Zeitungsmuseum Wadgassen - Der Offene Brief - Kämpferische Post von Luther bis Grass

Vom 21. März bis zum 3. Mai präsentiert die Ausstellung “Der Offene Brief” im Zeitungsmuseum Wadgassen Sternstunden der Gattung ebenso wie Kurioses und spannt mit ihren gut 70 Beispielen einen Bogen von der Reformation bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf deutschen Offenen Briefen des 20. Jahrhunderts, ohne auf den berühmtesten Text, „J’accuse …!“ von Emile Zola, zu verzichten.

Solche Post bekommt man meistens ungern: einen Offenen Brief. Den schreibt einer und veröffentlicht ihn gleich in den Medien. Alle können mitlesen, alle wissen, was da in häufig geschliffenen Worten angeprangert, gefordert oder aufgedeckt wird. Ob Martin Luther sich an den Papst richtet, Gotthold Ephraim Lessing an den Hauptpastor Melchior Goeze, Heinrich Mann an Reichskanzler Gustav Stresemann, Anna Seghers an Christa Wolf, Marcel Reich-Ranicki an Günter Grass oder Frank Schirrmacher an Martin Walser, immer ist mit dem Offenen Brief ein Bekenntnis des Autors verbunden, immer wird die Neugier der Öffentlichkeit bedient, immer schielt der Verfasser ein wenig auf die Nachwelt, vor der er als verantwortungsvoller Intellektueller stehen will.
(weiterlesen…)

Comics made in Germany - Wenn die Sprechblasen deutsch sprechen

In einer Ausstellung widmet sich das Deutsche Zeitungsmuseum ausführlich dem Thema Comic made in Germany vom 28. Februar bis zum 10. Mai 2009.

Dabei nimmt sie einen Rückblick auf Stoffe und Stile, Helden und Serien, Erfolge und Kuriositäten des deutschen Comics. Im Mittelpunkt stehen Bücher und Taschenbücher, Alben und Hefte unterschiedlicher Formate aus den Sammlungen der Deutschen Nationalbibliothek und des Instituts für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Die Präsentation verfolgt die Entwicklung der Comics in Deutschland über verschiedene Phasen, Phänomene und Strömungen hinweg bis in die Gegenwart. Vorgestellt werden die prägenden Autoren und Reihen des Comic. Comics von Frankfurter Autoren und Zeichnern und ihrem Beitrag zur Entwicklung der Gattung Comic, angefangen von Cefischers legendärem Oskar, der Familienvater (seit 1950), bis hin zu den Satirikern der „Neuen Frankfurter Schule“, angeführt von Robert Gernhardt, Hans Traxler und F.K. Waechter, ist eine eigene Abteilung der Schau gewidmet. Die Comics der APO-Generation von 1968 wie Alfred von Meysenbugs Super-Mädchen sind ebenso zu sehen wie Comics aus der Zeit der Jugend- und Alternativkultur, vertreten etwa durch das Werk Gerhard Seyfrieds oder Brösels Motorradfreak Werner.
(weiterlesen…)

Seit dem 11. Januar 2009 sorgt die Ausstellung „Das Auge des Himmels“ im ehemaligen Bergwerk Reden in Landsweiler neben dem „Gondwana Praehistorium“ für Furore und ist eine Hauptattraktion des „Zukunftsorts Reden“ geworden. Über 300.000 Besucher hat die spektakuläre Präsentation bereits im Gasometer Oberhausen in den letzten 18 Monaten in ihren Bann gezogen.

Es ist die Perspektive Gottes, aus der die Besucher in der Ausstellung die Erde sehen. Die großformatigen Bilder wurden von Erdbeobachtungssatelliten für rein wissenschaftliche Zwecke gemacht und sind doch von überwältigender Schönheit. Die Erde wird in ihrer faszinierenden Gestalt gezeigt: Die gewaltigen Gebirge und Wüsten, die großen Ströme und Ozeane, die vom Menschen unberührte und die von ihm veränderte Natur mit ihren heiligen Orten und Industriemetropolen. Die 58 Bilder werden durch bewegte Satellitenbilder und weitere Exponate ergänzt, und an diversen Modulen können sich die Besucher interaktiv einbringen.

Die Ausstellung dauert bis zum 27. September 2009 im Zukunftsort Reden, Am Bergwerk Reden 10, 66578 Schiffweiler / Landsweiler-Reden.
(weiterlesen…)

Einmal Urzeit und zurück - Gondwana – das Praehistorium hat geöffnet

Mitte Dezember 2008 hat der neue „Gondwana-Park“ in Reden seine Pforten geöffnet. Seitdem erwartet eine neuartige Erlebniswelt auf die Besucher.

