Breminale Weserwiesen-Spektakel in Bremen vom 1.7. - 5.7. 2009

Die rotweißgestreiften Zelte an der Weser sind schon von weitem zu sehen und in der Luft liegt ein Hauch von Live-Musik, die leise dem Zuhörer entgegenweht. Zwischen Gauklern und Theatergruppen bieten Händler ihre Waren feil. Wenn vom 1. bis zum 5. Juli 2009 das Weserwiesenfestival Breminale zum 22. Mal eine bezaubernde Mischung aus Musik, Theater und Literatur bietet, sind auch „Polarkreis 18“ und „Selig“ mit von der Partie.
(weiterlesen…)

Nachtwächterrundgang, Rundflug oder Themenrundgang – Chemnitz erweitert Angebot an Stadtführungen

Erstmalig werden in Chemnitz geführte Nachtwächterrundgänge durch die Innenstadt und das historische Schloßberg-Viertel angeboten. Jeweils donnerstags nach Einbruch der Dunkelheit führt ein in historische Tracht gekleideter Nachtwächter Interessierte durch die nächtliche Stadt. Damit wird der großen Nachfrage nach Stadtbesichtigungen mit der Stadtgeschichte entnommenen Persönlichkeiten Rechnung getragen. Bereits seit 1991 werden in Chemnitz Rathaus- und Turmführungen durch den Türmer durchgeführt. Auch Stadtführungen mit dem weltberühmten Universalgelehrten und einstigen Chemnitzer Bürgermeister Georgius Agricola erfreuen sich großer Beliebtheit bei Einheimischen wie Touristen.

Die Stadt Chemnitz hat hierfür eigens einen hauptamtlichen Nachtwächter und Türmer eingestellt. Von 1990 bis 2007 hatte die sächsische Metropole bereits einen fest angestellten Türmer – damals einzigartig in einer deutschen Großstadt.
(weiterlesen…)

Richard Hartmann Jahr 2009 in Chemnitz

Zum zweihundertsten Mal jährt sich am 8. November 2009 der Geburtstag von Richard Hartmann, einem der bedeutendsten sächsischen Unternehmer des 19. Jahrhunderts. Geboren wurde Richard Hartmann am 8. November 1809 im elsässischen Barr, gestorben ist er am 16. Dezember 1878 in Chemnitz. Leben und Wirken des auch als sächsischer Lokomotivenkönig in die Geschichte eingegangenen Unternehmers werden in diesem Jahr mit einer Vielzahl und Vielfalt von Veranstaltungen sowie Publikationen in besonderer Weise gewürdigt. Das Richard-Hartmann-Jahr 2009 in Chemnitz – kurz RHJ - steht unter gemeinsamer Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, und der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
(weiterlesen…)

Vielerley Feierey im Schloss Eutin

Zum Tag des offenen Denkmals am 12.&13.09.2009 wird Eutin wieder in historischem Glanz erstrahlen.
Mit einer in Norddeutschland einzigartigen Zeitreise durch die Geschichte wird Eutin auch in diesem Jahr wieder Gäste von nah und fern begeistern. Auf dem Rundgang über das Gelände rund um das Eutiner Schloss können Sie den slawischen Siedlern bei ihren alltäglichen Arbeiten über die Schultern schauen, im Mittelalterdorf werden Gaukler, Barden und Händler für Kurzweil sorgen, in einem Feldlager zeigen Soldaten verschiedener historischer Regimenter unter Pulverdampf ihr Können, barocke Gesellschaften flanieren in und um das Eutiner Schloss und auf einer Bühne sorgen Vorführungen und klassische Musik für einen angemessenen Rahmen.
(weiterlesen…)

Neues touristisches Angebot in Bretten - Öffentliche Rundgänge mit den Brettener Türmern und Nachtwächtern

Ab 2009 finden einmal im Monat öffentliche Rundgänge mit den Brettener Türmern und Nachtwächtern statt. Der Verein hat sich nicht nur dem Peter-und-Paul-Fest verschrieben, sondern möchte auch während des Jahres die Tradition der Türmer und Nachtwächter ins Blickfeld der Öffentlichkeit bringen und einen Einblick in das Leben und Arbeiten dieses Berufsstandes während des Mittelalters geben.
Besonders Oberbürgermeister Metzger hat diese Initiative begrüßt, da es ihm schon seit langem ein besonderes Anliegen ist, Nachtwächterrundgänge in Bretten anzubieten. Dass er damit den Trend vorausgesehen hat, zeigt die starke Nachfrage in der letzten Zeit nach Erlebnisführungen, die sich von den üblichen Stadtführungen abheben. Zusammen mit der Stadtinformation Bretten hat der Verein daher ein Konzept für die Rundgänge erarbeitet.

