit dem Thüringer Spitzenorchester in ganz besonderer Atmosphäre freuen. Inzwischen avanciert die Open-Air-Nacht zum größten Klassik-Konzert der Region.
Weimar Amerikanische Nach
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Musikfestival beginnt mit Langer Nacht der Hausmusik - Thüringer Bachwochen 2009 wieder mit hochkarätigem Programm

„Dort weitermachen, wo es im letzten Jahr aufgehört hat“, dass ist einer der Wünsche von Silvius von Kessel, dem Künstlerischen Leiter des wichtigsten Klassikmusikfestivals im Freistaat Thüringen. Denn aus den Thüringer Bachwochen sind fünf Jahre nach der Neugründung eine Kulturmarke geworden, die es nun auszubauen und im Profil zu schärfen gilt.

Mit dem Festivalprogramm 2009 soll ein weiterer Schritt in diese Richtung unternommen werden. Die Thüringer Bachwochen finden vom 3. bis 26. April 2009 statt und werden in diesem Zeitraum 33 Veranstaltungen anbieten. Traditionell beginnt das Festival wieder mit einem doppelten Paukenschlag: Den Auftakt stellt wie in den Vorjahren die beliebte „Lange Nacht der Hausmusik“ dar, in deren Rahmen Familien im ganzen Land zu Hauskonzerten in ihre Wohnungen einladen. Zuletzt hatten sich rund 50 Thüringer Familien mit Konzerten beteiligt, die von mehr als 2.000 Zuhörern besucht wurden. Als Eröffnungskonzert wird am 4. April die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion in der Bachkirche Arnstadt präsentiert. Das belgische Ensemble La Petite Bande unter Leitung von Sigiswald Kuijken zählt zu den wichtigsten Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs in unserer Zeit. Wie in den vergangenen Jahren werden auch 2009 hochrangige Pianisten während des Festivals auftreten: So stellt Martin Stadtfeld in Weimar seine Interpretation des „Wohltemperierten Klaviers“ vor. An einem Abend wird er den gesamten ersten Band dieses Opus magnum von Bach aufführen. Ihm folgt wenige Tage später die venezolanische Pianistin Gabriela Montero.
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Ausstellung “Modern, aber nicht modisch”: Bauhaus- Künstler in Gotha

Das Schlossmuseum Gotha erinnert mit der Sonderausstellung „Modern, aber nicht modisch“ vom 11. Oktober 2009 bis zum 3. Januar 2010 an zwei Bauhaus-Künstler, die Ende der 1920er und zu Beginn der 1930er Jahre in Gotha gewirkt haben: Wolfgang Tümpel (1903-1978) und Marianne Brandt (1893-1983).

Für den Metall- und Schmuckgestalter Wolfgang Tümpel war Gotha von 1928 bis 1930 eine kurze, aber für sein weiteres Schaffen sehr wichtige Zwischenstation auf dem Weg von Weimar und Halle nach Köln und Bielefeld.
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Auf den Spuren Lyonel Feiningers - Das Bauhaus im Weimarer Land

Mit Bleistift und Skizzenblock in der Tasche und stets mit dem neuesten Sportrad unterwegs – Lyonel Feininger war während seiner Zeit am „Staatlichen Bauhaus“ in Weimar viel im Umland unterwegs. Die südlich von Weimar gelegenen Dörfer faszinierten den in New York geborenen Künstler immer wieder aufs Neue. Und auch Besucher können die Gegend rund um Weimar am besten per Rad erkunden. Auf einer 30 Kilometer langen Radtour auf dem Feininger Radweg liegen Feiningers Lieblingsmotive wie an einer Kette aufgereiht. Die Tour beginnt in Weimar am Hauptgebäude der Bauhaus- Universität und führt vorbei an einem Atelier Feiningers und dem ehemaligen Wohnhaus der Familie. Weiter geht es über Orte wie Niedergrunstedt, Gelmeroda oder Mellingen. Zahlreiche Gemälde Feiningers sind von deren Dorfkirchen und Brücken entstanden. Dazu kommen Sehenswürdigkeiten wie die Lichtskulptur von Gelmeroda oder der Feininger Turm in Mellingen. Die gut ausgeschilderte Feininger- Radtour ist an den einzelnen Stationen mit attraktiven, großen Glasaufstellern versehen, auf denen auch das Feininger- Gemälde der jeweiligen Dorfkirche abgebildet ist.
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Besuch bei der Bauhaus- Handweberin, Führungen und Ausstellungen - Das Bauhaus in Erfurt

Das Haus liegt ganz oben, am Ende der Straße. Gebaut wurde es 1939 nach einem Vorentwurf des Bauhäusler Konrad Püschel und der Eigentümerin: Margaretha Reichardt. Damals war das Haus der Bauhaus- Handweberin lange das einzige Haus am Kirchberg mit rundherum freier Sicht auf die Landschaft und die Natur. Christine Leister erzählt diese Episode gern den Besuchern des Margaretha Reichardt Hauses in Erfurt. Sie lernte bei der Bauhauskünstlerin in ihrem Wohn- und Werkstatthaus und blieb.