Die ehemalige Grube Reden ist nicht wieder zu erkennen: Dort wurde im Urzeitpark „Gondwana – Das Praehistorium“ die Vorzeit wieder zum Leben erweckt . Der „unheimliche“ Star des Parks, der Argentinosaurus, begrüßt das Publikum im Eingang der Urzeithalle. Der Argentinosaurus, das größte Landtier, das jemals gelebt hat, vermittelt als lebensgroßes Modell mit 40 Metern Länge und 8 Metern Höhe den Besuchern einen ersten Eindruck, was sie auf der Reise in die Urzeit erwartet:
Das Praehistorium ist eine neuartige erdgeschichtliche Attraktion, eine Mischung aus Urzeitpark und naturhistorischem Bildungserlebnis. Moderne Animationstechniken und raffinierte audio-visuelle Verfahren lassen den Lauf von 4,5 Milliarden Jahren Erdgeschichte „live“ erleben. Neben Original-Fossilien und computeranimierten Modellen der verschiedensten ausgestorbenen Arten werden Pflanzen und Landschaften dervergangenen Perioden zu sehen sein: Riesenwüchsige Libellen, Tausendfüßler-Giganten und natürlich Saurier laufen den Besucher über den Weg. In 10 Hallen und zwei Kinos werden Urknall, Karbon- ,Jura- oder Oberkreidezeit plastisch dargestellt. „Einmal Urzeit und zurück“ heißt es dann für die gesamte Familie. In der interaktiven Zone kann man in virtuellen Welten den Beutezug der Flugsaurier und Libellen erleben oder als Forscher Überreste des vorzeitigen Lebens entdecken.
(weiterlesen…)

Musikfestspiele 2009 Welcome America

Zum ersten Mal verlassen die Musikfestspiele Saar in ihrem Festival 2009 „Welcome America“ thematisch den europäischen Kontinent. Außerdem begehen sie ihr zwanzigjähriges Jubiläum mit einem Paukenschlag: Am 5. April stimmt Bob Dylan mit seinem Konzert in Saarbrücken das Publikum auf die Musikfestspiele 2009 ein. Die Ausgabe 2009 bietet eine noch nie da gewesene Vielfalt an Musikern und
Musikrichtungen: Bob Dylan, Jessye Norman, Kent Nagano, Bobby McFerrin – das Programm der Musikfestspiele Saar 2009 liest sich, wie ein „Who is who“ aus Sinfonik, Folk, Soul und Jazz made in America.

An den unterschiedlichsten Spielstätten in der Großregion SaarLorLux – von der Basilika St. Johann in Saarbrücken über die Industriekathedrale „Alte Schmelz“ in St. Ingbert bis zum Arsenal in Metz – werden amerikanische Künstler von Weltruf und Werke der bekanntesten amerikanischen Komponisten in ca. 40 Veranstaltungen ein Publikum jeden Alters und musikalischen Geschmacks begeistern.
(weiterlesen…)

9. Tage Alter Musik im Saarland (TAMIS)

Von 8. bis zum 21. Februar 2009 finden die Tage Alter Musik im Saarland (TAMIS) statt. Bereits zum neunten Mal seit 2001 veranstaltet die Fritz Neumeyer Akademie für Alte Musik ein eigenes Festival, in dem die führenden Ensembles der Region und Gäste aus dem Inund Ausland mit nicht ganz alltäglichen Programmen auftreten.

2009 gilt als das Jahr großer Komponisten-Jubiläen. Die bedeutendsten Gedenktage sind der 200. Geburtstag von Mendelssohn, der 250. Todestag von Händel, der 200. Todestag von Haydn und der 350. Geburtstag von Purcell. Die Tage Alter Musik im Saarland widmen sich dabei in der Hauptsache den beiden Komponisten, die für den musikalischen Barock stehen: Georg Friedrich Händel, dem frühvollendeten Meister aus Halle, der den Großteil seiner Erfolge in London feierte, und Henry Purcell, 26 Jahre jünger und als „Orpheus Britannicus“ in die Geschichte eingegangen.
(weiterlesen…)

„Höhensteig“ Rundweg Klingenthal/Zwota wird vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet

Nicht nur den Klingenthalern ist der „Höhensteig“ Rundweg Klingenthal/Zwota schon lange als hervorragender Wanderweg mit vielen bemerkenswerten Ausblicken bekannt. Nun wird es auch der Deutsche Wanderverband auf der Urlaubsmesse CMT 2009 in Stuttgart (17. bis 25. Januar) offiziell bestätigen. Der „Höhensteig“ erhält das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Damit wird einmal mehr das hohe Qualitätspotenzial des Vogtlandes als Wanderregion deutlich. Und nicht zuletzt untermauert das Vogtland mit dem, neben dem Vogtland Panorama Weg®, zweiten rein sächsischen Qualitätsweg seine Vorreiterrolle als Qualitätswanderregion in Sachsen und Deutschland.
(weiterlesen…)

Ferienprogramm im Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Ehrenfriedersdorf gehört zum Sächsischen Industriemuseum und zeigt den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.
Während der Winterferien in der Zeit vom 9. bis zum 20. Februar 2009 bietet das Besucherbergwerk ein erweitertes Führungsprogramm an. Täglich finden 10.00 und 14.00 Uhr Erlebnisführungen (2,5 h, Mindestalter 10 Jahre) und 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Touristikführungen (1,5 h, Mindestalter 6 Jahre) statt. Im Bergwerk herrscht eine Temperatur von 8 °C.
Täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr ist die Edelsteinschleiferei geöffnet. Der Steinschleifer lässt sich hier bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Wer möchte, kann sich auch selbst einmal an der Steinbearbeitung versuchen.

Für alle Besucher ist der Eintritt in die Edelsteinschleiferei und das Mineralogische Museum frei.
Weitere Informationen unter Tel.: 037341 2557 http://www.zinngrube.de

Die Preßnitztalbahn dampft durch den Winter

Am 31. Januar 2009 startet die Preßnitztalbahn im Erzgebirge wieder in den Winter. An den folgenden Wochenenden des 31. Januar / 01. Februar, 07. / 08., 14. / 15. und 21. / 22. Februar dampfen wieder die Züge zwischen den Bahnhöfen Jöhstadt und Steinbach durch das Preßnitz- und Schwarzwassertal.
Auch unabhängig von der Schneelage …, eine Fahrt mit der Museumsbahn lohnt sich bei jedem Wetter und auch für „Nichtwintersportler“. Die zahlreichen Wanderwege entlang der Schmalspurbahn laden zur aktiven Erholung an der frischen Winterluft ein. Schlitten, Skier und sonstiges Beförderungsgut können beim Schaffner am Packwagen abgegeben werden, bevor man es sich in einem der sächsischen Personenwagen bequem macht, die Fahrt durch die romantische Landschaft zu genießt. Die gemütlichen Gasthäuser entlang der Bahnstrecke laden zum Verweilen ein und auch der „Andreas–Gegentrum–Stolln“ hat für seine Besucher zur Besichtigung geöffnet. Zu erreichen ist das Besucherbergwerk über den gleichnamigen Haltepunkt ganz einfach mit der Eisenbahn oder auch zu Fuß über den Wanderweg im Tal.
(weiterlesen…)

Luther als Fundsache - im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle Saale

Für die Spurensuche an Luthers Lebens- und Wirkungsstätten in Sachsen-Anhalt gibt es derzeit ein besonders attraktives Besichtigungsprogramm. Dafür sorgt die Ausstellung „Fundsache Luther - Archäologen auf den Spuren des Reformators”, die bis zum 26. April 2009 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) zu bestaunen ist und erstmals Luthers Alltagsleben anhand archäologischer Funde beleuchtet.

Zu sehen sind Funde aus Mansfeld und Wittenberg, die Geschichten über den Haushalt und die Lebensführung der Familie Luther erzählen. So gibt der in Mansfeld geborgene Inhalt einer Abfallgrube Auskunft über die tatsächlichen Essgewohnheiten der Luthers. Nach Selbstauskunft stammt Luther aus „armer Leute Haus”, die Abfälle lassen jedoch andere Schlüsse zu. Auch am Lutherhaus in Wittenberg wurden bei Grabungen tausende Gegenstände aus Haus und Hof entdeckt. Zusammen mit Exponaten aus dem Ausland wurden die Funde zu einer Gesamtschau der lutherschen Hinterlassenschaften zusammengestellt und in anschaulichen Inszenierungen zum Sprechen gebracht. Sie zeichnet ein neues Bild des bislang weitgehend unbekannten Privatmanns Martin Luther. Die Schau ist außer montags täglich geöffnet (www.fundsache-luther.de).
(weiterlesen…)

Seite: Zurück 1 2 3 ...7 8 9 10 11 ...58 59 60 Vorwärts