Das touristische Angebot der Melanchthonstadt konnte dadurch für Besucher der noch attraktiver gemacht werden. Aber auch Bürgerinnen und Bürger der Stadt erfahren bei einem solchen Rundgang viel Wissenswertes. Den Teilnehmern wird ein unterhaltsamer und kurzweiliger Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt geboten, der mit einer urigen Einkehr in einem der Brettener Lokale um den Marktplatz endet.
(weiterlesen…)

Ein Fest für Dampfzugfreunde - Sonderfahrt am 26. April 2009 von Würzburg durchs Taubertal nach Ansbach

Dampfzugfreunde aufgepasst: Die Touristikgemeinschaft “Liebliches Taubertal” bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte - Ortsgruppe Würzburg - am Sonntag, 26. April, wieder eine Dampfzug-Sonderfahrt an.

Die Fahrt beginnt um 8 Uhr in Würzburg und führt über Wittighausen, Grünsfeld, Tauberbischofsheim, Lauda, Bad Mergentheim, Weikersheim und Niederstetten nach Ansbach (Ankunft 13.10 Uhr). Dort werden alle Fahrgäste durch einen Vertreter der Stadt begrüßt, und es werden unter anderem kostenlose Stadtführungen angeboten. Um 16.50 Uhr geht es über Niederstetten, Weikersheim, Bad Mergentheim, Lauda, Grünsfeld und Wittighausen wieder zurück nach Würzburg.
(weiterlesen…)

Veranstaltungs Tipps am Bodensee 2009

Man soll ja bekanntlich die Feste feiern, wie sie fallen. Ein Besuch der Bodenseeregion gibt dazu jede Menge Anlässe. Vor wunderschöner Naturkulisse laden rund um den See ungewöhnliche Kabarett-, Musik- und Filmvorführungen, Kinderspektakel, traditionelle Feste sowie Segelregatten zu Erlebnissen der besonderen Art ein. Dabei locken sie viele Liebhaber und Kenner von weither an das Bodenseeufer. Warum diese mitunter lange Anreisen auf sich nehmen, verraten unsere Veranstaltungstipps: Diese Anlässe sollte man keinesfalls verpassen.

15./16. Mai 2009 - Stadt der Kinder in Bregenz Landeshauptstadt in Kinderhand

„Gebt den Kindern das Kommando”, forderte Herbert Grönemeyer in den 80er Jahren. Die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz nimmt den deutschen Künstler beim Wort und verwandelt alljährlich die Innenstadt zwei Tage lang in ein riesiges Gratis-Spielzimmer. Am 15. und 16. Mai 2009 ist es wieder soweit. NaNo’s Mobile Zirkusschule, Zaubermarkt, Pyramidenabenteuer, Kasperltheater, Kinderschminken oder Basteln in Marco Ceroli’s kreativer Werkstatt bauen ihre Stände auf und lassen die Herzen der kleinen, spielwütigen Besucher höher schlagen. Da fällt die Entscheidung sicher nicht immer leicht. Das Kunsthaus Bregenz, das Vorarlberger Landesmuseum und das Vorarlberger Landestheater bieten zudem Workshops an, in denen die ganz Kleinen spielerisch an die große Kunst heran geführt werden sollen. „Die Welt gehört in Kinderhände”, sang Grönemeyer weiter, „dem Trübsinn ein Ende.” Am 15. und 16. Mai 2009 kommt er ganz bestimmt nicht auf. Informationen unter: +43 (0)5574 49590, www.bregenz.ws.