Heute gehört das Haus zum Angermuseum in Erfurt und kann auf Voranmeldung besichtigt werden. In der Diele des Wohnhauses, im Wohn- und Bücherzimmer, kann der Besucher die Aura des Bauhauses erleben. Zu sehen sind Teppiche und Gobelins von Margaretha Reichardt auf den Fußböden und an den Wänden. In der Werkstatt des Hauses erklärt Christine Leister den Besuchern gern die Kunst der Handweberei und demonstriert die Funktionsweise der Originalwebstühle aus der Bauhauszeit. Die Ausstellung im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken ab 12. September 2009 zeigt Margaretha Reichardt in ihrer Entwicklung von der Bauhausschülerin zur Meisterin der Textilkunst.
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Private Wohnhäuser und Audio- Guide - Das Bauhaus in Jena

Zwei im Original erhaltene Bauhaus-Villen, eine dem Bauhaus-Stil verpflichtete moderne Industrie-Architektur, Bauhaus-Design aus den Jenaer Schott-Werken und kostbare Bauhaus-Werke in der Jenaer Kunstsammlung: Mit diesen Bauhaus- Sehenswürdigkeiten präsentiert sich die Universitätsstadt Jena im Bauhausjahr 2009.

„Kommen Sie ruhig herein.“, sagt Frau Dr. Barbara Happe und öffnet ihre Haustür zum Haus Auerbach in der Schaefferstraße 19. Die 1924 für den Wissenschaftler Felix Auerbach und seine Frau erbaute Jenaer Villa ist nur eine der sechs privaten Wohnhäuser, die Walter Gropius in Deutschland baute. Heute wohnen die Kulturwissenschaftlerin und ihr Mann in dem nach dem
Baukastenprinzip gebauten Haus. Die Bauhaus- Fans haben das Haus wieder vollständig rekonstruiert und die Raumstruktur erhalten. Dazu erstrahlt die Villa in seinen ursprünglichen 37 Farbtönen und zeigt sich mit flachen, teilweise begehbaren Dächern, horizontalen Fensterbändern, Einbauschränken, Sulfitten- Leuchten und dem vollverglasten Wintergarten. Besichtigungen sind auf Anfrage möglich.
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Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar ist Höhepunkt des Bauhausjahres 2009

Bauhaus- Museum, Neues Museum Weimar, Goethe- Nationalmuseum und Schiller- Museum: an vier Ausstellungsorten zeigt die Klassik Stiftung Weimar vom 1. April bis 5. Juli 2009 die große Übersichtsschau „Das Bauhaus kommt“. Die Ausstellung beleuchtet erstmals umfassend die Verbindung vom Klassischen Weimar zur Stadt als Wegbereiter der Moderne. Die einzigartige
Schau gewährt Einblicke in die bis 1925 andauernde Weimarer Phase der wichtigsten und einflussreichsten Gestaltungsschule des 20. Jahrhunderts.

Gezeigt werden unter anderem Werke der berühmten Bauhaus- Meister Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Johannes Itten, Paul Klee, Laszlo Moholy- Nagy oder Oskar Schlemmer. Neben Schätzen aus dem eigenen Depot präsentiert die Ausstellung dank hochkarätiger Leihgaben unter anderem aus New York, Berlin und Köln auch Spitzenwerke internationaler
Sammlungen von Weltruf.
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Schillers Strahlkraft ist ungebrochen - Zum 250. Geburtstag: 2009 lockt der Dichter wieder nach Thüringen

Auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod hat Friedrich Schiller nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. 2009 wird in Thüringen sein 250. Geburtstag mit Ausstellungen, Theatervorstellungen, Stadtführungen, Wanderungen oder Museumseröffnungen gefeiert. Nach seiner Flucht aus seiner schwäbischen Heimat fand Friedrich Schiller in Thüringen seinen neuen Lebensmittelpunkt, gründete seine Familie und widmete sich seinen Werken.

Zahlreiche Thüringer Orte können sich mit Aufenthalten Schillers schmücken: Weimar, Jena, Meiningen und Rudolstadt wurden ihm für längere Zeit zum Wohnort. In Bauerbach bei Meiningen fand er auf dem Rittergut von Henriette von Wolzogen eine erste Bleibe und die Muße zum Schreiben. In seinem Rudolstädter Sommer traf er seine künftige Gattin Charlotte von Lengefeld. Häufig kehrte er an diesen Ort zurück. Das Jenaer Jahrzehnt brachte ihm als Professor an der Universität Sicherheit und berufliches Fortkommen. Mit Weimar verbinden ihn nicht nur seine letzten Lebensjahre, sondern auch die späte Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe, so dass das Denkmal des Dichterpaares vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar zu einem der bekanntesten Wahrzeichen deutscher Literatur
wurde.
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Bauhaus Veranstaltungen in Thüringen 2009

11.01.-22.03.2009
Adolf Hoelzl - Wegbereiter der Abstratkion. Gemälde, Pastelle, Farb- und Tuschzeichnungen
Kunsthaus Apolda Avantgarde, Apolda

03.03.-01.06.2009
Alfred Ehrhardt Fotografie und Film – eine Retrospektive
Museum für Angewandte Kunst in Gera

15.03.-19.07.2009
„van de Velde und die Folgen“ Bürgel und die Kunsthandwerksreform. Kooperation mit MAK Gera
Haus Schulenburg, Gera

22.03.-07.06. 2009
„Das Bauhaus in Jena“ - Die Ausstellung wird einen bisher nicht untersuchten Aspekt der Jenaer Kunst- und Kulturgeschichte aufarbeiten und vorstellen und einen wichtigen Baustein in der Bauhaus- Forschung ergänzen.
Kunstsammlungen im Stadtmuseum, Jena
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