22. Mai 2009 - Blutritt in Weingarten 3.000 Reiter in Frack und Zylinder

In der italienischen Stadt Mantua wurde 804 das Heilige Blut Christi aufgefunden und aufgeteilt. Ein Drittel davon erhielt der damalige Kaiser Heinrich III. und nach dessen Tod sein Vasall Graf Balduin von Flandern. Dessen Stieftochter Judith vermachte die wertvolle Reliquie kurz vor ihrem Tod dem 1056 gegründeten Hauskloster Weingarten. Seitdem findet in der oberschwäbischen Stadt an jedem Freitag nach Christi Himmelfahrt die weltgrößte Reiterprozession auf 3.000 festlich geschmückten und geschürten Pferden statt. Schon um 4 Uhr früh versammeln sich vor und in „Schwäbisch St. Peter”, der größten Barockbasilika Deutschlands, die in Frack und Zylinder gekleideten Reiter und bis zu 30.000 Pilger aus ganz Oberschwaben und darüber hinaus. Die Basilika wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zur Verehrung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen ist, gebaut. Nach einer Gemeinschaftsmesse beginnt mit der Übergabe der Heilig-Blut-Reliquie um 7 Uhr der zehn Kilometer lange Blutritt. Die Blutreitergruppen werden von Musikkappellen begleitet und halten an vier Feldaltären, um Segen für die Menschen und Flure zu erbitten. In jedem Jahr nehmen auch sieben Blutreiter aus Mantua an der prunkvollen Prozession teil. Informationen unter: +49 (0)751 405 232, www.weingarten-online.de bzw. unter www.blutfreitagsgemeinschaft-weingarten.de

4. - 11. Juli 2009 - Liechtensteiner Gitarrentage Künstlerische Klänge eines viel-saitigen Instruments

In der Woche vom 4. - 11. Juli 2009 dreht sich im Liechtensteiner Unterland wieder einmal alles um die Gitarre. Bereits zum 17. Mal veranstaltet der Verein Gitarrenzirkel in Eschen die internationalen „Liechtensteiner Gitarrentage”, die sowohl interessierten Zuhörern als auch begeisterten Gitarrenspielern aus aller Welt offen stehen. Verschiedene Meisterkurse, Workshops, Vorträge und Veranstaltungen werden tagsüber von anerkannten Gitarristen angeboten. Diverse Konzerte im ganzen Liechtensteiner Unterland zeigen zudem an den Abenden, wie die sechs Saiten meisterhaft für Flamenco-, Klassik, Jazz- oder Volksmusik angeschlagen werden können. Die heißen Flamencorhythmen zählen neben dem Teilnehmerkonzert am letzten Abend der Gitarrentage zu den großen Publikumsmagneten. Informationen unter: Tel. +423 792 62 33, www.ligita.li

17. - 24. Juli 2009 - Hohentwielfestival Singen Musik und Tanz auf dem Vulkan

Die eindrucksvollste Befestigung des Burgenlandes Hegau steht auf dem Hohentwiel in Singen, der unter Einheimischen gern „Hontes” genannt wird. Als 1969 die mit zehn Hektar größte Festungsruine Deutschlands von Tuttlingen wieder an Singen zurückgegeben wurde, feierten die Singener ein großes Fest. Die Tradition des Hohentwielfests war geboren. Inzwischen hat sich das Stadtfest vor der mittelalterlichen Kulisse der Burgruinen zu einem kleinen, aber feinen Musikfestival mit internationalen Stars und zu einem der großen Musikereignisse der Region gewandelt und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Jazzlegenden wie Ray Charles, Miles Davis oder Dizzie Gillespie und Rockgrößen wie Joe Cocker und Farin Urlaub traten bereits auf dem „Hontes” auf. Auch die klassische Musik hat auf dem reichhaltig gefüllten Programm des Hohentwielfestivals einen Platz gefunden. Neben den renommierten Konzerten zieht auch das volksfestartige Burgfest viele Besucher aus nah und fern an. In den Ruinen kann am 17. Juli 2009 wieder gespielt, geschmaust und gestaunt werden. Denn die musikalischen und tänzerischen Darbietungen von internationalen Künstlern, Singener Vereinen sowie der Ausblick von dem 686 Meter hohen Vulkan haben es in sich. Informationen unter: +49 (0)7731 85-510, www.singen.de.

9. Juli - 15. August 2009: „Im weissen Rössl” auf Kreuzlinger Seebühne Satirische Operette auf dem Bodensee

Ein sechs Meter hohes pinkfarbenes Rössl ziert in diesem Sommer die spektakuläre Seebühne des See-Burgtheaters im Kreuzlinger Seeburgpark. Vom 9. Juli bis 15. August 2009 bringt Theaterchef Leopold Huber mit Ralph Benatzkis Singspiel „Im weissen Rössl” in seiner ursprünglichen ironisch-bissigen Fassung eine turbulente Revue auf die Bretter über dem Wasser. Denn „Im weissen Rössl”, dem Gasthaus am See ist der Teufel los: Der Kellner Leopold steht auf seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha. Die aber hat es auf den Sommergast Dr. Siedler abgesehen. Der wiederum verliebt sich in die Tochter des ständig nörgelnden Berliner Fabrikanten Giesecke, der in einen Patentstreit mit seinem Konkurrenten Sülzheimer verwickelt ist. Dazwischen hetzen „Reisesklaven” und „Fremdenverkehrte” durch die Gegend - bis schließlich der Kaiser persönlich erscheint, um für Ordnung zu sorgen.
Zum zweiten Mal wird die Kreuzlinger Seebühne - neben der Bregenzer Bühne die einzige am Bodensee - zur malerischen Kulisse eines turbulenten Sommertheaters.
Informationen unter Tel.: +41(0)71 695 24 53, www.see-burgtheater.ch

30. August 2009 - slowUp Euregio Bodensee Raus aus dem Auto und rein in die Natur

Zwischen Arbon und Romanshorn kann man am 30. August 2009 keinerlei Motorengeräusche auf dem Asphalt vernehmen. Ein 40 Kilometer langer Rundkurs, der entlang des Schweizerischen Bodenseeufers über kleine Sträßchen und landwirtschaftliche Wege führt, wird anlässlich des autofreien Erlebnistages, dem so genannten slowUp Euregio Bodensee, von 10 bis 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt und gewährt einmal all jenen Vorfahrt, die sich mit eigener Muskelkraft fortbewegen. Für die Velo- und Trottinettfahrer, Inline-Skater, Kutschenlenker, Hochradakrobaten und Wanderfreunde, die mit Kind, Kegel und Kinderwagen durch die malerische Natur fahren und laufen, bieten verschiedene Festplätze entlang der Strecke kulinarische und kulturelle Wegzehrungen. Neun slowUp-Gemeinden, unter ihnen die Villages Romanshorn und Arbon, sorgen mit Air-Brush-Tatoos und einem vielseitigen Kinder-Programm für jede Menge Kurzweil, Spiel und Spaß. Informationen unter Tel. +41 (0)71 414 11 44, www.slowup.ch.

12./13. September 2009 - Ravensburg spielt Spielwochenende für Groß und Klein

In den Schulferien gibt es endlich Zeit zum Spielen. Wer nach vielen und aufregenden neuen Spielen sucht, der sollte für das letzte Wochenende der Sommerferien unbedingt einen Ausflug nach Ravensburg planen. Die oberschwäbische „Spielestadt” ist in der ganzen Welt bekannt für seine Puzzle, Gesellschaftsspiele und Kinderbücher und macht am 12. und 13. September 2009 ihrem Namen wieder alle Ehre. Bereits zum 21. Mal heißt es dann „Ravensburg spielt”. Eröffnet wird das Spielefest, das neben den kleinen Besuchern auch Erwachsene zur Wiederentdeckung von Spiele-Klassikern und zum Probieren neuer Spiele einlädt, um 11 Uhr durch den Fanfarenzug am Blaserturm. Dann können sich die 30.000 bis 50.000 erwarteten Gäste zwei Tage lang in über 1.000 Spielen messen. Beliebt ist auch das traditionelle „Kärreles-Renna”, bei dem wagemutige Fahrer sich in ihren rollenden Kisten tollkühn vom Obertor hinab in die Burgstraße stürzen. Ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Show-Acts, Kleinkunst, Puppentheater sowie Tanz- und Ballettvorführungen sorgt für Unterhaltung rund um die Uhr. Weitere Informationen: Tel.: +49 (0)751-82 109, www.ravensburg.de.

28./29. November 2009 - Regatta der Eisernen auf dem Bodensee Winterliches Segelsetzen

Wenn am ersten Advent das erste Lichtlein brennt und es sich die meisten Menschen im warmen Zuhause gemütlich machen, dann starten in Konstanz bis zu 220 Segelschiffcrews zu einem Wettbewerb der ganz besonderen Art. Die letzte und härteste Regatta des Jahres in der frühwinterlichen Konstanzer Bucht zieht Jahr für Jahr viele Segelbesessene und -liebhaber aus dem Dreiländereck und fernen Segelrevieren an. Was einst in der Winterzeit als spaßiges Rezept gegen Winterdepressionen dienen sollte, ist inzwischen fester Bestandteil der Bodensee-Regatten geworden. Bereits einen Abend vor dem in Europa einmaligen Wettstreit können sich die Crews bei einer brasilianischen „WarmUp-Party” näher kommen und den Winterfrust gründlich vergessen. Am Tag der Regatta geht es dann auch nicht allen Teams um den sportlichen Sieg. Mit vorweihnachtlich geschmückten Segelbooten und fröhlichen Kostümierungen sammeln die Crews schon beim Start Bonuspunkte bei jenen Zuschauern, die der Kälte trotzen. Wer das ganze Spektakel vom Wasser aus beobachten will, kann auf einem motorisierten Schiff der Bodenseeschiffsbetriebe den Kampf gegen die Naturgewalten Wasser, Wind und Kälte während einer kostenlosen Ausfahrt aus nächster Nähe miterleben. Informationen unter: Tel.: +49 (0)7531 266 58, www.dsmc.de.

Schwarzwald: Mountainbiking auf höchstem Niveau Veranstaltungen 2009

Dass der Schwarzwald zu den beliebtesten Mountainbike-Revieren in Deutschland zählt, zeigt sich spätestens bei einem Blick auf den Terminkalender der MTB-Cracks. Im Schwarzwald zeigt die Weltelite der Mountainbiker bei international gewerteten Marathons, Cross-Country-Wettkämpfen und Downhill-Cups ihr Können. Doch es gibt auch für ambitionierte Hobbyfahrer zahlreiche attraktive Wettbewerbe.

Bike-Opening

Offiziell eröffnet wird die Radsportsaison am 26. April mit dem Bike-Opening in zahlreichen Orten der Region. Bei den Events und Wettbewerben zur Saisoneröffnung stehen allerdings die Amateure und Freizeitsportler im Vordergrund. Mehr Infos unter www.mountainbike-schwarzwald.info und www.rad-schwarzwald.info.

UCI Mountainbike Weltcup

Doch schon am gleichen Wochenende (24.-26. April) treffen sich die besten Fahrerinnen und Fahrer der Welt in Offenburg/Rammersweier zum 2009 UCI Mountainbike Weltcup. Der einzige Mountainbike Weltcup auf deutschem Boden und Auftakt für alle weiteren europäischen Weltcups des Jahres wird nach Einschätzung von Cheforganisator Jörg Scheiderbauer „voraussichtlich wieder alle Rekorde brechen“. Er erwartet mit seinem Team erneut über 2000 Athleten und ihre Betreuer, 200 Journalisten aus aller Welt und rund 20.000 Zuschauer an der 5,1 Kilometer langen Wettkampfstrecke im Kinzigtal. Neueste Attraktion für die Zuschauer und Herausforderung für die MTB-Cracks ist die 30 Meter hohe „Teufelswand“ zwischen Worldclass Drop und Wolfsdrop. Mehr Infos: www.worldcup-offenburg.de

Worldclass Mountainbike Marathon Challenge

Vom 15-17. Mai gehen in Offenburg die weltbesten Biker beim Worldclass Mountainbike Marathon Challenge ins Rennen. 1600 Mountainbiker werden auf den vier Challengestrecken zwischen 32 und 84 km erwartet. Gewertet werden Einzelleistung und Teams. Mehr Infos: www.scheiderbauer-sports.com

r+h Bikemarathon

Der r+h Bikemarathon am 31. Mai in Bad Wildbad ist mit seiner eher moderaten Streckenführung über 28, 54 und 81 Kilometer auf sportliche Amateure ausgelegt. Auf der kurzen Strecke sind nur Hobbyfahrer zugelassen, auf der langen werden Lizenz- und Hobbyfahrer getrennt gewertet. Mehr Infos: www.radsportakademie.de

Black Forest Ultra Bike Marathon

Profis und ambitionierte Amateure starten am 20./21. Juni beim 12. Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten bei Freiburg. Der Schwarzwälder Klassiker im Mountainbike-Rennsport ist ein Muss für ambitionierte Biker, die Landschaftsgenuss und sportliche Herausforderungen miteinander verbinden wollen. Die vier Rundstrecken zwischen 43 und 116 Kilometern starten im Dreisamtal und führen durch die reizvolle Landschaft des Hochschwarzwaldes. Mehr Infos: www.ultra-bike.de

iXS German Downhill Cup

Steinige Strecken und anspruchsvollen Felspassagen machen Bad Wildbad zum vielleicht härtesten Bike-Park Deutschlands. Hier treffen sich die Cracks der Falllinie am 25./26. Juli zum dritten Lauf um den internationalen iXS German Downhill Cup und zur Deutschen Meisterschaft der Downhiller. Infos: www.radsportakademie.de

VAUDE-Trans

Die VAUDE-Trans Schwarzwald im August ist ein einzigartiges Etappenrennen für 500 sportliche Freizeit-MTBler und Profis. In Zweierteams oder einzeln kämpfen sie sich vom 9. bis 15. August im Zickzack durch die fordernde Landschaftskulisse von Deutschlands höchstem Mittelgebirge. Veranstalter Sauser Sport & Event Management richtet sein Hauptaugenmerk „neben der sportlichen Herausforderung auf das besondere Flair sowie die topografisch einzigartige Landschaft des Schwarzwaldes“. In sieben Etappen sind 553 Kilometer und 14.800 Höhenmeter, überwiegend auf Wald- und Schotterwegen zu meistern. Details unter www.trans-schwarzwald.com

Die 12 Stunden von Todtnauberg

Ein Klassiker unter den Cross-Country-Rennen sind „Die 12 Stunden von Todtnauberg“. Einzelfahrer und 2er- bis 4er-Teams müssen dabei am 29. August 2009 über 14 Kilometer auf Wald-, Rad- und Wanderwegen sowie Singletrails ihre Kondition und Ausdauer unter Beweis stellen. Schwarzwaldkönig in seiner Klasse ist, wer nach 11 Stunden und einer Runde die meisten Runden gefahren hat. www.die12Stunden.de

Schwarzwald Bike Marathon

Am 13. und 14. September wird in Furtwangen der Schwarzwald Bike Marathon über vier Distanzen zwischen 42 und 120 Kilometer und 640 bis 3000 Höhenmetern ausgefahren. Die kurzen heftigen Anstiege und entsprechenden Abfahrten, Singletrails und Wurzelpfade verlangen von den fast 1300 Fahrern einiges an Muskel- und Lungenkraft. Mehr Infos unter www.schwarzwald-bike-marathon.de

Es gibt viele weitere Radsport-Events zum Zuschauen und Mitfahren in und um Deutschlands höchstes Mittelgebirge. Ein ganz besonderes ist zum Jahresausklang noch das „Run & Bike“ kurz vor Weihnachten in Reute bei Emmendingen. Ein Läufer über 800 Meter und ein Biker auf der 1150 Meter Rundstrecke bilden als Team und starten im Wechsel über 45 Minuten plus 2 Runden. Gewonnen hat das Team mit den meisten Runden. Da zu den Locals auch einige Weltmeister und Olympioniken zählen, kann sich das Teilnehmerfeld von Jahr zu Jahr mit hochkarätigeren Namen schmücken.

Restaurant Hitliste für Gourmets & Schlemmer - Die besten Restaurants in Niedersachsen 2009

Es gibt viele Bewertungen für Restaurants: „Kochlöffel“, „Sterne“, „Kochmützen“ „F’s“, „Punkte“ und „Diamanten“ – alle wollen den Restaurantgästen bei der Auswahl einer gehobenen Küche unterstützen. Doch auch unter diesen Bewertungssystemen gibt es Unterschiede. Der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH hat die Bewertungen von sechs großen Restaurantführern für das Jahr 2009 in einer Hitliste zusammenführt.

In Zusammenarbeit mit dem GastroGourmetGuide sind ständig 200 hervorragende Restaurants aus ganz Niedersachsen aufgeführt. Alle bekannten Restaurantführer finden in der Volkenborn Restaurant-Hitliste Beachtung: Der Michelin-Führer, Gault Millau, Der Feinschmecker, Der Schlemmer Atlas, Der große Restaurant & Hotel Guide und der Varta-Führer. Die Bewertungen dieser Restaurantführer werden unter anderem mit Hilfe des französischen Schulnotensystems umgerechnet und in eine Rangfolge gebracht. Hilfreich sind dabei auch die Anmerkungen, auf welchen Plätzen die einzelnen Restaurants im Vorjahr standen, ob und wie sie von den einzelnen Restaurantführern bewertet wurden. Gourmetliebhaber haben damit eine hilfreiche Übersicht und zuverlässige Orientierungshilfe für den nächsten Besuch in einem niedersächsischen Spitzenrestaurant. Die Liste wird ständig aktualisiert, sobald neue Bewertungen der Tester vorliegen.
(weiterlesen…)

Sonderausstellung im Küstenmuseum Wilhelmshaven: Auf zwei Rädern ins Wirtschaftswunder – Räder, Roller und Mopeds der Achilles-Werke Wilhelmshaven 07.12.2008 - 19.04.2009

Mobil zu sein wurde in den Fünfziger Jahren zu einer Selbstverständlichkeit. Doch nicht der Autokauf, sondern die zunächst günstigere Anschaffung eines Mopeds, Rollers oder Motorrads bedeutete für viele Bundesbürger, nicht mehr mit Bus und Bahn fahren oder in die Pedale treten zu müssen. Zu der in der Nachkriegszeit boomenden Zweiradindustrie gehörten auch die Achilles-Werke Wilhelmshaven. Motorroller, Mopeds und Fahrräder aus der Produktion der „Achilles Werke Weikert und Co. KG“ stehen erstmals im Mittelpunkt einer Ausstellung. Die Präsentation im Küstenmuseum zeichnet die Geschichte der Zweiradfabrik nach und wirft einen Blick auf das Lebensgefühl der 50er Jahre, als die Massenmotorisierung begann.

Nach Vertreibung und Enteignung baute Ernst Weikert die ursprünglich aus dem böhmischen Oberpolitz stammenden Achilles-Werke in Wilhelmshaven wieder auf. 1948 begann die Produktion mit Fahrradzubehör. Es folgten Fahr-räder mit und ohne Hilfsmotor und 1952 kooperierte Weikert mit Schweizer Konstrukteuren zum Bau des Achilles-Sport-Motorroller, der ab 1953 für Furore sorgte. Das kleine Werk in Wilhelmshaven-Langewerth kümmerte sich intensiv um die Vermarktung und den deutschlandweiten Vertrieb seiner Fahrzeuge. 1953 sind die Achilles-Werke auch auf der IFMA (Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung in Frankfurt) vertreten. Sie bewerben dort nicht nur ihren „sicheren, sparsamen, schnellen und sauberen“ Motorroller, sondern auch das Moped-Modell „ A 7“, als auf dieser Messe erstmals das Moped als neuer Kraftradtyp mit Motor und Pedale öffentlich etabliert wird. Eine verbesserte Konstruktion kommt ein Jahr später als Modell „Capri“ auf den Markt, und 1956 entsteht eine eigenwillige Moped-Neukonstruktion namens „Lido“. Dann jedoch eroberten mit zu nehmenden Wohlstand die Autos die Straßen und der Zusammenbruch der Zweiradindustrie erfolgt. Trotz der damals hoch gelobten Fahreigenschaften der Fahrzeuge mussten auch die Achilles-Werke ihre Produktion 1957 einstellen.
(weiterlesen…)

Seite: Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 ...58 59 60 Vorwärts